Batterien
- Batterien-Hausbatteriesysteme
- Allgemeine Informationen
- Solarinvert Batteryinvert
- Fronius
- SMA Sunny Island
- E3DC
- GMDE
- Voltronix IF3000
- Voltronic IFI10000
- Steca PLI offgrid
- Varta
- Alpha ESS
- Sonnen
- Studer Extender
- Kostal Plenticore
- GoodWe
- ABBreact
- BatSolaredge
- Huawei
- Kaco Hybrid
- Solax
- Sungrow Hybrid
- RCT
- Senec
- Sofar
- Intillion
- Victron
- BatSolaredge RS485
- Solax RS485
- Deye
- Solplanet
- Tesla Powerwall
- Sigenergy
- Huawei Luna
- Überschussladen / Solaroptimiertes Laden
- Batterie-Ladeoptimierung nach Börsenpreis & Prognosen
- Lastspitzenkappung (Peak shaving)
Batterien-Hausbatteriesysteme
Allgemeine Informationen
->
->
->
Arten der Batteriespeicher
Mit dem SmartDog können sowohl
- Standalone Batterie Systeme
als auch
- Batterien die an einem Hybridwechselrichter angeschlossen
sind eingelesen werden
Vorgehen Standalone Batteriesysteme
Hier müssen Sie entsprechend der Anleitung der Hausbatterie Systeme vorgehen
Vorgehen Hybridwechselrichter Batteriesysteme
Diese können Sie einfach unter Bussystem einlesen, entsprechend der nachfolgenden Anleitungen.
Nach einlesen des Hybridwechselrichters werden Sie gefragt ob am Wechselrichter eine Batterie und ein Zähler angeschlossen sind. Sollten Sie die Batterie und den Zähler nachträglich angeschlossen haben machen Sie einen Haken bei diesen Beiden Bauteilen
Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP
Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485
Solarinvert Batteryinvert
Fronius
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
SMA Sunny Island
Funktion
Hier können Sie einen SMA Ethernet Speicher einbinden
Sunny Island, Sunny Boy Storage
| Terminierung | Adressierung | Schnittstelle |
|---|---|---|
| Nein | Ja | LAN |
Anschluss der Batterie
- Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch
- Kommunikationsadresse auf 1 lassen
Arbeitsschritte:
- IP-Adresse statisch/fest vergeben
- Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten
- Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45)
- ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45)
Hinweis: JedeBatterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein
Hierzu muss man über den Webserver des Wechselrichters, an jedem Wechselrichter die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Wechselrichter über einen Switch in das Netzwerk einbinden
Einbindung eines SMA Batteriesystems
-
SMA SUNNY EXPLORER unter dem Menüpunkt -> Externe Kommunikation
- „TCP Server“ auf „EIN“ stellen; Port=502
- Standardmäßig steht dieser Eintrag auf „AUS“
-
Gehen Sie auf Einstellungen Anlagenkommunikation -> Speedwire
- Automatische Konfiguration eingeschaltet und stellen dies auf „AUS“
-
Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers
-
Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetz des SmartDog.
- Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 › Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254)
-
Mit „Speichern“ bestätigen
-
Nach dem Umstellen sollte man sicherheitshalber den Wechselrichter neu starten
Alternativ können manche Geräte per Webbroswer über ihre IP erreicht werden
Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden
Anlegen des Bausteins
- Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2
- Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an
- Wählen Sie SMA Sunny Island
Name
Legen Sie einen Namen für den Baustein fest
Kapazität
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Wechselrichterleistung Laden/Entladen
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Batterie
Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an
Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern
E3DC
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
GMDE
Voltronix IF3000
Voltronic IFI10000
Steca PLI offgrid
Varta
Funktion
Hier können Sie einen Varta Ethernet Speicher einbinden
Varta pulse, Varta plse neo, Varta element
| Terminierung | Adressierung | Schnittstelle |
|---|---|---|
| Nein | Ja | LAN |
Anschluss der Batterie
- Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch
- Kommunikationsadresse auf 1 lassen
Arbeitsschritte:
- IP-Adresse statisch/fest vergeben
- Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten
- Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45)
- ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45)
Hinweis: JedeBatterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein
Hierzu muss man über den Webserver des Wechselrichters, an jedem Wechselrichter die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Wechselrichter über einen Switch in das Netzwerk einbinden
Einbindung eines Varta Batteriesystems:
- Rufen Sie das lokale Webinterface des Batteriesystems auf mit http://varta123456789 (123456789 muss die Seriennummer sein)
- Loggen Sie sich mit dem Installateurpasswort in das Webinterface ein
- Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden
- › Gehen Sie auf Einstellungen -> Netzwerk -> Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers
- Deaktivieren Sie dazu das Häkchen „DHCP aktivieren“ und passen Sie die Adressen nach Bedarf an
- Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetzdes SmartDog
- Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 -› Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254)
- Mit „Übernehmen“ bestätigen
Anlegen des Bausteins
- Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2
- Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an
- Wählen Sie VARTA
Legen Sie einen Namen für den Baustein fest
Kapazität
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Wechselrichterleistung Laden/Entladen
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Batterie
Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an
Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern
Alpha ESS
Sonnen
Funktion
Hier können Sie einen Sonnen Ethernet Speicher einbinden
| Terminierung | Adressierung | Schnittstelle |
|---|---|---|
| Nein | Ja | LAN |
Anschluss der Batterie
- Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch
- Kommunikationsadresse auf 1 lassen
Arbeitsschritte:
- IP-Adresse statisch/fest vergeben
- Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten
- Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45)
- ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45)
Hinweis: Jede Batterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein
Hierzu muss man über den Webserver der Batterie, an jeder Batterie die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Batterie über einen Switch in das Netzwerk einbinden
Einbindung eines Sonnen Batteriesystems
- Rufen Sie das lokale Webinterface des Batteriesystems auf
- Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers
- Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden
- Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetz
des SmartDog.
- Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 › Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254)
- Mit „Übernehmen“ bestätigen
Anlegen des Bausteins
- Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2
- Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an
- Wählen Sie Sonnen
Name
Legen Sie einen Namen für den Baustein fest
Kapazität
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Wechselrichterleistung Laden/Entladen
Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen
Batterie
Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an
Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern
Studer Extender
Kostal Plenticore
Einrichten der Batterie
Da es sich hierbei um ein Hybrid-Wechselrichtersystem handelt, wird die Einbindung wie folgt realisiert:
GoodWe
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
ABBreact
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
BatSolaredge
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Huawei
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Kaco Hybrid
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Solax
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Sungrow Hybrid
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
RCT
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Senec
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Sofar
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Intillion
Victron
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
BatSolaredge RS485
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Solax RS485
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Deye
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Solplanet
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Tesla Powerwall
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Sigenergy
Einrichten der Batterie
Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :
oder
Der Hybridspeicher kann sowohl über RS485, als auch über Netzwerk mit dem SmartDog verbunden werden.
Kompatible Typen
| Applicable model abbreviation | Model | Note |
|---|---|---|
| Hybrid Inv. | SigenStor EC (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0) SP series | MPPT count: 2–4 PV count: 2–4 |
| Sigen Hybrid (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0) SP | MPPT count: 2–4 PV count: 2–4 |
|
| Sigen Hybrid (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0, 30.0) TP series | MPPT count: 2–4 PV count: 2–4 |
|
| SigenStor EC (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0, 30.0) TP/TPLV series | MPPT count: 2–4 PV count: 2–4 |
|
| Sigen PV (50, 60, 80, 100, 110, 125) MI-HYA series | MPPT count: 4–8 PV count: 8–16 |
|
| PG Controller (3.8, 4.8, 5.7, 7.6, 9.6, 11.4) series | MPPT count: 2–4 PV count: 2–4 |
|
| PV Inv. | Sigen PV Max (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0) SP | MPPT count: 2–4 PV count: 2–4 |
| Sigen PV Max (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0) TP | MPPT count: 2–4 PV count: 2–4 |
|
| Sigen PV (50, 60, 75, 80, 99.9, 100, 110, 125) MI series | MPPT count: 4–8 PV count: 8–16 |
Steuerung durch den SmartDog
Das Sigenergy Batteriesystem kann vom SmartDog gesteuert werden.
Damit dies reibungslos funktioniert, müssen folgende Einstellungen in der App von Sigenergy vorgenommen werden:
Ablauf:
- Vergeben Sie jedem Wechselrichter eine eigene statische IP-Adresse
- Diese muss sich im gleichen IP-Bereich wie der SmartDog befinden
- Öffnen Sie anschließend die Anlage im Portal, wechseln Sie zum jeweiligen Gerät und rufen Sie die Einstellungen auf
- Aktivieren Sie bei jedem Wechselrichter den Modbus-Server und vergeben Sie bei allen Wechselrichtern die gleiche Slave-Adresse
- Wechseln Sie nun in der Gesamtanlage unter System auf das Menü mit den drei Punkten
- Öffnen Sie dort unter Installationswerkzeuge die Einstellungen für den Modbus-TCP-Server
- Legen Sie für jeden vorhandenen Wechselrichter eine eigene Konfiguration an
- Wählen Sie in der jeweiligen Konfiguration die Seriennummer des entsprechenden Wechselrichters aus und tragen Sie die IP-Adresse des SmartDog ein
- Stellen Sie in den Energieverwaltungseinstellungen den Betriebsmodus auf Fern-EMS-Modbus
Die Datenübernahme kann einige Minuten in Anspruch nehmen!
- Anschließend kann der Wechselrichter im SmartDog eingelesen werden
Einstellung bei einem älteren Softwarestand
Huawei Luna
Ablauf:
Einstellungen am SmartLogger
- unter Setup auf Modbus TCP und Geräteadresse 100 einstellen
Einstellungen am SmartDog
- Wechselrichter per RS485 am SmartDog anschließen
Wechslrichter nicht am SmartLogger anschließen!
- Kompatiblen Zähler einlesen und als Globalen Liefer- und Bezugszähler konfigurieren
- Batterielizenz aufspielen (kann in unterschiedlichen kW Abstufungen erworben werden)
- unter Hausbatteriesysteme, Luna Speicher auswählen und mit Speichern bestätigen
Überschussladen / Solaroptimiertes Laden
->
->
Funktion
- Hier können Sie eine Ladestation für die Solaroptimierte Überschussladung einbinden
Anlegen des Bausteins
- Wechseln Sie in die Geräteeinstellungen und gehen Sie mit Weiter auf Seite 2
- Wählen Sie den Menüpunkt Batterien aus und legen Sie mit dem grünen Plus ein neues Gerät an
- Wählen Sie Elektroauto-Ladestation und anschließend den Hersteller Ihrer Ladestation aus
Vor der Konfiguration Ihrer Ladestation müssen ein Lieferzähler und ein Bezugszähler angelegt worden sein!
Name
- Legen Sie einen Namen für den Baustein fest
Suche Ladestation
- Hier wird die Kommunikation zur Ladestation hergestellt
Wähle externe Freigabe
Nur für Profis
- Über Regelungen oder externe Schaltungen (siehe Handbuch, Kapitel Regelungen) kann eine zusätzliche Bedingung zur Freigabe der Ladung definiert werden
manuelle Vorgabe (optional)
Nur für Profis
- Über einen Schieberegler im Homescreen kann ein manueller Ladewert vorgegeben werden
- Diese Funktion wird ausschließlich zu Diagnosezwecken benötigt
Nacht-Strom-Tarif
- Hier können Zeitfenster für den Nachtstromtarif hinterlegt werden
Einschalt-/Ausschaltverzögerung
- Dient zur Vermeidung von häufigem Ein- und Ausschalten der Ladestation
Seite 2
Minimaler Eigenstromanteil
- Hier legen Sie fest, wie hoch der Netzstromanteil beim Laden maximal sein darf
- Jedes Fahrzeug benötigt eine Mindestladeleistung, um den Ladevorgang zu starten
Beispiel (Mindestleistung 2.000 W):
100 % Eigenstromanteil: → Mindestens 2.000 W PV-Überschuss → Netzbezug: 0 W
50 % Eigenstromanteil: → Mindestens 1.000 W PV-Überschuss → Netzbezug: 1.000 W
Besonders sinnvoll bei kleinen PV-Anlagen oder hohem Eigenverbrauch
Überschuß Regelpunkt
- Gibt an, auf welchen Wert am Übergabepunkt (EVU-Zähler) geregelt werden soll
- Positiver Wert: Einspeisung
- Negativer Wert: Netzbezug
Bezugs- und Einspeisezähler
- Hier können die Zähler manuell zugewiesen werden
- Im Normalfall erkennt der PowerDog die bereits angelegten Zähler automatisch
Regelung in Prioritätenliste aufnehmen
- Die Prioritätenliste wird verwendet, wenn mehrere Verbraucher nacheinander abgearbeitet werden sollen
- Beispiel:
-
- Batteriespeicher laden
-
- Warmwasser
-
- Elektroauto laden
- Es kann automatisch erkannt werden, mit welcher Ladeleistung das angeschlossene Fahrzeug geladen werden kann
- Dazu wird nach dem Anstecken des Autos ein etwa 10-minütiger Lastgang durchgeführt
Während dieses Vorgangs wird das Fahrzeug nur mit sehr geringer Energie geladen, auch wenn zu diesem Zeitpunkt möglicherweise kein Überschuss vorhanden ist. Die Erkennung wird jedes Mal erneut durchgeführt, sobald ein Fahrzeug angesteckt wird
- Ist die Schnelle Erkennung aktiviert, verkürzt sich dieser Vorgang auf etwa 3 Minuten
- Sollte es dabei zu Problemen kommen (z. B. wenn das Fahrzeug anschließend nicht mehr geladen werden kann), muss diese Option wieder deaktiviert werden
-
Alternativ können auch feste Fahrzeugprofile hinterlegt werden
-
In dieser Übersicht sehen Sie alle angelegten Profile Ihrer Elektrofahrzeuge
-
Bei der Erstinbetriebnahme legt das System automatisch vordefinierte Profile an, die Sie anschließend bearbeiten, löschen oder durch neue Profile ergänzen können
-
Über das Plus-Symbol lassen sich weitere Profile anlegen
-
Zum Ändern eines bestehenden Profils klicken Sie einfach in die entsprechende Zeile
- Geben Sie einen Namen ein und den minimalen sowie maximalen Ladestrom welcher im schlechtesten Fall ver-wendet werden soll. Z.B. wird der Renault Zoe einphasig mit 6A und 16A jedoch dreiphasig mit 10A und 16 gela-den. Tragen Sie in diesem Fall bei „Minimaler Ladestrom“ 10A und bei „Maximaler Ladestrom“ 16A ein.
- Art der Ladung ist dann „dreiphasig“ und die Phasenumschaltung aktivieren wir.
Börsenstromnutzung
Für die Nutzung der Börsenstrom-Funktion muss diese zunächst unter Regelungen → Börsenstrom aktiviert werden. Nur so können die EPEX-Spot-Preisdaten abgefragt und verwendet werden
- In den Einstellungen der Ladestation kann die Börsenstrom-Funktion auf Seite 3 aktiviert werden
Diese Einstellung gilt nur für die aktuell ausgewählte Ladestation. Besitzen Sie mehrere Ladestationen, muss die Konfiguration für jede Station separat vorgenommen werden!
Strompreis [ct/kWh]
- Ist der aktuelle Börsenstrompreis kleiner oder gleich dem eingestellten Wert, wird die Börsenstrom-Funktion aktiviert, sofern der Lademodus auf Überschussladung eingestellt ist
Im Börsenstrom-Baustein legen Sie fest, ob sich der eingestellte Preis auf Brutto- oder Netto-Strompreise bezieht
Ladeleistung [kW]
- Wird das Fahrzeug mit der Funktion Börsenstrom geladen, kann hier die minimale Ladeleistung angegeben werden
- Sollte die Börsenstromladung aktiviert werden und es ist ausreichend Überschuss vorhanden, hat der Überschussmodus eine höhere Priorität und lädt das Fahrzeug mit der berechneten Leistung
- Nur wenn keine Überschuss vorhanden ist, wird diese Ladeleistung verwendet
Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget
Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern
Entladung der Batterie verhindern
- Wenn Sie über ein steuerbares Batteriesystem verfügen, können Sie auf dieser Seite festlegen, dass die Batterie bei einer einmaligen Volladung oder während einer Zwangsladung nicht durch die Wallbox entladen wird
Widget bei manueller Fahrzeugauswahl
Customview (Homescreen)
- Hier können Sie ein Widget anzeigen lassen
- Möchten Sie Einstellungen ändern, klicken Sie bitte auf das Bearbeiten-Symbol
- In diesem Widget werden ausschließlich folgende Informationen dargestellt:
- Status
- geplante Ladeleistung
- aktuelle Ladeleistung
- Informationen zur Zwangsladung
- bisher geladene Energiemenge
- Anzeige des Betriebsmodus
- Über das Dropdown-Menü können Sie vor dem Anstecken des Fahrzeugs eines der hinterlegten Fahrzeugprofile auswählen
- In den Einstellungen lassen sich sowohl die Betriebsart als auch die Parameter der Zwangsladung anpassen
Vorgabe Ladung
-
Folgende Lademodi stehen zur Verfügung:
- Deaktiviert → Die Ladung wird nicht gestartet bzw. eine laufende Ladung wird abgebrochen.
- Sofort mit max. Leistung → Die Ladung startet sofort und erfolgt mit der maximal möglichen Ladeleistung
- min. Leistung + PV → Solaroptimierte Überschussladung
-
Überschussladung/Zwangsladung:
- Zwangsladung von: Eingabe der zu ladenden Energiemenge in kWh
- Bis: Uhrzeit, bis zu der die Energiemenge vollständig geladen sein soll
- Mit Leistung: Festlegung der Ladeleistung
Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget
Widget bei automatischer Fahrzeugerkennung
Customview (Homescreen)
- Hier können Sie ein Widget anzeigen lassen
- Möchten Sie Einstellungen ändern, klicken Sie bitte auf das Bearbeiten-Symbol
- In diesem Widget werden ausschließlich folgende Informationen dargestellt:
- Status
- geplante Ladeleistung
- aktuelle Ladeleistung
- Informationen zur Zwangsladung
- bisher geladene Energiemenge
- Anzeige des Betriebsmodus
- Über das Dropdown-Menü können Sie vor dem Anstecken des Fahrzeugs eines der hinterlegten Fahrzeugprofile auswählen
- In den Einstellungen lassen sich sowohl die Betriebsart als auch die Parameter der Zwangsladung anpassen
Vorgabe Ladung
-
Folgende Lademodi stehen zur Verfügung:
- Deaktiviert → Die Ladung wird nicht gestartet bzw. eine laufende Ladung wird abgebrochen.
- Sofort mit max. Leistung → Die Ladung startet sofort und erfolgt mit der maximal möglichen Ladeleistung
- min. Leistung + PV → Solaroptimierte Überschussladung
-
Überschussladung/Zwangsladung:
- Zwangsladung von: Eingabe der zu ladenden Energiemenge in kWh
- Bis: Uhrzeit, bis zu der die Energiemenge vollständig geladen sein soll
- Mit Leistung: Festlegung der Ladeleistung
Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget
Allgemeine Funktionsbeschreibung
- Am Übergabepunkt wird ein Zweirichtungszähler eingebunden, über den sowohl der Bezugsstrom als auch der Überschussstrom erfasst werden
- Die Ladestation wird über das Netzwerk ausgelesen und gesteuert
- Sobald ein Fahrzeug an die Ladestation angeschlossen wird, erkennt der PowerDog diesen Vorgang und prüft, ob ausreichend Überschussstrom zur Verfügung steht
- Ist genügend Überschuss vorhanden und die konfigurierte Einschaltverzögerung abgelaufen, beginnt der Ladevorgang automatisch
- Sinkt der Überschuss unter den eingestellten Minimalwert, wird die Ladung nach Ablauf der Ausschaltverzögerung beendet
- Die jeweils verfügbare Überschussleistung wird dabei kontinuierlich an die Ladestation übermittelt und die Ladeleistung dynamisch angepasst
Phasenumschaltung (1-phasig / 3-phasig)
-
Verfügt die Ladestation über eine automatische Umschaltung zwischen 1-phasigem und 3-phasigem Laden, erfolgt der Wechsel von 1-phasig auf 3-phasig, wenn:
- der aktuelle Ladestrom mindestens 90 % des maximalen Ladestroms erreicht
- ausreichend Überschuss für eine 3-phasige Ladung verfügbar ist
-
Um ein ständiges Hin- und Herschalten zu vermeiden (was das Ladegerät beschädigen könnte), wird zusätzlich eine Hysterese von 500 W berücksichtigt
-
Außerdem muss vor der Umschaltung eine Einschaltverzögerung von 5 Minuten erfüllt sein
-
Die Umschaltung von 3-phasig auf 1-phasig erfolgt nach dem gleichen Prinzip
Das Beenden des Ladevorgangs ist ausschließlich im 1-Phasen-Modus möglich
Erkennung einer vollen Fahrzeugbatterie
- Der SmartDog erkennt automatisch, wenn die Fahrzeugbatterie vollständig geladen ist, und zeigt diesen Status im Widget an
- Sollte es dabei zu einer Fehlauswertung kommen, trennen Sie das Fahrzeug kurz von der Ladestation, warten einige Sekunden und stecken Sie es anschließend erneut an
Einmalige Vollladung
Nicht unterstützte Fahrzeuge
- Renault ZOE Q210
Batterie-Ladeoptimierung nach Börsenpreis & Prognosen
Funktion
Intelligente Batteriesteuerung mit Börsenstrom – Überblick für Anwender
Die SmartDog-Batteriesteuerung nutzt stündliche Strompreise, eine PV-Ertragsprognose sowie eine Verbrauchsprognose, um die Batterie automatisch, effizient und möglichst kostensparend zu betreiben
Funktionen und Möglichkeiten des Systems
Funktionen und Möglichkeiten des Systems
Dynamische Zwangsladung (intelligente Netzladung)
Die Batterie lädt sich automatisch in den günstigsten Preisstunden und das nur in dem Umfang, der tatsächlich benötigt wird
Das System berücksichtigt dabei:
- PV-Ertragsprognose auf Basis der aktuellen Wettervorhersage
- Verbrauchsprognosen aus Ihren historischen Verbrauchsdaten
- Batteriezustand (SoC, SoH und verfügbare Kapazität)
- Tagesmodus (Nachtmodus oder Betrieb über 0–24 Stunden)
- Mindest-Ersparnis, um unnötige Lade- und Entladezyklen zu vermeiden
- PV-Abweichungen, z. B. durch Schnee → das System sorgt dann automatisch für eine Vorratsladung
- Priorität für PV-Überschuss, damit stets zuerst eigener Solarstrom genutzt wird
Günstigen Strom nutzen, teure Preisstunden vermeiden und gleichzeitig eine leere Batterie verhindern.
Dynamische Ladesperre (Optimierte Einspeisung bei hohen Preisen)
Wenn die Einspeisevergütung vom Börsenpreis abhängt, sorgt die Ladesperre dafür, dass tagsüber kein unnötiges PV-Überschussladen stattfindet
Das System:
- blockiert das Laden bei hohen Preisen
- erlaubt das PV-Laden, sobald die Preise günstig sind
- verhindert nie das Entladen für den Eigenverbrauch, dieser bleibt immer möglich
PV-Strom möglichst profitabel einspeisen.
Kombinierbarkeit
Dynamische Zwangsladung + dynamische Ladesperre = kompatibel
→ Das System lädt zuerst und aktiviert anschließend das Sperrfenster
Statische Zwangsladung + dynamische Funktionen = nicht kombinierbar
→ Diese Kombination ist nicht möglich, da feste Ladezeiten mit dynamischen Anpassungen kollidieren
Weitere Steuerungsmöglichkeiten
Zeitschaltuhr
- Definierte Lade- und Entladezeiten (z. B. 22–02 Uhr)
- Einstellbare Leistung und SoC-Grenzen pro Zeitfenster
- Parallele Nutzung mit der Ladesperre möglich, solange keine positiven Ladeleistungen aktiv sind
Direktvermarkter
- Externe Steuerung über Modbus möglich
- SmartDog-Börsenlogik wird vollständig deaktiviert
- DVM steuert Lade- und Entladeleistung über Modbus TCP
Vorratsladung bei unzureichender PV-Prognose
Diese Funktion dient dazu, Situationen zu erkennen, in denen die PV-Erzeugung stark eingeschränkt ist, z. B. durch verschneite Module, starken Nebel oder technische Störungen. Solche Einflüsse werden von der PV-Prognose nicht berücksichtigt!
Funktion:
- Sobald die Notwendigkeit der Vorratsladung erkannt wurde, wird die Batterie zu den günstigsten verfügbaren Strompreisen mindestens bis zum eingestellten SoC geladen
- Reicht diese Energie laut Verbrauchsprognose nicht aus, wird die Batterie weiter geladen
- Der gewählte Betriebsmodus (z. B. Sonnenuntergang–Sonnenaufgang oder 0–24 Uhr) spielt dabei keine Rolle, eine Ladung kann auch tagsüber erfolgen
- Am folgenden Tag wird die Vorratsladung automatisch deaktiviert, sofern die PV-Prognose wieder mit der tatsächlichen Erzeugung übereinstimmt
- Während die Vorratsladung aktiv ist, basiert die SoC-Prognose ausschließlich auf der Verbrauchsprognose
Automatische Funktionen & Komfort
SmartDog-Prognosefunktionen: Vollständige SoC-Prognose für heute und morgen
- Permanente automatische Anpassung bei:
- neuen Börsenpreisen
- aktualisierten Wetterdaten
- veränderten Verbrauchsdaten
- 10‑Minuten-Vorwarnung vor jeder geplanten Zwangsladung
- Übersichtliche Anzeige aller PV-, Verbrauchs- und Batterie-Prognosen im Vorhersage-Graph
Funktionen, die nicht unterstützt werden
- Keine exakte Vorhersage, alle Berechnungen basieren auf Prognosen
- Keine Kombination von statischer Zwangsladung und dynamischen Funktionen
- Keine vollständige Kombination von Zeitschaltuhr mit dynamischer Steuerung, außer im Sonderfall nur Entladung
- Keine Berechnung des realen Einspeisepreises, nur Preisrelationen werden genutzt
- Keine Netz-Entladung (Zwangsentladung) - die Funktion ist technisch vorbereitet, aber aktuell nicht aktiv
- Keine Steuerung möglich, wenn die Batterie nicht im Modus Auto ist und die Zwangsladung im Widget nicht aktiviert wurde
Vorteile für den Nutzer
- Maximale Kostenersparnis automatisch
- Komfortabler Betrieb – keine manuelle Arbeit nötig, alles läuft im Hintergrund
- Batterieschonend – dank Mindest-Ersparnis-Filter werden unnötige Ladezyklen vermieden
- Optimale PV-Nutzung, Solarstrom wird immer bevorzugt eingesetzt
- Vorausschauendes Laden, bei schlechtem Wetter sorgt SmartDog automatisch für Vorratsladung
- Transparente Entscheidungen, alle Systemaktionen sind im Diagramm klar sichtbar
Intelligente Batterieladung mit SmartDog
Mit SmartDog wird Ihre Batterie nicht einfach sofort bei billigem Strom geladen, sondern gezielt und vorausschauend – unter Berücksichtigung von Verbrauchsprognosen, Wettervorhersagen und Börsenstrompreisen.
Die Wettervorhersage wird automatisch berücksichtigt und muss nicht separat freigegeben werden!
Damit die Wettervorhersage greift, müssen die Modulfelder vollständig konfiguriert sein – siehe Anleitung Wettervorhersage
SmartDog-Ladefunktionen im Überblick:
- Statisch: Die Batterie wird zu den günstigsten Stunden auf einen definierten SoC geladen
- Dynamisch: In Kombination mit Verbrauchs- und Wetterprognosen wird nur so viel geladen, wie sinnvoll ist – z. B. um abends teuren Netzstrom zu vermeiden
- Vermeidung von Entladung: Wenn andere Verbraucher (z. B. Heizstab) günstig Strom nutzen dürfen, kann verhindert werden, dass die Batterie dafür entladen wird
- Wetterabhängige Sperre: Bei hoher PV-Prognose wird gegebenenfalls auf Netzladung verzichtet
- Mehrere Batterien: SmartDog steuert Master- und Slave-Systeme automatisch im optimalen Zusammenspiel
Parametrierung
- Gehen Sie auf der zweiten Seite zu Batterien und Hausbatteriesystem und wählen Sie Ihren Hersteller aus
- Anschließend gehen Sie in der Batterieeinstellungsebene über die Pfeile auf der rechten Seite zur dritten Seite
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
Entladen durch andere Börsenstrom-Regelungen verhindern
- Diese Option verhindert, dass die Batterie entladen wird, wenn eine andere Regelung aufgrund ihres eingestellten Börsenstrompreises aktiv wird
- Dadurch kann z. B. ein Heizstab bereits bei einem Strompreis von 10 ct/kWh aktiviert werden, ohne die Batterie zu entladen – auch wenn die Batterie erst bei 5 ct/kWh geladen werden soll
Zwangsladung bei niedrigen Strompreisen
Hier stehen drei Varianten zur Auswahl:
-
Deaktiviert
- Es erfolgt keine automatische Ladung oder Entladung durch das System anhand des Börsenstrompreises
- Die Anlage arbeitet in diesem Modus rein eigenverbrauchsoptimiert
-
Statisch
- Die Batterie wird zu den günstigsten Preisstunden auf den festgelegten SoC (Ladezustand) geladen
-
Dynamisch
- Diese Funktion ist nur auswählbar, wenn zuvor der Zähler Verbrauchsprognose angelegt wurde
- Nun lädt der SmartDog die Batterie intelligent, abgestimmt auf Ihre Verbrauchsprognose und der Wettervorhersage
Sowohl bei der statischen als auch bei der dynamischen Zwangsladung werden die gewünschten Parameter im Widget eingestellt.
Achtung: Legen Sie immer ein Widget im Custom View an!
Custom View Widget
Aus
Die Batterie wird deaktiviert. Es findet keine Ladung und Entladung statt, der SmartDog sperrt beide Parameter (wenn dennoch eine Ladung oder Entladung stattfindet, wird dies vom BMS der Batterie durchgeführt, aufgrund Sicherheitstechnischer Gegebenheiten)
Auto
Wenn Sie keinen Wert unter Zwangsladung vorgeben, wird Eigenverbrauchsoptimiert geladen
Zwangsladung
- je nach gewählter Ladefunktion ist die Funktion der Zwangsladung unterschiedlich
statisch
-
Hier können Sie festlegen auf welchen SOC mit welcher Leistung die Batterie geladen werden soll. Die günstigsten Zeiten im Tarfi erkennt der SmartDog dann automatisch und lädt die Batterie entweder im Modus :
-
Sonnenunter-/aufgang:
- Hierbei wird die Batterie ausschließlich während der Nacht zu den günstigsten verfügbaren Preisen geladen
- Dies hat zur Folge, dass ein möglicherweise noch günstigerer Strompreis während des Tages ignoriert wird
-
0-24 Uhr:
- Hierbei wird der günstigste Strompreis im Zeitraum zwischen zwei Sonnenuntergängen ermittelt und die Batterie bis auf den eingestellten SoC geladen
- Liegt der günstigste Strompreis tagsüber und wurde die Batterie zu diesem Zeitpunkt bereits durch die PV-Erzeugung über den eingestellten SoC hinaus geladen, erfolgt keine Zwangsladung
-
Sonnenunter-/aufgang:
dynamisch
-
Hier können Sie festlegen mit welcher Leistung die Batterie geladen werden soll, falls eine intelligente Ladung durch Börsenstrompreis aktiviert wird
einm. Volladung
- Hier können Sie eine einmalige Volladung erzwingen. Die Batterie wird dann unabhängig von Börsenstrom und PV-Erzeugung sofort auf 100% geladen
- anschließend springt das Widget wieder auf den vor der Volladung aktivierten Status
Manuell
- Hier können Sie einen manuellen Lade- oder Entladewert festlegen, die Batterie lädt dann mit dem eingestellten Wert bis sie voll oder leer ist
Manuelle Ladung und Entladung per Zeitschaltuhr
Wenn Sie nicht die intelligente Ladung über die Börsenstrom-Funktion verwenden möchten (diese muss deaktiviert sein, um die folgende Funktion nutzen zu können), haben Sie die Möglichkeit, Ihre Batterie mithilfe eines konfigurierbaren Zeitschaltuhr-Programms zu bestimmten Zeiten gezielt zu laden oder zu entladen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Öffnen Sie die Batterie-Einstellungen
- Wechseln Sie auf die dritte Seite der Einstellungen
- Gehen Sie auf Zeitschaltuhr bearbeiten, um die gewünschten Zeiten festzulegen
Zeiten und Leistungswerte festlegen
In der Tabelle können Sie für jeden Zeitraum festlegen, ob die Batterie
- geladen werden soll → positiver Wert (z. B. 50 %)
- entladen werden soll → negativer Wert (z. B. –80 %)
Der eingegebene Prozentwert (%) bezieht sich dabei auf die Nennlade- bzw. Nennentladeleistung Ihrer Batterie
Beispiel:
Ihre Batterie verfügt über eine Lade-/Entladeleistung von 10 kW
- Bei 50 % lädt die Batterie mit 5 kW
- Bei –80 % entlädt sie mit 8 kW
Ladezustände begrenzen
Nachdem Sie Ihre Zeiten und Werte eingetragen und mit OK bestätigt haben, können Sie anschließend zusätzlich folgende Grenzwerte festlegen:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Minimaler Ladezustand für Zeitschaltuhr | Legt fest, bis zu welchem Ladezustand die Batterie entladen werden darf |
| Maximaler Ladezustand für Zeitschaltuhr | Legt fest, bis zu welchem Ladezustand die Batterie geladen werden darf |
Feste Ladefenster definieren
Mit dieser Funktion können Sie feste Ladezeiten festlegen – ideal, wenn Sie beispielsweise:
- günstige Nachtstromtarife nutzen möchten
- eigene Zeitfenster zur Eigenverbrauchsoptimierung definieren wollen
- Teil einer Energiegemeinschaft sind, die zu bestimmten Zeiten einen gemeinsamen Energiebedarf hat
Visualisierung der Daten am Portal
Beispiel Börsenstrom Kommandos
| Zeit | Status | Beschreibung |
|---|---|---|
| 00:00 - 03:00 | Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung | |
| 03:00 - 03:18 | Laden | Laden der Batterie vom Netz wegen günstigem Energiepreis |
| 03:18 - 04:30 | Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung | |
| 04:30 - 04:59 | Entladesperre | Entladung gesperrt, es entsteht Bezug, da zuvor mehr Strom als erwartet verbraucht wurde, nun wird die Entladung auf die teuersten 15 Minuten getaktet |
| 04:59 - 00:00 | Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung |
Eingebundene Systeme
Lastspitzenkappung (Peak shaving)
Einleitung
Lastspitzenkappung (Peak Shaving) reduziert die maximale Netzbezugsleistung, indem Lastspitzen automatisch durch die Batterie abgefangen werden.
Damit lassen sich Leistungspreise senken und teure Überlastungen vermeiden.
Wichtiger Hinweis
Die Lastspitzenkappung funktioniert nur, solange die Batterie voll funktionsfähig ist. Sollte die Batterie aufgrund interner Vorgänge (z. B. Kalibrierung, zu hohe oder zu niedrige Temperatur) nicht verfügbar sein, kann keine Garantie für die Vermeidung von Lastspitzen übernommen werden Bitte informieren Sie sich hierzu beim Hersteller Ihrer Batterie.
Voraussetzungen
Hardware
- Kompatibler Übergabezähler
- SmartDog EMS
- Batteriespeicher Modus 3 (vollständig vom SmartDog steuerbar)
Lizenzen
- Lizenz Batteriesteuerung
- Lizenz Lastspitzenkappung
Einrichtung am SmartDog
Konfigurator Batterie
Vereinbarte Bezugsleistung
- Leistung, die ohne Mehrkosten aus dem Netz bezogen werden darf.
- Bei aktiver Lastspitzenkappung regelt der SmartDog die Leistung am Übergabepunkt auf diesen Wert.
Reservierter Ladezustand (SoC) für Lastspitzenkappung
- Prozentualer Batteriebereich, der als Reserve für Lastspitzen zurückgehalten wird und nicht für den Eigenverbrauch genutzt werden darf.
Hysterese: Beginn Eigenverbrauchsoptimierung
- Verhindert, dass nach Erreichen des Reservierter SOC sofort wieder entladen wird.
- Erst wenn der SoC um die eingestellte Hysterese über dem Reservierter SOC liegt, darf wieder für den Eigenverbrauch entladen werden.
Hysterese: Beginn Vorratsladung (Netzlade-Hysterese)
- Die Batterie beginnt erst dann aus dem Netz zu laden, wenn der Reservierter SOC um die eingestellte Hysterese unterschritten wurde.
- Dies verhindert unnötige Netzladungen nach kurzen Phasen der Lastspitzenkappung.
Zeitschaltuhr
- Legt fest, in welchen Zeiträumen die Lastspitzenkappung aktiv sein soll.
- Der reservierte Ladezustand gilt nur innerhalb dieser Zeitfenster.
Konfigurator Netzmanager / EZA-Regler
- Die Lastspitzenkappung arbeitet am Übergabepunkt und interagiert bei Bedarf mit dem Netzmanager bzw. dem EZA-Regler.
Funktionsweise der Lastspitzenkappung
Eigenverbrauchsoptimierung (Normalbetrieb)
- Solange der Ladezustand (SoC) über dem Reservierter SOC liegt, wird die Batterie für die Eigenverbrauchsoptimierung verwendet.
- Der Regelpunkt ist frei einstellbar.
Entladesperre beim Erreichen des Reservierter SOC
Wird der Reservierter SOC erreicht, darf die Batterie nicht weiter entladen werden.
Laden ist jedoch weiterhin möglich:
- PV-Überschuss
- Zwangsladungen (z. B. Zeitschaltuhr, Börsenstrom, DVM)
Lastspitzenkappung bei hoher Bezugsleistung
Erreicht die Leistung am Übergabepunkt 90 % der vereinbarten Bezugsleistung, schaltet der SmartDog um:
- Regelpunkt = vereinbarte Bezugsleistung
- Batterie darf entladen
- Lastspitzen werden automatisch abgefangen
Vorratsladung bei niedriger Netzbelastung
Wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Leistung am Übergabepunkt < 88 % der vereinbarten Bezugsleistung
- SoC < Reservierter SOC – Hysterese Vorratsladung
Dann lädt der SmartDog die Batterie moderat über einen Regelpunkt von 90 % der vereinbarten Bezugsleistung.
Rückkehr zur Entladesperre
Hat die Batterie den Reservierter SOC wieder erreicht, wird auf Entladesperre zurückgeschaltet.
PV-Überschussladung bleibt weiterhin möglich.
Hysterese für Rückkehr zur Eigenverbrauchsoptimierung
Der Ladezustand muss Reservierter SOC + Hysterese überschreiten, damit wieder für den Eigenverbrauch entladen werden darf.
Verhalten bei Zwangsladungen im Bereich der Eigenverbrauchsoptimierung
Wenn sich die Batterie über dem Reservierter SOC befindet, sind Zwangsladungen möglich.
Der SmartDog stellt sicher:
- Die vereinbarte Bezugsleistung wird nicht überschritten
- Die Ladeleistung wird automatisch begrenzt
Beispiel-Szenario: Planung der Zeiträume für die Lastspitzenkappung
Angenommen, Sie erwarten eine Lastspitze zwischen 12:00 und 14:00 Uhr und möchten sicherstellen, dass die Lastspitzenkappung zuverlässig arbeitet.
Gegeben:
- Batterie mit 100 kW Ladeleistung
- Ziel: 50 % SoC Reserve
- Ausgangssituation: Batterie ist leer (0 %)
- Kein PV-Überschuss verfügbar
Hinweis:
- Da nicht über die vereinbarte Bezugsleistung hinaus geladen werden darf, kann das Laden länger dauern.
Konsequenz:
- Zeitfenster der Lastspitzenkappung müssen rechtzeitig gesetzt werden
- Es muss ausreichend Vorlauf eingeplant werden
- Ansonsten kann die Lastspitzenkappung nicht vollständig wirksam sein auf Grund leerer Batterie
Funktion nicht sicher gewährleistet
Funktion eher gewährleistet
Wichtige Hinweise zur Steuerlogik
Automatikmodus erforderlich
Die Lastspitzenkappung funktioniert nur, wenn die Batterie im Widget auf Auto steht.
Aktive Funktionen im Automatikmodus:
- Eigenverbrauchsoptimierung
- EVU/DVM-Steuerung
- Zeitschaltuhr
- Börsenstrom
- Lastspitzenkappung
ACHTUNG
Steht die Batterie auf
- Aus
- einm. Volladung
- Manuell
ist die Lastspitzenkappung deaktiviert.
Verhalten im Zusammenspiel mit anderen Steuerungen
- Lastspitzenkappung hat Vorrang gegenüber Zeitschaltuhr und Börsenstrom.
- Eine vollständige Priorisierung aller Funktionen ist in Entwicklung.
Hinweise zum Netzmanager
Vorgabe DVM an der Übergabestation
- Vorgaben des DVM gelten nur zwischen vereinbarter Bezugsleistung und maximaler Einspeiseleistung.
- Wenn die Lastspitzenkappung greift und den Regelpunkt überschreibt, werden andere Vorgaben unterdrückt.
- Dadurch entstehen keine Lastspitzen durch externe Vorgaben.
Best Practices
Zeitfenster sinnvoll wählen
Zu kurze Zeitfenster können verhindern, dass genügend Reserve aufgebaut wird
Zu knapper Wert an der vereinbarten Bezugsleistung kann zu kleinen Peaks führen
Empfohlene Reservierte SOC-Werte
Der erforderliche Reservierte SOC ist nicht pauschal festlegbar, da er von mehreren Faktoren abhängt:
- nutzbare Batteriekapazität (abhängig vom Batteriehersteller)
- minimale Entladetiefe des Systems
(einige Systeme erlauben nur 5–7 % Restkapazität, andere 10–20 %) - zu erwartende Lastspitzen laut Lastprognose
- gewünschte Dauer, für die eine Lastspitzenkappung abgesichert werden soll
Daher muss der Reservierte SOC immer individuell festgelegt werden.
Eine pauschale Empfehlung ist nicht möglich. Entscheidend ist, dass die Batterie zum Beginn der erwarteten Lastspitzen ausreichend Energie bereitstellen kann.
Vereinbarte Bezugsleistung realistisch festlegen
-
Zu niedrige Werte führen zu häufigen Eingriffen der Batterie.
-
Das genaue Maximum sollte nicht gewählt werden, kleine Schwankungen sind immer möglich
Zusammenfassung
- Die Lastspitzenkappung begrenzt den maximalen Netzbezug auf die vereinbarte Leistung.
- Ein Anteil der Batterie wird als Reserve zurückgehalten.
- Ab 90 % Netzbezug greift die Lastspitzenkappung ein.
- Hysteresen verhindern unnötiges Umschalten.
- Automatikmodus ist zwingend erforderlich.