# Alarme

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<div class="sd-navigation" id="bkmrk-so-finden-sie-diese-"><div class="sd-navigation-title">So finden Sie diese Einstellung</div><div class="sd-navigation-path"><div class="sd-navigation-step"><span class="sd-navigation-number">1</span><div class="sd-navigation-image">[![Schaltfläche Einstellungen](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2024-07/scaled-1680-/vN8WtbMZpDls4Pft-image-1721312867592.png)](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2024-07/vN8WtbMZpDls4Pft-image-1721312867592.png)</div><span class="sd-navigation-label">Einstellungen</span></div><span aria-hidden="true" class="sd-navigation-arrow">›</span><div class="sd-navigation-step"><span class="sd-navigation-number">2</span><div class="sd-navigation-image">[![Schaltfläche Alarme](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2024-07/scaled-1680-/Hf1eP5wsNIWmfjVs-image-1721313048718.png)](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2024-07/Hf1eP5wsNIWmfjVs-image-1721313048718.png)</div><span class="sd-navigation-label">Alarme</span></div></div></div>## Funktion

Im Bereich **Alarme** können verschiedene Alarmfunktionen eingerichtet werden.

Der SmartDog® unterstützt:

- bis zu vier digitale Alarmeingänge,
- einen digitalen Alarmausgang für externe Signalgeber,
- Schwellwertalarme für Messwerte, Sensoren und Zähler.

Damit können beispielsweise externe Störkontakte überwacht, Hupen oder Warnleuchten angesteuert und Messwerte auf Über- oder Unterschreitung geprüft werden.

## Verfügbare Alarmtypen

Es stehen drei Alarmtypen zur Verfügung:

<table id="bkmrk-alarmtyp-funktion-al"><thead><tr><th>Alarmtyp</th><th>Funktion</th></tr></thead><tbody><tr><td>Alarmausgang Digital</td><td>Steuert einen externen Signalgeber, beispielsweise eine Hupe oder Warnleuchte</td></tr><tr><td>Alarmeingang Digital</td><td>Überwacht einen angeschlossenen digitalen Kontakt</td></tr><tr><td>Schwellwert Alarm Analog</td><td>Überwacht einen Messwert auf Über- oder Unterschreitung</td></tr></tbody></table>

## Alarmbaustein anlegen

Klicken Sie auf das **grüne Plus**, um einen neuen Alarmbaustein anzulegen.

[![Übersicht der Alarmbausteine](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/scaled-1680-/G954mC7u1VyuEnzs-image-1766069075660.png)](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/G954mC7u1VyuEnzs-image-1766069075660.png)

Wählen Sie anschließend den benötigten Alarmtyp aus.

[![Auswahl des Alarmtyps](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/scaled-1680-/O5rQUULhT6qononq-image-1766069096893.png)](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/O5rQUULhT6qononq-image-1766069096893.png)

<p class="callout info">**Eindeutige Bezeichnungen verwenden**Vergeben Sie für jeden Alarm einen eindeutigen Namen, aus dem die überwachte Funktion oder das angeschlossene Gerät hervorgeht.</p>

<details id="bkmrk-alarmausgang-digital" open=""><summary>**Alarmausgang Digital**</summary>

## Funktion

Mit dem digitalen Alarmausgang kann eine externe Alarmierung angesteuert werden.

Mögliche externe Signalgeber sind beispielsweise:

- Hupe,
- Warnleuchte,
- Blitzleuchte,
- externe Meldeeinrichtung.

[![Einstellungen für einen digitalen Alarmausgang](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/scaled-1680-/rnL8MFah8FzUBWsn-image-1766069144275.png)](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/rnL8MFah8FzUBWsn-image-1766069144275.png)

### Name

Geben Sie einen eindeutigen Namen für den Alarmausgang ein.

Der Name sollte erkennen lassen, welcher externe Signalgeber angesteuert wird.

Beispiele:

- Hupe Technikraum
- Warnleuchte Wechselrichter
- Externe Störmeldung

### Verzögerung

Legen Sie fest, wie lange nach dem Auftreten des Alarmzustands gewartet werden soll, bevor der Alarmausgang aktiviert wird.

Kurze Störungen können dadurch ausgefiltert werden.

<p class="callout info">**Verzögerung sinnvoll einstellen**Wählen Sie die Verzögerung so, dass kurze und unkritische Zustandsänderungen nicht sofort eine externe Alarmierung auslösen.</p>

### Invertiert

Über die Einstellung **Invertiert** legen Sie das Schaltverhalten fest.

<table><thead><tr><th>Einstellung</th><th>Verhalten</th></tr></thead><tbody><tr><td>Schließer</td><td>Der Alarmzustand wird durch einen schließenden Kontakt ausgelöst</td></tr><tr><td>Öffner</td><td>Der Alarmzustand wird durch einen öffnenden Kontakt ausgelöst</td></tr></tbody></table>

### Schnittstelle

Wählen Sie die Schnittstelle aus, an der der externe Signalgeber angeschlossen ist.

<p class="callout warning">**Anschluss kontrollieren**Prüfen Sie vor dem Speichern, ob die ausgewählte Schnittstelle mit dem tatsächlichen elektrischen Anschluss übereinstimmt.</p>

</details><details id="bkmrk-alarmeingang-digital"><summary>**Alarmeingang Digital**</summary>

## Funktion

Mit einem digitalen Alarmeingang kann ein externer Schaltkontakt überwacht werden.

Der SmartDog® stellt dafür bis zu vier Digitaleingänge zur Verfügung:

- DI 1,
- DI 2,
- DI 3,
- DI 4.

Typische Anwendungen sind beispielsweise:

- Störkontakt eines Wechselrichters,
- Türkontakt,
- Motorschutzkontakt,
- Meldekontakt einer externen Anlage,
- potentialfreier Alarmkontakt.

[![Einstellungen für einen digitalen Alarmeingang](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/scaled-1680-/Aqnz33O8QBOg1h4W-image-1766069165924.png)](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/Aqnz33O8QBOg1h4W-image-1766069165924.png)

### Name

Geben Sie einen eindeutigen Namen für den Alarm ein.

Dieser Text wird auch als Überschrift in einer Alarm-E-Mail verwendet.

Beispiele:

- Störung Wechselrichter 1
- Tür Technikraum geöffnet
- Motorschutz ausgelöst

<p class="callout info">**Aussagekräftigen Alarmnamen vergeben**Der Name sollte so gewählt werden, dass die Ursache des Alarms auch ohne weitere Informationen eindeutig erkennbar ist.</p>

### Verzögerung

Legen Sie fest, wie lange der Alarmzustand anliegen muss, bevor der Alarm weitergeleitet wird.

Dadurch können kurze Kontaktwechsel oder vorübergehende Zustände ausgefiltert werden.

### Invertiert

Legen Sie fest, bei welchem Kontaktzustand der Alarm ausgelöst wird.

<table><thead><tr><th>Einstellung</th><th>Alarmverhalten</th></tr></thead><tbody><tr><td>Schließer</td><td>Alarm wird bei schließendem Kontakt ausgelöst</td></tr><tr><td>Öffner</td><td>Alarm wird bei öffnendem Kontakt ausgelöst</td></tr></tbody></table>

<p class="callout warning">**Schließer oder Öffner prüfen**Die Einstellung muss zum angeschlossenen Alarmkontakt passen. Eine falsche Auswahl kann dazu führen, dass der Alarm dauerhaft aktiv ist oder im Störungsfall nicht ausgelöst wird.</p>

### Alarmaktion

Wählen Sie aus, wie der SmartDog® auf den aktiven Eingang reagieren soll.

<table><thead><tr><th>Alarmaktion</th><th>Anzeige</th></tr></thead><tbody><tr><td>Warnung</td><td>Status zeigt ein Kreuz; Status-LED blinkt gelb</td></tr><tr><td>Alarm</td><td>Status zeigt ein Kreuz; Status-LED blinkt rot</td></tr></tbody></table>

Verwenden Sie **Warnung** für weniger kritische Zustände und **Alarm** für schwerwiegende Störungen.

### Schnittstelle

Wählen Sie den Digitaleingang aus, an dem der externe Alarmkontakt angeschlossen wurde.

Zur Verfügung stehen die Eingänge **DI 1 bis DI 4**.

<p class="callout warning">**Digitaleingang nicht mehrfach verwenden**Kontrollieren Sie, ob der gewählte Digitaleingang bereits für eine andere Funktion verwendet wird.</p>

</details><details id="bkmrk-schwellwert-alarm-an"><summary>**Schwellwert Alarm Analog**</summary>

## Funktion

Mit einem Schwellwertalarm kann ein beliebiger Messwert des SmartDog® überwacht werden.

Der Alarm wird ausgelöst, wenn der ausgewählte Wert einen festgelegten Grenzwert über- oder unterschreitet.

Mögliche Anwendungen sind beispielsweise:

- Temperatur zu hoch,
- Temperatur zu niedrig,
- Leistung über Grenzwert,
- Leistung unter Mindestwert,
- Zählerwert außerhalb des zulässigen Bereichs,
- Sensorwert außerhalb des Normalbereichs.

[![Einstellungen für einen analogen Schwellwertalarm](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/scaled-1680-/00euDceIM55uiQFQ-image-1766069184436.png)](https://anleitung.smart-dog.eu/uploads/images/gallery/2025-12/00euDceIM55uiQFQ-image-1766069184436.png)

### Name

Geben Sie einen eindeutigen Namen für den Schwellwertalarm ein.

Dieser Text wird auch als Überschrift in einer Alarm-E-Mail verwendet.

Beispiele:

- Temperatur Technikraum zu hoch
- Netzbezug über Grenzwert
- Anlagenleistung zu niedrig

### Sensor/Zähler

Wählen Sie den Messwert aus, der überwacht werden soll.

Abhängig von der vorhandenen Konfiguration kann dies beispielsweise ein Sensor, Zähler oder anderer verfügbarer Messwert sein.

### Vergleichsoperand

Legen Sie fest, ob der Messwert auf Über- oder Unterschreitung geprüft werden soll.

<table><thead><tr><th>Vergleich</th><th>Alarm wird ausgelöst, wenn</th></tr></thead><tbody><tr><td>Größer als</td><td>der Messwert den eingestellten Wert überschreitet</td></tr><tr><td>Kleiner als</td><td>der Messwert den eingestellten Wert unterschreitet</td></tr></tbody></table>

### Wert

Tragen Sie den Grenzwert ein, mit dem der aktuelle Messwert verglichen werden soll.

Achten Sie darauf, dass der Wert zur Einheit des ausgewählten Sensors oder Zählers passt.

<p class="callout warning">**Einheit des Messwertes beachten**Prüfen Sie vor dem Speichern, in welcher Einheit der ausgewählte Wert erfasst wird, beispielsweise °C, W, kW oder kWh.</p>

### Verzögerung

Legen Sie fest, wie lange die Grenzwertverletzung anliegen muss, bevor der Alarm weitergeleitet wird.

Damit können kurze Messwertspitzen oder vorübergehende Schwankungen ausgefiltert werden.

<p class="callout info">**Kurzzeitige Schwankungen ausfiltern**Bei schwankenden Messwerten sollte eine passende Verzögerung eingestellt werden, damit nicht jede kurze Über- oder Unterschreitung einen Alarm auslöst.</p>

### Fehlertyp

Wählen Sie aus, wie der SmartDog® auf die Grenzwertverletzung reagieren soll.

<table><thead><tr><th>Fehlertyp</th><th>Anzeige</th></tr></thead><tbody><tr><td>Warnung</td><td>Status zeigt ein Kreuz; Status-LED blinkt gelb</td></tr><tr><td>Alarm</td><td>Status zeigt ein Kreuz; Status-LED blinkt rot</td></tr></tbody></table>

</details>## Alarmkonfiguration prüfen

Kontrollieren Sie nach dem Anlegen eines Alarmbausteins folgende Punkte:

- Der Alarm besitzt einen eindeutigen Namen.
- Die richtige Schnittstelle beziehungsweise der richtige Messwert wurde ausgewählt.
- Schließer und Öffner sind korrekt eingestellt.
- Der Vergleichsoperand passt zur gewünschten Überwachung.
- Der Grenzwert wurde mit der richtigen Einheit eingetragen.
- Die Verzögerung ist sinnvoll gewählt.
- Warnung oder Alarm wurde passend zur Bedeutung der Störung ausgewählt.
- Der Alarmbaustein wurde gespeichert.

## Funktion testen

Testen Sie die Alarmfunktion nach Abschluss der Konfiguration.

Bei einem digitalen Eingang können Sie dazu den angeschlossenen Kontakt gezielt schalten.

Bei einem Schwellwertalarm kann der Grenzwert für den Test kurzzeitig so eingestellt werden, dass die Alarmbedingung erreicht wird.

Prüfen Sie dabei:

- Wird der Alarm nach der eingestellten Verzögerung ausgelöst?
- Wird der richtige Alarmname angezeigt?
- Blinkt die Status-LED in der erwarteten Farbe?
- Wird eine konfigurierte E-Mail mit der richtigen Bezeichnung versendet?
- Wird ein angeschlossener Alarmausgang korrekt geschaltet?
- Wird der Alarm nach Ende des Alarmzustands wieder zurückgesetzt?

<p class="callout success">**Konfiguration abgeschlossen**Die Einrichtung ist abgeschlossen, wenn der Alarm unter realistischen Bedingungen getestet wurde und die gewünschte Warnung beziehungsweise Alarmierung zuverlässig ausgelöst wird.</p>