Batterien
- Batterien-Hausbatteriesysteme
- Allgemeine Informationen
- Solarinvert Batteryinvert
- Fronius
- SMA Sunny Island
- E3DC
- GMDE
- Voltronix IF3000
- Voltronic IFI10000
- Steca PLI offgrid
- Varta
- Alpha ESS
- Sonnen
- Studer Extender
- Kostal Plenticore
- GoodWe
- ABBreact
- BatSolaredge
- Huawei
- Kaco Hybrid
- | Solax
- | Sungrow Hybrid
- RCT
- Senec
- Sofar
- Intillion
- Victron
- BatSolaredge RS485
- Solax RS485
- Deye
- Solplanet
- Tesla Powerwall
- | Sigenergy
- Huawei Luna
- Überschussladen / Solaroptimiertes Laden
- Batterie-Ladeoptimierung nach Börsenpreis & Prognosen
- Lastspitzenkappung (Peak shaving)
- Kompatible Zähler für Steuerung Batterie nach Modus 3
Batterien-Hausbatteriesysteme
Allgemeine Informationen
->
->
->
Arten der Batteriespeicher
Mit dem SmartDog können sowohl
- Standalone Batterie Systeme
als auch
- Batterien die an einem Hybridwechselrichter angeschlossen
sind eingelesen werden
Vorgehen Standalone Batteriesysteme
Hier müssen Sie entsprechend der Anleitung der Hausbatterie Systeme vorgehen
Vorgehen Hybridwechselrichter Batteriesysteme
Diese können Sie einfach unter Bussystem einlesen, entsprechend der nachfolgenden Anleitungen.
Nach einlesen des Hybridwechselrichters werden Sie gefragt ob am Wechselrichter eine Batterie und ein Zähler angeschlossen sind. Sollten Sie die Batterie und den Zähler nachträglich angeschlossen haben machen Sie einen Haken bei diesen Beiden Bauteilen
Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP
Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485
Solarinvert Batteryinvert
Fronius
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
SMA Sunny Island
Funktion
Hier können Sie einen SMA Ethernet Speicher einbinden
Sunny Island, Sunny Boy Storage
| Terminierung | Adressierung | Schnittstelle |
|---|---|---|
| Nein | Ja | LAN |
Anschluss der Batterie
- Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch
- Kommunikationsadresse auf 1 lassen
Arbeitsschritte:
- IP-Adresse statisch/fest vergeben
- Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten
- Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45)
- ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45)
Hinweis: JedeBatterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein
Hierzu muss man über den Webserver des Wechselrichters, an jedem Wechselrichter die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Wechselrichter über einen Switch in das Netzwerk einbinden
Einbindung eines SMA Batteriesystems
-
SMA SUNNY EXPLORER unter dem Menüpunkt -> Externe Kommunikation
- „TCP Server“ auf „EIN“ stellen; Port=502
- Standardmäßig steht dieser Eintrag auf „AUS“
-
Gehen Sie auf Einstellungen Anlagenkommunikation -> Speedwire
- Automatische Konfiguration eingeschaltet und stellen dies auf „AUS“
-
Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers
-
Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetz des SmartDog.
- Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 › Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254)
-
Mit „Speichern“ bestätigen
-
Nach dem Umstellen sollte man sicherheitshalber den Wechselrichter neu starten
Alternativ können manche Geräte per Webbroswer über ihre IP erreicht werden
Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden
Anlegen des Bausteins
- Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2
- Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an
- Wählen Sie SMA Sunny Island
Name
Legen Sie einen Namen für den Baustein fest
Kapazität
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Wechselrichterleistung Laden/Entladen
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Batterie
Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an
Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern
E3DC
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
GMDE
Voltronix IF3000
Voltronic IFI10000
Steca PLI offgrid
Varta
Funktion
Hier können Sie einen Varta Ethernet Speicher einbinden
Varta pulse, Varta plse neo, Varta element
| Terminierung | Adressierung | Schnittstelle |
|---|---|---|
| Nein | Ja | LAN |
Anschluss der Batterie
- Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch
- Kommunikationsadresse auf 1 lassen
Arbeitsschritte:
- IP-Adresse statisch/fest vergeben
- Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten
- Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45)
- ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45)
Hinweis: JedeBatterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein
Hierzu muss man über den Webserver des Wechselrichters, an jedem Wechselrichter die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Wechselrichter über einen Switch in das Netzwerk einbinden
Einbindung eines Varta Batteriesystems:
- Rufen Sie das lokale Webinterface des Batteriesystems auf mit http://varta123456789 (123456789 muss die Seriennummer sein)
- Loggen Sie sich mit dem Installateurpasswort in das Webinterface ein
- Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden
- › Gehen Sie auf Einstellungen -> Netzwerk -> Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers
- Deaktivieren Sie dazu das Häkchen „DHCP aktivieren“ und passen Sie die Adressen nach Bedarf an
- Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetzdes SmartDog
- Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 -› Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254)
- Mit „Übernehmen“ bestätigen
Anlegen des Bausteins
- Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2
- Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an
- Wählen Sie VARTA
Legen Sie einen Namen für den Baustein fest
Kapazität
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Wechselrichterleistung Laden/Entladen
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Batterie
Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an
Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern
Alpha ESS
Sonnen
Funktion
Hier können Sie einen Sonnen Ethernet Speicher einbinden
| Terminierung | Adressierung | Schnittstelle |
|---|---|---|
| Nein | Ja | LAN |
Anschluss der Batterie
- Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch
- Kommunikationsadresse auf 1 lassen
Arbeitsschritte:
- IP-Adresse statisch/fest vergeben
- Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten
- Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45)
- ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45)
Hinweis: Jede Batterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein
Hierzu muss man über den Webserver der Batterie, an jeder Batterie die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Batterie über einen Switch in das Netzwerk einbinden
Einbindung eines Sonnen Batteriesystems
- Rufen Sie das lokale Webinterface des Batteriesystems auf
- Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers
- Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden
- Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetz
des SmartDog.
- Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 › Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254)
- Mit „Übernehmen“ bestätigen
Anlegen des Bausteins
- Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2
- Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an
- Wählen Sie Sonnen
Name
Legen Sie einen Namen für den Baustein fest
Kapazität
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Wechselrichterleistung Laden/Entladen
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Batterie
Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an
Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern
Studer Extender
Kostal Plenticore
Einrichten der Batterie
Da es sich hierbei um ein Hybrid-Wechselrichtersystem handelt, wird die Einbindung wie folgt realisiert:
GoodWe
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
ABBreact
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
BatSolaredge
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Huawei
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Kaco Hybrid
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Unterstützte Typen
Aktuell werden folgende KACO Wechselrichter unterstützt:
-
Kaco – Netzwerk
- Alle Kaco-Wechselrichter, die SunSpec unterstützen
-
Kaco – Seriell
- Alle Kaco-Wechselrichter, die SunSpec unterstützen, sowie Wechselrichter mit dem alten Kaco-Protokoll
-
Kaco Hybrid – Netzwerk
- Die Kommunikation mit Kaco Hybrid-Wechselrichtern über Netzwerk ist nur mit SmartDog Rev. PI3.0 möglich
Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.
| Solax
Unterstützte Typen
Aktuell werden folgende Solax Wechselrichter unterstützt:
-
Solax Hybrid – Seriell/Netzwerk
- genaue Typen folgen!
Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
| Sungrow Hybrid
Unterstützte Typen
Aktuell werden folgende Sungrow Hybrid Wechselrichter unterstützt:
-
Sungrow Hybrid – Netzwerk
- SH3.0RS, SH3.6RS, SH4.0RS, SH5.0RS, SH5.0RT, SH5.0RT-V112, SH5.0RT-V122, SH5.0RT-20, SH5T, SH6.0RS, SH6.0RT, SH6.0RT-V112, SH6.0RT-V122, SH6.0RT-20, SH6T, SH8.0RS, SH8.0RT, SH8.0RT-V112, SH8.0RT-V122, SH8.0RT-20, SH8T, SH10RS, SH10RT, SH10RT-V112, SH10RT-V122, SH10RT-20, SH10T, SH12T, SH15T, SH20T, SH25T, MG5RL, MG6RL, MG8RL, MG10RL
Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
RCT
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Senec
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Sofar
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Intillion
Victron
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
BatSolaredge RS485
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Solax RS485
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Deye
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
Solplanet
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Tesla Powerwall
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
| Sigenergy
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Der Hybridspeicher kann sowohl über RS485, als auch über Netzwerk mit dem SmartDog verbunden werden.
Unterstützte Typen
Aktuell werden folgende ABB Wechselrichter unterstützt:
-
Sigenergy Hybrid – Netzwerk/Seriell
- SigenStor EC (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0) SP series
- Sigen Hybrid (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0) SP
- Sigen Hybrid (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0, 30.0) TP series
- SigenStor EC (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0, 30.0) TP/TPLV series
- Sigen PV (50, 60, 80, 100, 110, 125) MI-HYA series
- PG Controller (3.8, 4.8, 5.7, 7.6, 9.6, 11.4) series
- Sigen PV (50, 60, 80, 99.9, 100, 110,125)M1-HYB series
- Sigen Hybrid (2.0, 2.5, 3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0) SP2series
- Sigen Hybrid (3.0, 4.0, 5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0) TP2series
-
Sigenergy – Netzwerk/Seriell
- Sigen PV Max (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0) SP
- Sigen PV Max (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0) TP
- Sigen PV (50, 60, 80, 99.9, 100, 110, 125) M1 series
- Sigen PV (500) H1 series
- Sigen PV (370, 400) H2 series
Geräte mit mehr als 8 MPPT bzw. mehr als 16 Stromeingängen – beispielsweise Modelle mit bis zu 36 Stromeingängen – müssen vorab auf ihre Kompatibilität geprüft werden. Bitte klären Sie die Kompatibilität solcher Geräte im vorhinein mit dem Support ab
Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.
Steuerung durch den SmartDog
Das Sigenergy Batteriesystem kann vom SmartDog gesteuert werden.
Damit dies reibungslos funktioniert, müssen folgende Einstellungen in der App von Sigenergy vorgenommen werden:
Ablauf:
- Vergeben Sie jedem Wechselrichter eine eigene statische IP-Adresse
- Diese muss sich im gleichen IP-Bereich wie der SmartDog befinden
- Öffnen Sie anschließend die Anlage im Portal, wechseln Sie zum jeweiligen Gerät und rufen Sie die Einstellungen auf
- Aktivieren Sie bei jedem Wechselrichter den Modbus-Server und vergeben Sie bei allen Wechselrichtern die gleiche Slave-Adresse
- Wechseln Sie nun in der Gesamtanlage unter System auf das Menü mit den drei Punkten
- Öffnen Sie dort unter Installationswerkzeuge die Einstellungen für den Modbus-TCP-Server
- Legen Sie für jeden vorhandenen Wechselrichter eine eigene Konfiguration an
- Wählen Sie in der jeweiligen Konfiguration die Seriennummer des entsprechenden Wechselrichters aus und tragen Sie die IP-Adresse des SmartDog ein
- Stellen Sie in den Energieverwaltungseinstellungen den Betriebsmodus auf Fern-EMS-Modbus
Die Datenübernahme kann einige Minuten in Anspruch nehmen!
- Anschließend kann der Wechselrichter im SmartDog eingelesen werden
Einstellung bei einem älteren Softwarestand
Huawei Luna
Ablauf:
Einstellungen am SmartLogger
- unter Setup auf Modbus TCP und Geräteadresse 100 einstellen
Einstellungen am SmartDog
- Wechselrichter per RS485 am SmartDog anschließen
Wechslrichter nicht am SmartLogger anschließen!
- Kompatiblen Zähler einlesen und als Globalen Liefer- und Bezugszähler konfigurieren
- Batterielizenz aufspielen (kann in unterschiedlichen kW Abstufungen erworben werden)
- unter Hausbatteriesysteme, Luna Speicher auswählen und mit Speichern bestätigen
Überschussladen / Solaroptimiertes Laden
->
->
Funktion
- Hier können Sie eine Ladestation für die Solaroptimierte Überschussladung einbinden
Anlegen des Bausteins
- Wechseln Sie in die Geräteeinstellungen und gehen Sie mit Weiter auf Seite 2
- Wählen Sie den Menüpunkt Batterien aus und legen Sie mit dem grünen Plus ein neues Gerät an
- Wählen Sie Elektroauto-Ladestation und anschließend den Hersteller Ihrer Ladestation aus
Vor der Konfiguration Ihrer Ladestation müssen ein Lieferzähler und ein Bezugszähler angelegt worden sein!
Name
- Legen Sie einen Namen für den Baustein fest
Suche Ladestation
- Hier wird die Kommunikation zur Ladestation hergestellt
Wähle externe Freigabe
Nur für Profis
- Über Regelungen oder externe Schaltungen (siehe Handbuch, Kapitel Regelungen) kann eine zusätzliche Bedingung zur Freigabe der Ladung definiert werden
manuelle Vorgabe (optional)
Nur für Profis
- Über einen Schieberegler im Homescreen kann ein manueller Ladewert vorgegeben werden
- Diese Funktion wird ausschließlich zu Diagnosezwecken benötigt
Nacht-Strom-Tarif
- Hier können Zeitfenster für den Nachtstromtarif hinterlegt werden
Einschalt-/Ausschaltverzögerung
- Dient zur Vermeidung von häufigem Ein- und Ausschalten der Ladestation
Seite 2
Minimaler Eigenstromanteil
- Hier legen Sie fest, wie hoch der Netzstromanteil beim Laden maximal sein darf
- Jedes Fahrzeug benötigt eine Mindestladeleistung, um den Ladevorgang zu starten
Beispiel (Mindestleistung 2.000 W):
100 % Eigenstromanteil: → Mindestens 2.000 W PV-Überschuss → Netzbezug: 0 W
50 % Eigenstromanteil: → Mindestens 1.000 W PV-Überschuss → Netzbezug: 1.000 W
Besonders sinnvoll bei kleinen PV-Anlagen oder hohem Eigenverbrauch
Überschuß Regelpunkt
- Gibt an, auf welchen Wert am Übergabepunkt (EVU-Zähler) geregelt werden soll
- Positiver Wert: Einspeisung
- Negativer Wert: Netzbezug
Bezugs- und Einspeisezähler
- Hier können die Zähler manuell zugewiesen werden
- Im Normalfall erkennt der PowerDog die bereits angelegten Zähler automatisch
Regelung in Prioritätenliste aufnehmen
- Die Prioritätenliste wird verwendet, wenn mehrere Verbraucher nacheinander abgearbeitet werden sollen
- Beispiel:
-
- Batteriespeicher laden
-
- Warmwasser
-
- Elektroauto laden
- Es kann automatisch erkannt werden, mit welcher Ladeleistung das angeschlossene Fahrzeug geladen werden kann
- Dazu wird nach dem Anstecken des Autos ein etwa 10-minütiger Lastgang durchgeführt
Während dieses Vorgangs wird das Fahrzeug nur mit sehr geringer Energie geladen, auch wenn zu diesem Zeitpunkt möglicherweise kein Überschuss vorhanden ist. Die Erkennung wird jedes Mal erneut durchgeführt, sobald ein Fahrzeug angesteckt wird
- Ist die Schnelle Erkennung aktiviert, verkürzt sich dieser Vorgang auf etwa 3 Minuten
- Sollte es dabei zu Problemen kommen (z. B. wenn das Fahrzeug anschließend nicht mehr geladen werden kann), muss diese Option wieder deaktiviert werden
-
Alternativ können auch feste Fahrzeugprofile hinterlegt werden
-
In dieser Übersicht sehen Sie alle angelegten Profile Ihrer Elektrofahrzeuge
-
Bei der Erstinbetriebnahme legt das System automatisch vordefinierte Profile an, die Sie anschließend bearbeiten, löschen oder durch neue Profile ergänzen können
-
Über das Plus-Symbol lassen sich weitere Profile anlegen
-
Zum Ändern eines bestehenden Profils klicken Sie einfach in die entsprechende Zeile
- Geben Sie einen Namen ein und den minimalen sowie maximalen Ladestrom welcher im schlechtesten Fall ver-wendet werden soll. Z.B. wird der Renault Zoe einphasig mit 6A und 16A jedoch dreiphasig mit 10A und 16 gela-den. Tragen Sie in diesem Fall bei „Minimaler Ladestrom“ 10A und bei „Maximaler Ladestrom“ 16A ein.
- Art der Ladung ist dann „dreiphasig“ und die Phasenumschaltung aktivieren wir.
Börsenstromnutzung
Für die Nutzung der Börsenstrom-Funktion muss diese zunächst unter Regelungen → Börsenstrom aktiviert werden. Nur so können die EPEX-Spot-Preisdaten abgefragt und verwendet werden
- In den Einstellungen der Ladestation kann die Börsenstrom-Funktion auf Seite 3 aktiviert werden
Diese Einstellung gilt nur für die aktuell ausgewählte Ladestation. Besitzen Sie mehrere Ladestationen, muss die Konfiguration für jede Station separat vorgenommen werden!
Strompreis [ct/kWh]
- Ist der aktuelle Börsenstrompreis kleiner oder gleich dem eingestellten Wert, wird die Börsenstrom-Funktion aktiviert, sofern der Lademodus auf Überschussladung eingestellt ist
Im Börsenstrom-Baustein legen Sie fest, ob sich der eingestellte Preis auf Brutto- oder Netto-Strompreise bezieht
Ladeleistung [kW]
- Wird das Fahrzeug mit der Funktion Börsenstrom geladen, kann hier die minimale Ladeleistung angegeben werden
- Sollte die Börsenstromladung aktiviert werden und es ist ausreichend Überschuss vorhanden, hat der Überschussmodus eine höhere Priorität und lädt das Fahrzeug mit der berechneten Leistung
- Nur wenn keine Überschuss vorhanden ist, wird diese Ladeleistung verwendet
Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget
Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern
Entladung der Batterie verhindern
- Wenn Sie über ein steuerbares Batteriesystem verfügen, können Sie auf dieser Seite festlegen, dass die Batterie bei einer einmaligen Volladung oder während einer Zwangsladung nicht durch die Wallbox entladen wird
Widget bei manueller Fahrzeugauswahl
Customview (Homescreen)
- Hier können Sie ein Widget anzeigen lassen
- Möchten Sie Einstellungen ändern, klicken Sie bitte auf das Bearbeiten-Symbol
- In diesem Widget werden ausschließlich folgende Informationen dargestellt:
- Status
- geplante Ladeleistung
- aktuelle Ladeleistung
- Informationen zur Zwangsladung
- bisher geladene Energiemenge
- Anzeige des Betriebsmodus
- Über das Dropdown-Menü können Sie vor dem Anstecken des Fahrzeugs eines der hinterlegten Fahrzeugprofile auswählen
- In den Einstellungen lassen sich sowohl die Betriebsart als auch die Parameter der Zwangsladung anpassen
Vorgabe Ladung
-
Folgende Lademodi stehen zur Verfügung:
- Deaktiviert → Die Ladung wird nicht gestartet bzw. eine laufende Ladung wird abgebrochen.
- Sofort mit max. Leistung → Die Ladung startet sofort und erfolgt mit der maximal möglichen Ladeleistung
- min. Leistung + PV → Solaroptimierte Überschussladung
-
Überschussladung/Zwangsladung:
- Zwangsladung von: Eingabe der zu ladenden Energiemenge in kWh
- Bis: Uhrzeit, bis zu der die Energiemenge vollständig geladen sein soll
- Mit Leistung: Maximale Ladeleistung, was aus dem Netz bezogen werden darf
Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget
Widget bei automatischer Fahrzeugerkennung
Customview (Homescreen)
- Hier können Sie ein Widget anzeigen lassen
- Möchten Sie Einstellungen ändern, klicken Sie bitte auf das Bearbeiten-Symbol
- In diesem Widget werden ausschließlich folgende Informationen dargestellt:
- Status
- geplante Ladeleistung
- aktuelle Ladeleistung
- Informationen zur Zwangsladung
- bisher geladene Energiemenge
- Anzeige des Betriebsmodus
- Über das Dropdown-Menü können Sie vor dem Anstecken des Fahrzeugs eines der hinterlegten Fahrzeugprofile auswählen
- In den Einstellungen lassen sich sowohl die Betriebsart als auch die Parameter der Zwangsladung anpassen
Vorgabe Ladung
-
Folgende Lademodi stehen zur Verfügung:
- Deaktiviert → Die Ladung wird nicht gestartet bzw. eine laufende Ladung wird abgebrochen.
- Sofort mit max. Leistung → Die Ladung startet sofort und erfolgt mit der maximal möglichen Ladeleistung
- min. Leistung + PV → Solaroptimierte Überschussladung
-
Überschussladung/Zwangsladung:
- Zwangsladung von: Eingabe der zu ladenden Energiemenge in kWh
- Bis: Uhrzeit, bis zu der die Energiemenge vollständig geladen sein soll
- Mit Leistung: Maximale Ladeleistung, was aus dem Netz bezogen werden darf
Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget
Allgemeine Funktionsbeschreibung
- Am Übergabepunkt wird ein Zweirichtungszähler eingebunden, über den sowohl der Bezugsstrom als auch der Überschussstrom erfasst werden
- Die Ladestation wird über das Netzwerk ausgelesen und gesteuert
- Sobald ein Fahrzeug an die Ladestation angeschlossen wird, erkennt der PowerDog diesen Vorgang und prüft, ob ausreichend Überschussstrom zur Verfügung steht
- Ist genügend Überschuss vorhanden und die konfigurierte Einschaltverzögerung abgelaufen, beginnt der Ladevorgang automatisch
- Sinkt der Überschuss unter den eingestellten Minimalwert, wird die Ladung nach Ablauf der Ausschaltverzögerung beendet
- Die jeweils verfügbare Überschussleistung wird dabei kontinuierlich an die Ladestation übermittelt und die Ladeleistung dynamisch angepasst
Phasenumschaltung (1-phasig / 3-phasig)
-
Verfügt die Ladestation über eine automatische Umschaltung zwischen 1-phasigem und 3-phasigem Laden, erfolgt der Wechsel von 1-phasig auf 3-phasig, wenn:
- der aktuelle Ladestrom mindestens 90 % des maximalen Ladestroms erreicht
- ausreichend Überschuss für eine 3-phasige Ladung verfügbar ist
-
Um ein ständiges Hin- und Herschalten zu vermeiden (was das Ladegerät beschädigen könnte), wird zusätzlich eine Hysterese von 500 W berücksichtigt
-
Außerdem muss vor der Umschaltung eine Einschaltverzögerung von 5 Minuten erfüllt sein
-
Die Umschaltung von 3-phasig auf 1-phasig erfolgt nach dem gleichen Prinzip
Das Beenden des Ladevorgangs ist ausschließlich im 1-Phasen-Modus möglich
Erkennung einer vollen Fahrzeugbatterie
- Der SmartDog erkennt automatisch, wenn die Fahrzeugbatterie vollständig geladen ist, und zeigt diesen Status im Widget an
- Sollte es dabei zu einer Fehlauswertung kommen, trennen Sie das Fahrzeug kurz von der Ladestation, warten einige Sekunden und stecken Sie es anschließend erneut an
Einmalige Vollladung
Nicht unterstützte Fahrzeuge
- Renault ZOE Q210
Batterie-Ladeoptimierung nach Börsenpreis & Prognosen
Funktion
Intelligente Batteriesteuerung mit Börsenstrom – Überblick für Anwender
Die intelligente Batterieladung von SmartDog basiert auf einer Prognoseoptimierung. Hierbei werden Börsenstrompreise, Wettervorhersagen, PV-Ertragsprognosen, historische Verbrauchsdaten sowie der aktuelle Batteriezustand berücksichtigt.
Anstatt die Batterie pauschal bei günstigen Strompreisen zu laden, berechnet SmartDog fortlaufend den voraussichtlichen Energiebedarf und lädt nur die Energiemenge, die voraussichtlich benötigt wird. Dadurch werden Stromkosten reduziert, unnötige Ladezyklen vermieden und die verfügbare Batteriekapazität optimal genutzt.
Die aktuelle Optimierung ist dabei auf klassische PV-Anlagen mit passend dimensioniertem Batteriespeicher ausgelegt. Es wird davon ausgegangen, dass eine vollständig geladene Batterie den Verbrauch bis zur nächsten relevanten PV-Erzeugung weitgehend abdecken kann. Dadurch bleibt ausreichend freie Speicherkapazität verfügbar, um am Folgetag wieder PV-Überschüsse aufzunehmen.
Diese Betriebsweise eignet sich insbesondere für Wohngebäude und Gewerbebetriebe, bei denen Speichergröße, PV-Leistung und Energieverbrauch sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.
Funktionen und Möglichkeiten des Systems
Intelligente Batterieladung mit SmartDog
Mit SmartDog wird die Batterie nicht einfach bei billigem Strom geladen, sondern gezielt und vorausschauend unter Berücksichtigung von Verbrauchsprognosen, Wettervorhersagen und Börsenstrompreisen.
Die Wettervorhersage wird automatisch berücksichtigt und muss nicht separat freigegeben werden.
Damit die Wettervorhersage greift, müssen die Modulfelder vollständig konfiguriert sein – siehe Anleitung Wettervorhersage.
Betriebsarten
Dynamische Zwangsladung (Prognosebasierte Optimierung)
Die dynamische Zwangsladung ist die empfohlene Betriebsart und berücksichtigt:
- PV-Ertragsprognosen
- Verbrauchsprognosen
- Börsenstrompreise
- Batteriezustand (SoC, SoH und verfügbare Kapazität)
- Tagesmodus (Nachtbetrieb oder 24h-Betrieb)
- Mindest-Ersparnis zur Vermeidung unnötiger Ladezyklen
- Vorratsladung bei erkannten Prognoseabweichungen (z. B. Schnee auf den Modulen)
Die Batterie wird nur in dem Umfang geladen, der laut Prognose tatsächlich benötigt wird. Dadurch werden unnötige Netzladungen vermieden und die Batterie geschont.
Günstige Strompreise nutzen, teure Preisstunden vermeiden und gleichzeitig sicherstellen, dass ausreichend Energie zur Verfügung steht.
Statische Zwangsladung
Bei der statischen Zwangsladung wird täglich ein definierter Ladezustand (SoC) erreicht.
Hierfür werden eingestellt:
- Ziel-SoC
- Ladeleistung
SmartDog sucht anschließend die günstigsten Preisstunden und lädt die Batterie bis zum gewünschten SoC.
Dabei werden keine Verbrauchs- oder PV-Prognosen berücksichtigt.
Eigenschaften
- Einfache Konfiguration
- Fester Ziel-SoC
- Keine Berücksichtigung des tatsächlichen Energiebedarfs
- Keine Berücksichtigung der erwarteten PV-Erzeugung
Diese Betriebsart ist funktional einfach, führt jedoch häufig zu unnötigen Netzladungen oder ungenutzten PV-Erträgen. In den meisten Anwendungsfällen ist die dynamische Zwangsladung wirtschaftlich überlegen.
Zusatzfunktionen
Dynamische Ladesperre
Die dynamische Ladesperre ist eine Zusatzfunktion für Anlagen mit dynamischem Einspeisetarif.
Bei hohen Einspeisepreisen wird das Laden der Batterie gezielt verhindert, damit möglichst viel PV-Energie direkt ins Netz eingespeist werden kann.
Das System:
- blockiert die Batterieladung bei hohen Einspeisepreisen
- erlaubt die Batterieladung bei niedrigeren Preisen
- verhindert niemals die Entladung für den Eigenverbrauch
- lädt nie automatisiert aus dem Netz
Ziel: Maximierung der Einspeiseerlöse bei dynamischen Einspeisetarifen.
Diese Funktion ist nur bei dynamischen Einspeisetarifen sinnvoll. Bei festen Einspeisevergütungen sollte sie deaktiviert bleiben.
Peak Shaving
Die Batterie-Ladeoptimierung kann mit Peak Shaving kombiniert werden.
Dabei wird ein frei definierbarer Teil der Batteriekapazität für die Lastspitzenbegrenzung reserviert.
Beispiel
- Batterie: 100 kWh
- 30 % Reserve für Peak Shaving
- 70 % für Eigenverbrauch und Ladeoptimierung
Der reservierte Batteriebereich steht der Ladeoptimierung nicht zur Verfügung. Der verbleibende Teil der Batteriekapazität kann weiterhin für die dynamische oder statische Zwangsladung genutzt werden.
Einschränkung bei Peak Shaving mit Zeitfenstern
Werden feste Zeitfenster für Peak Shaving verwendet, sind folgende Funktionen nicht verfügbar:
- Dynamische Zwangsladung
- Dynamische Ladesperre
Der Grund ist, dass SmartDog die für das Peak Shaving benötigte Energie nicht mehr flexibel prognostizieren kann.
Die statische Zwangsladung bleibt weiterhin nutzbar.
Vorratsladung bei unzureichender PV-Prognose
Diese Funktion dient dazu, Situationen zu erkennen, in denen die tatsächliche PV-Erzeugung deutlich von der Prognose abweicht, beispielsweise durch Schnee, Nebel oder technische Störungen.
Funktion
- Automatische Erkennung von Prognoseabweichungen
- Nachladung der Batterie zu den günstigsten verfügbaren Strompreisen
- Berücksichtigung der Verbrauchsprognose
- Temporäre Deaktivierung der PV-Prognose bis die Erzeugungswerte wieder plausibel sind
Dadurch bleibt die Energieversorgung auch bei unerwartet geringer PV-Produktion sichergestellt.
Weitere Steuerungsmöglichkeiten
Zeitschaltuhr
- Definierte Lade- und Entladezeiten
- Einstellbare Leistungen und SoC-Grenzen
- Kombination mit Ladesperren möglich, sofern keine positiven Ladeleistungen konfiguriert werden
Direktvermarkter
- Externe Steuerung über Modbus TCP
- SmartDog-Börsenlogik wird deaktiviert
- Lade- und Entladeleistung werden vollständig durch den Direktvermarkter vorgegeben
Automatische Funktionen
- Vollständige SoC-Prognose für heute und morgen
- Permanente Anpassung bei neuen Börsenpreisen
- Permanente Anpassung bei aktualisierten Wetterdaten
- Permanente Anpassung bei veränderten Verbrauchsdaten
- 10 Minuten Vorwarnung vor jeder geplanten Zwangsladung
- Visualisierung aller Prognosen im Vorhersagegraph
Kombinationsmöglichkeiten
| Funktion | Dynamische Zwangsladung | Statische Zwangsladung |
|---|---|---|
| Dynamische Ladesperre | ✅ | ❌ |
| Peak Shaving ohne Zeitfenster | ✅ | ✅ |
| Peak Shaving mit Zeitfenstern | ❌ | ✅ |
| Direktvermarkter | ❌ | ❌ |
| Zeitschaltuhr | Eingeschränkt | ✅ |
Nicht unterstützte Funktionen
- Exakte Vorhersagen (alle Berechnungen basieren auf Prognosen)
- Kombination von Direktvermarkter und SmartDog-Börsenoptimierung
- Dynamische Zwangsladung zusammen mit Peak Shaving-Zeitfenstern
- Dynamische Ladesperre zusammen mit Peak Shaving-Zeitfenstern
- Netz-Entladung (Zwangsentladung)
- Vollautomatische Preisarbitrage für reine Netzspeicher
- Steuerung von Batterien außerhalb des Automatikmodus
Vorteile für den Nutzer
- Maximale Kostenersparnis durch intelligente Nutzung von Börsenstrompreisen
- Komfortabler Betrieb ohne manuelle Eingriffe
- Batterieschonender Betrieb durch Vermeidung unnötiger Ladezyklen
- Optimale Nutzung von PV-Erzeugung und Batteriespeicher
- Automatische Vorratsladung bei schlechten PV-Bedingungen
- Transparente Darstellung aller Entscheidungen im Vorhersagegraph
- Flexible Kombination mit Peak Shaving zur Reduzierung von Leistungsspitzen
Parametrierung
- Gehen Sie auf der zweiten Seite zu Batterien und Hausbatteriesystem und wählen Sie Ihren Hersteller aus
- Anschließend gehen Sie in der Batterieeinstellungsebene über die Pfeile auf der rechten Seite zur dritten Seite
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
Entladen durch andere Börsenstrom-Regelungen verhindern
- Diese Option verhindert, dass die Batterie entladen wird, wenn eine andere Regelung aufgrund ihres eingestellten Börsenstrompreises aktiv wird
- Dadurch kann z. B. ein Heizstab bereits bei einem Strompreis von 10 ct/kWh aktiviert werden, ohne die Batterie zu entladen – auch wenn die Batterie erst bei 5 ct/kWh geladen werden soll
Zwangsladung bei niedrigen Strompreisen
Hier stehen drei Varianten zur Auswahl:
-
Deaktiviert
- Es erfolgt keine automatische Ladung oder Entladung durch das System anhand des Börsenstrompreises
- Die Anlage arbeitet in diesem Modus rein eigenverbrauchsoptimiert
-
Statisch
- Die Batterie wird zu den günstigsten Preisstunden auf den festgelegten SoC (Ladezustand) geladen
-
Dynamisch
- Diese Funktion ist nur auswählbar, wenn zuvor der Zähler Verbrauchsprognose angelegt wurde
- Nun lädt der SmartDog die Batterie intelligent, abgestimmt auf Ihre Verbrauchsprognose und der Wettervorhersage
Sowohl bei der statischen als auch bei der dynamischen Zwangsladung werden die gewünschten Parameter im Widget eingestellt.
Achtung: Legen Sie immer ein Widget im Custom View an!
Custom View Widget
Aus
Die Batterie wird deaktiviert. Es findet keine Ladung und Entladung statt, der SmartDog sperrt beide Parameter (wenn dennoch eine Ladung oder Entladung stattfindet, wird dies vom BMS der Batterie durchgeführt, aufgrund Sicherheitstechnischer Gegebenheiten)
Auto
Wenn Sie keinen Wert unter Zwangsladung vorgeben, wird Eigenverbrauchsoptimiert geladen
Zwangsladung
- je nach gewählter Ladefunktion ist die Funktion der Zwangsladung unterschiedlich
statisch
-
Hier können Sie festlegen auf welchen SOC mit welcher Leistung die Batterie geladen werden soll. Die günstigsten Zeiten im Tarfi erkennt der SmartDog dann automatisch und lädt die Batterie entweder im Modus :
-
Sonnenunter-/aufgang:
- Hierbei wird die Batterie ausschließlich während der Nacht zu den günstigsten verfügbaren Preisen geladen
- Dies hat zur Folge, dass ein möglicherweise noch günstigerer Strompreis während des Tages ignoriert wird
-
0-24 Uhr:
- Hierbei wird der günstigste Strompreis im Zeitraum zwischen zwei Sonnenuntergängen ermittelt und die Batterie bis auf den eingestellten SoC geladen
- Liegt der günstigste Strompreis tagsüber und wurde die Batterie zu diesem Zeitpunkt bereits durch die PV-Erzeugung über den eingestellten SoC hinaus geladen, erfolgt keine Zwangsladung
-
Sonnenunter-/aufgang:
dynamisch
mit Leistung
- Hier können Sie festlegen mit welcher Leistung die Batterie geladen werden soll, falls eine intelligente Ladung durch Börsenstrompreis aktiviert wird diese Funktion ist vorhanden, um den Speicher zu schonen und nicht mit voller Leistung aus dem Netz zu beladen, die Ladedauer wird dadurch natürlich erhöht und kann zu Laden bei teureren Preisen führen
Modus
Betriebsmodus der dynamischen Zwangsladung
Für die dynamische Zwangsladung stehen zwei Betriebsmodi zur Verfügung:
24h-Modus (empfohlen)
Im 24h-Modus betrachtet SmartDog den gesamten Tagesverlauf und kann die Batterie zu jeder Tages- und Nachtzeit laden, sofern dies wirtschaftlich sinnvoll ist.
Dadurch können die günstigsten Preisstunden des gesamten Tages genutzt werden.
Dieser Modus ist für die meisten Anlagen die empfohlene Einstellung und erzielt in der Regel die höchste Einsparung.
Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang
In diesem Modus wird die Netzladung ausschließlich zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang durchgeführt.
Tagsüber wird grundsätzlich keine Netzladung vorgenommen. Die Batterie wird während dieser Zeit ausschließlich durch PV-Überschüsse geladen.
Dieser Modus kann sinnvoll sein, wenn:
- der Energiebedarf überwiegend durch die PV-Anlage gedeckt wird
- tagsüber ausreichend PV-Erzeugung zur Verfügung steht
- günstige Strompreise überwiegend nachts auftreten
Da sich die günstigsten Börsenstrompreise (vor allem im Sommer) häufig auch tagsüber ergeben, ist der 24h-Modus in den meisten Anwendungsfällen wirtschaftlich vorteilhafter.
Mindest-Ersparnis
Bei Verwendung des Modus Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang kann zusätzlich eine Mindest-Ersparnis definiert werden.
Der Wert wird in Cent angegeben und beschreibt die erforderliche Gesamtersparnis, bevor SmartDog eine Netzladung durchführt.
Beispiel
- Mindest-Ersparnis: 1000 Cent
- entspricht: 10,00 €
SmartDog berechnet anhand der Strompreisprognose, der Verbrauchsprognose und der geplanten Batterienutzung die zu erwartende Einsparung.
Erst wenn die berechnete Ersparnis mindestens den eingestellten Wert erreicht, wird eine Netzladung durchgeführt.
Dadurch können sehr kleine Einsparungen vermieden werden, die zwar wirtschaftlich möglich wären, jedoch zu zusätzlichen Lade- und Entladezyklen der Batterie führen würden.
Für die meisten Anlagen wird ein kleiner positiver Wert empfohlen, um unnötige Ladezyklen bei nur geringem wirtschaftlichem Vorteil zu vermeiden.
einm. Volladung
- Hier können Sie eine einmalige Volladung erzwingen. Die Batterie wird dann unabhängig von Börsenstrom und PV-Erzeugung sofort auf 100% geladen
- anschließend springt das Widget wieder auf den vor der Volladung aktivierten Status
Manuell
- Hier können Sie einen manuellen Lade- oder Entladewert festlegen, die Batterie lädt dann mit dem eingestellten Wert bis sie voll oder leer ist
Manuelle Ladung und Entladung per Zeitschaltuhr
Wenn Sie nicht die intelligente Ladung über die Börsenstrom-Funktion verwenden möchten (diese muss deaktiviert sein, um die folgende Funktion nutzen zu können), haben Sie die Möglichkeit, Ihre Batterie mithilfe eines konfigurierbaren Zeitschaltuhr-Programms zu bestimmten Zeiten gezielt zu laden oder zu entladen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Öffnen Sie die Batterie-Einstellungen
- Wechseln Sie auf die dritte Seite der Einstellungen
- Gehen Sie auf Zeitschaltuhr bearbeiten, um die gewünschten Zeiten festzulegen
Zeiten und Leistungswerte festlegen
In der Tabelle können Sie für jeden Zeitraum festlegen, ob die Batterie
- geladen werden soll → positiver Wert (z. B. 50 %)
- entladen werden soll → negativer Wert (z. B. –80 %)
Der eingegebene Prozentwert (%) bezieht sich dabei auf die Nennlade- bzw. Nennentladeleistung Ihrer Batterie
Beispiel:
Ihre Batterie verfügt über eine Lade-/Entladeleistung von 10 kW
- Bei 50 % lädt die Batterie mit 5 kW
- Bei –80 % entlädt sie mit 8 kW
Ladezustände begrenzen
Nachdem Sie Ihre Zeiten und Werte eingetragen und mit OK bestätigt haben, können Sie anschließend zusätzlich folgende Grenzwerte festlegen:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Minimaler Ladezustand für Zeitschaltuhr | Legt fest, bis zu welchem Ladezustand die Batterie entladen werden darf |
| Maximaler Ladezustand für Zeitschaltuhr | Legt fest, bis zu welchem Ladezustand die Batterie geladen werden darf |
Feste Ladefenster definieren
Mit dieser Funktion können Sie feste Ladezeiten festlegen – ideal, wenn Sie beispielsweise:
- günstige Nachtstromtarife nutzen möchten
- eigene Zeitfenster zur Eigenverbrauchsoptimierung definieren wollen
- Teil einer Energiegemeinschaft sind, die zu bestimmten Zeiten einen gemeinsamen Energiebedarf hat
Visualisierung der Daten am Portal
Beispiel Börsenstrom Kommandos
| Zeit | Status | Beschreibung |
|---|---|---|
| 00:00 - 03:00 | Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung | |
| 03:00 - 03:18 | Laden | Laden der Batterie vom Netz wegen günstigem Energiepreis |
| 03:18 - 04:30 | Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung | |
| 04:30 - 04:59 | Entladesperre | Entladung gesperrt, es entsteht Bezug, da zuvor mehr Strom als erwartet verbraucht wurde, nun wird die Entladung auf die teuersten 15 Minuten getaktet |
| 04:59 - 00:00 | Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung |
Eingebundene Systeme
Lastspitzenkappung (Peak shaving)
Funktion
Die Lastspitzenkappung (Peak Shaving) begrenzt die maximale Netzbezugsleistung am Übergabepunkt.
Überschreitet der Netzbezug den eingestellten Grenzwert, stellt die Batterie automatisch Leistung zur Verfügung und reduziert dadurch die Leistungsspitze.
Verfügbarkeit der Batterie beachtenDie Lastspitzenkappung kann nur funktionieren, solange die Batterie betriebsbereit ist und die benötigte Leistung zur Verfügung stellen kann. Ist die Batterie beispielsweise aufgrund einer Kalibrierung, einer internen Schutzfunktion oder zu hoher beziehungsweise zu niedriger Temperatur nicht verfügbar, kann die Vermeidung von Lastspitzen nicht gewährleistet werden. Beachten Sie hierzu auch die Vorgaben des Batterieherstellers.
Voraussetzungen
Für die Lastspitzenkappung werden folgende Komponenten und Lizenzen benötigt:
- SmartDog® EMS
- Batteriespeicher Modus 3 (vollständig vom SmartDog® steuerbar)
- Lizenz Batteriesteuerung
- Lizenz Lastspitzenkappung
- Kompatibler Übergabezähler am Netzanschlusspunkt
Kompatible Übergabezähler anzeigen
| Hersteller | Typen | TCP | RS485 | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Janitza | UMG 604 PRO | JA | JA | |
| PQ Plus | UMD 96EL / UMD 705E / UMD 98RCM | JA | JA | |
| Wago | Wago Powertransmitter | NEIN | JA | |
| Siemens | PAC 3200 und aufwärts | JA | NEIN | |
| Carlo Gavazzi | EM530 | NEIN | JA | |
| Phoenix Contact | EEM-MA370 | JA | JA | |
| ZIEHL | EFR4001IP / EFR4002IP | JA | NEIN |
Messpunkt beachtenDer Übergabezähler muss die Leistung am tatsächlichen Netzanschlusspunkt erfassen, an dem die Lastspitzenkappung wirken soll.
Einrichtung
Konfigurator Batterie
Vereinbarte Bezugsleistung
Die vereinbarte Bezugsleistung ist die Leistung, auf die der Netzbezug durch die Lastspitzenkappung begrenzt werden soll.
Greift die Lastspitzenkappung ein, regelt der SmartDog® die Leistung am Übergabepunkt auf diesen Wert.
Reservierter SoC für Lastspitzenkappung
Der reservierte SoC legt fest, welcher Anteil der Batterie für die Lastspitzenkappung vorgehalten werden soll.
Dieser Bereich steht nicht für die normale Eigenverbrauchsoptimierung zur Verfügung.
Hysterese: Beginn Eigenverbrauchsoptimierung
Nach Erreichen des reservierten SoC wird die Batterie nicht sofort wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung freigegeben.
Erst wenn der Ladezustand den Wert
reservierter SoC + eingestellte Hysterese
überschreitet, darf die Batterie wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung entladen werden.
Hysterese: Beginn Vorratsladung
Sinkt der Ladezustand unter den reservierten SoC, kann die Batterie aus dem Netz wieder aufgeladen werden.
Die Vorratsladung beginnt erst, wenn der Ladezustand unter
reservierter SoC – eingestellte Hysterese
fällt.
Dadurch werden unnötige Netzladungen bei kurzen Eingriffen der Lastspitzenkappung vermieden.
Zeitschaltuhr
Über die Zeitschaltuhr kann festgelegt werden, zu welchen Zeiten die Lastspitzenkappung aktiv sein soll.
Dauerhafte Aktivierung empfohlenWenn möglich, sollte die Lastspitzenkappung dauerhaft aktiviert bleiben und nicht über Zeitfenster eingeschränkt werden. Bei zeitlich begrenztem Betrieb muss sichergestellt sein, dass die Batterie rechtzeitig vor einer möglichen Lastspitze über ausreichend Ladezustand und verfügbare Leistung verfügt. Eine zeitabhängige Konfiguration muss deshalb vom Anlagenplaner beziehungsweise Installateur sorgfältig ausgelegt werden.
Netzmanager / EZA-Regler
Die Lastspitzenkappung regelt den Netzbezug am Übergabepunkt und berücksichtigt dabei bei Bedarf die Vorgaben des Netzmanagers beziehungsweise EZA-Reglers.
Regelverhalten
Normalbetrieb
Solange der Ladezustand über dem reservierten SoC liegt, kann die Batterie für die Eigenverbrauchsoptimierung verwendet werden.
Der Regelpunkt der Eigenverbrauchsoptimierung kann entsprechend der Anlagenkonfiguration eingestellt werden.
Reservierter SoC erreicht
Wird der reservierte SoC erreicht, wird die weitere Entladung für die Eigenverbrauchsoptimierung gesperrt.
Die Batterie kann weiterhin geladen werden, beispielsweise durch:
- PV-Überschuss
- Zeitschaltuhr
- Börsenstrom
- DVM-Vorgaben
Der reservierte Bereich bleibt damit für die Lastspitzenkappung verfügbar.
Lastspitzenkappung
Erreicht die Leistung am Übergabepunkt 90 % der vereinbarten Bezugsleistung, aktiviert der SmartDog® die Lastspitzenkappung.
Dabei gilt:
- Regelpunkt = vereinbarte Bezugsleistung
- die Batterie darf auch unterhalb des reservierten SoC entladen werden
- Lastspitzen oberhalb der vereinbarten Bezugsleistung werden durch Batterieleistung reduziert
Reserve für LastspitzenDer reservierte SoC sperrt die Batterie für die normale Eigenverbrauchsoptimierung. Muss eine Lastspitze begrenzt werden, darf diese Reserve dafür verwendet werden.
Vorratsladung
Ist die Batterie unter den für die Lastspitzenkappung vorgesehenen Ladezustand gefallen, kann sie bei ausreichend geringer Netzbelastung wieder geladen werden.
Die Vorratsladung beginnt, wenn beide Bedingungen erfüllt sind:
- Netzbezug liegt unter 88 % der vereinbarten Bezugsleistung
- SoC liegt unter reservierter SoC – Hysterese Vorratsladung
Während der Vorratsladung wird auf einen Netzbezug von maximal 90 % der vereinbarten Bezugsleistung geregelt.
Dadurch wird die Batterie wieder aufgefüllt, ohne durch die Vorratsladung selbst eine neue Lastspitze zu verursachen.
Reservierter SoC wieder erreicht
Hat die Batterie den reservierten SoC wieder erreicht, wird die Vorratsladung beendet.
Die Batterie bleibt für die Eigenverbrauchsoptimierung gesperrt, bis zusätzlich die eingestellte Hysterese überschritten wurde.
Rückkehr zur Eigenverbrauchsoptimierung
Die Batterie wird wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung freigegeben, sobald:
SoC > reservierter SoC + Hysterese Eigenverbrauchsoptimierung
gilt.
Zwangsladungen
Auch oberhalb des reservierten SoC können andere Funktionen eine Batterieladung anfordern, beispielsweise:
- Zeitschaltuhr
- Börsenstrom
- DVM
Der SmartDog® begrenzt die Ladeleistung dabei so, dass die vereinbarte Bezugsleistung möglichst nicht überschritten wird.
Automatikmodus
Die Lastspitzenkappung arbeitet nur, wenn die Batterie im SmartDog® auf Auto steht.
Im Automatikmodus können unter anderem folgende Funktionen ausgeführt werden:
- Eigenverbrauchsoptimierung
- EVU-/DVM-Steuerung
- Zeitschaltuhr
- Börsenstrom
- Lastspitzenkappung
Lastspitzenkappung deaktiviertSteht die Batterie auf Aus, einmalige Volladung oder Manuell, ist die automatische Lastspitzenkappung nicht aktiv.
Zusammenspiel mit anderen Steuerungen
Die Lastspitzenkappung hat Vorrang vor einer Batteriesteuerung über:
- Zeitschaltuhr
- Börsenstrom
Dadurch soll verhindert werden, dass eine gleichzeitig aktive Ladeanforderung eine Lastspitze verursacht.
DVM-Vorgaben am Übergabepunkt
Externe DVM-Vorgaben werden nur innerhalb der zulässigen Grenzen des Systems umgesetzt.
Greift die Lastspitzenkappung ein, hat die Begrenzung des Netzbezugs Vorrang vor einer entgegenstehenden Vorgabe.
Dadurch soll verhindert werden, dass durch eine externe Batterievorgabe die eingestellte Bezugsleistung überschritten wird.
Planung und Auslegung
Reservierten SoC festlegen
Der erforderliche reservierte SoC kann nicht pauschal festgelegt werden.
Er hängt insbesondere ab von:
- nutzbarer Batteriekapazität
- minimal zulässigem SoC des Batteriesystems
- erwarteter Höhe der Lastspitzen
- erwarteter Dauer der Lastspitzen
- verfügbarer Entladeleistung der Batterie
- weiteren Batteriefunktionen und Betriebsgrenzen
Reserve individuell auslegenDie Batterie muss zum Zeitpunkt einer möglichen Lastspitze ausreichend Energie und Entladeleistung zur Verfügung stellen können. Der reservierte SoC muss deshalb anhand der tatsächlichen Anlage und des zu erwartenden Lastprofils festgelegt werden.
Vereinbarte Bezugsleistung
Die vereinbarte Bezugsleistung sollte nicht unnötig knapp eingestellt werden.
Kurze Messwertschwankungen, Regelzeiten und Änderungen der Verbraucherleistung können dazu führen, dass der eingestellte Grenzwert kurzzeitig überschritten wird.
Ein entsprechender Sicherheitsabstand sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
Zeitfenster
Die sicherste Betriebsweise ist eine dauerhaft aktive Lastspitzenkappung.
Werden Zeitfenster verwendet, muss vor Beginn des Zeitfensters sichergestellt sein, dass ausreichend Energie in der Batterie vorhanden ist.
Beispiel: Verwendung eines Zeitfensters
Beispiel
Angenommen:
- erwartete Lastspitze zwischen 12:00 und 14:00 Uhr
- Batterie mit 100 kW Ladeleistung
- gewünschter reservierter SoC: 50 %
- Batterie zu Beginn leer
- kein PV-Überschuss vorhanden
Die Batterie kann nur innerhalb der noch verfügbaren Netzleistung geladen werden.
Ist zwischen der aktuellen Netzlast und der vereinbarten Bezugsleistung nur wenig Leistung verfügbar, dauert der Aufbau der benötigten Reserve entsprechend länger.
Wird die Lastspitzenkappung erst kurz vor der erwarteten Lastspitze aktiviert, kann die Batterie möglicherweise nicht rechtzeitig ausreichend geladen werden.
Zu wenig VorlaufIst beim Beginn der erwarteten Lastspitze nicht ausreichend Energie in der Batterie vorhanden, kann die Lastspitzenkappung die Bezugsleistung möglicherweise nicht zuverlässig begrenzen.
Ausreichend VorlaufBeginnt das Zeitfenster früh genug, kann die Batterie vor der erwarteten Lastspitze die benötigte Reserve aufbauen.
Zeitfenster sorgfältig planenDie benötigte Vorlaufzeit hängt von Batteriekapazität, aktuellem SoC, verfügbarer Ladeleistung und der vorhandenen Netzreserve ab. Wenn keine zwingende Notwendigkeit für Zeitfenster besteht, sollte die Lastspitzenkappung dauerhaft aktiv bleiben.
Kompatible Zähler für Steuerung Batterie nach Modus 3
Kompatible Energiezähler für Modus 3 (Batteriesteuerung)
Allgemeines
Bei einer Modus-3-Anbindung übernimmt SmartDog die Regelung des Batteriesystems. Dies betrifft insbesondere folgende Anwendungsfälle:
- Eigenverbrauchsregelung, bei der die Batterie nicht eigenständig anhand eines Energiezählers regelt, sondern die Steuerung vollständig durch SmartDog erfolgt.
- Direktvermarktungsanwendungen, bei denen der Direktvermarkter die Lade- und Entladeleistung der Batterie über SmartDog vorgibt und hierfür aktuelle Leistungswerte sowie eine schnelle Datenerfassung erforderlich sind.
Für diese Betriebsart ist ein kompatibler Energiezähler zwingend erforderlich.
Anforderungen an den Energiezähler
Damit SmartDog die benötigten Messwerte mit ausreichend hoher Geschwindigkeit erfassen und gleichzeitig alle erforderlichen Informationen für die Fernwirktechnik bereitstellen kann, muss einer der nachfolgend aufgeführten Energiezähler verwendet werden.
Hinweis: Der Einsatz anderer Zähler ist in dieser Betriebsart nicht freigegeben und kann zu Einschränkungen oder einer fehlerhaften Regelung führen.
Kompatible Zähler
| Hersteller | Typen | TCP | RS485 | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Janitza | UMG 604 PRO | JA | JA | |
| PQ Plus | UMD 96EL / UMD 705E / UMD 98RCM | JA | JA | |
| Wago | Powertransmitter | NEIN | JA | Kommunikation ausschließlich über RS485 |
| Siemens | PAC 3200 und aufwärts | JA | NEIN | Kommunikation ausschließlich über TCP |
| Carlo Gavazzi | EM530 | NEIN | JA | Kommunikation ausschließlich über RS485 |
| Phoenix Contact | EEM-MA370 | JA | JA | |
| ZIEHL | EFR4001IP / EFR4002IP | JA | NEIN | Kommunikation ausschließlich über TCP |
Empfehlung
Sofern bei der Projektplanung freie Wahl besteht, empfehlen wir den Einsatz eines Energiezählers mit TCP-Schnittstelle, da diese in der Regel eine einfachere Integration ermöglicht und den Verdrahtungsaufwand reduziert.
Soll bereits eine RS485-Infrastruktur vorhanden sein, können selbstverständlich auch die entsprechend freigegebenen RS485-Geräte verwendet werden.