Batterien

Batterien-Hausbatteriesysteme

Batterien-Hausbatteriesysteme

Allgemeine Informationen

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Arten der Batteriespeicher

Mit dem SmartDog können sowohl

als auch

sind eingelesen werden

Vorgehen Standalone Batteriesysteme

Hier müssen Sie entsprechend der Anleitung der Hausbatterie Systeme vorgehen

Vorgehen Hybridwechselrichter Batteriesysteme

Diese können Sie einfach unter Bussystem einlesen, entsprechend der nachfolgenden Anleitungen.

Nach einlesen des Hybridwechselrichters werden Sie gefragt ob am Wechselrichter eine Batterie und ein Zähler angeschlossen sind. Sollten Sie die Batterie und den Zähler nachträglich angeschlossen haben machen Sie einen Haken bei diesen Beiden Bauteilen

Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP

Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485

Batterien-Hausbatteriesysteme

Solarinvert Batteryinvert

Batterien-Hausbatteriesysteme

Fronius

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

SMA Sunny Island

Funktion

Hier können Sie einen SMA Ethernet Speicher einbinden

Sunny Island, Sunny Boy Storage

Terminierung Adressierung Schnittstelle
Nein Ja LAN

Anschluss der Batterie

Arbeitsschritte:

Hinweis: JedeBatterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein

Hierzu muss man über den Webserver des Wechselrichters, an jedem Wechselrichter die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Wechselrichter über einen Switch in das Netzwerk einbinden

Einbindung eines SMA Batteriesystems

Alternativ können manche Geräte per Webbroswer über ihre IP erreicht werden

Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden

Anlegen des Bausteins

Name

Legen Sie einen Namen für den Baustein fest

Kapazität

Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen

Wechselrichterleistung Laden/Entladen

Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen

Batterie

Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an

Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern

Batterien-Hausbatteriesysteme

E3DC

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

GMDE

Batterien-Hausbatteriesysteme

Voltronix IF3000

Batterien-Hausbatteriesysteme

Voltronic IFI10000

Batterien-Hausbatteriesysteme

Steca PLI offgrid

Batterien-Hausbatteriesysteme

Varta

Funktion

Hier können Sie einen Varta Ethernet Speicher einbinden

Varta pulse, Varta plse neo, Varta element

Terminierung Adressierung Schnittstelle
Nein Ja LAN

Anschluss der Batterie

Arbeitsschritte:

Hinweis: JedeBatterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein

Hierzu muss man über den Webserver des Wechselrichters, an jedem Wechselrichter die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Wechselrichter über einen Switch in das Netzwerk einbinden

Einbindung eines Varta Batteriesystems:

Anlegen des Bausteins

Name

Legen Sie einen Namen für den Baustein fest

Kapazität

Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen

Wechselrichterleistung Laden/Entladen

Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen

Batterie

Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an

Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern

Batterien-Hausbatteriesysteme

Alpha ESS

Batterien-Hausbatteriesysteme

Sonnen

Funktion

Hier können Sie einen Sonnen Ethernet Speicher einbinden

Terminierung Adressierung Schnittstelle
Nein Ja LAN

Anschluss der Batterie

Arbeitsschritte:

Hinweis: Jede Batterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein

Hierzu muss man über den Webserver der Batterie, an jeder Batterie die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Batterie über einen Switch in das Netzwerk einbinden

Einbindung eines Sonnen Batteriesystems

Anlegen des Bausteins

Name

Legen Sie einen Namen für den Baustein fest

Kapazität

Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen

Wechselrichterleistung Laden/Entladen

Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen

Batterie

Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an

Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern

Batterien-Hausbatteriesysteme

Studer Extender

Batterien-Hausbatteriesysteme

Kostal Plenticore

Einrichten der Batterie

Da es sich hierbei um ein Hybrid-Wechselrichtersystem handelt, wird die Einbindung wie folgt realisiert:


Batterien-Hausbatteriesysteme

GoodWe

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

ABBreact

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

BatSolaredge

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

Huawei

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

Kaco Hybrid

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Unterstützte Typen

Aktuell werden folgende KACO Wechselrichter unterstützt:

Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.

Batterien-Hausbatteriesysteme

| Solax

Unterstützte Typen

Aktuell werden folgende Solax Wechselrichter unterstützt:

Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

| Sungrow Hybrid

Unterstützte Typen

Aktuell werden folgende Sungrow Hybrid Wechselrichter unterstützt:

Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

RCT

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

Senec

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

Sofar

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

Intillion

Batterien-Hausbatteriesysteme

Victron

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

BatSolaredge RS485

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

Solax RS485

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

Deye

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

Batterien-Hausbatteriesysteme

Solplanet

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

Tesla Powerwall

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Batterien-Hausbatteriesysteme

| Sigenergy

Einrichten der Batterie

Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert :

oder

Der Hybridspeicher kann sowohl über RS485, als auch über Netzwerk mit dem SmartDog verbunden werden.

Unterstützte Typen

Aktuell werden folgende ABB Wechselrichter unterstützt:

Geräte mit mehr als 8 MPPT bzw. mehr als 16 Stromeingängen – beispielsweise Modelle mit bis zu 36 Stromeingängen – müssen vorab auf ihre Kompatibilität geprüft werden. Bitte klären Sie die Kompatibilität solcher Geräte im vorhinein mit dem Support ab

Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.

Steuerung durch den SmartDog

Das Sigenergy Batteriesystem kann vom SmartDog gesteuert werden.

Damit dies reibungslos funktioniert, müssen folgende Einstellungen in der App von Sigenergy vorgenommen werden:

Ablauf:

Die Datenübernahme kann einige Minuten in Anspruch nehmen!


Einstellung bei einem älteren Softwarestand

Batterien-Hausbatteriesysteme

Huawei Luna

Ablauf:

Einstellungen am SmartLogger

Einstellungen am SmartDog

Wechslrichter nicht am SmartLogger anschließen!

Überschussladen / Solaroptimiertes Laden

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Funktion

Anlegen des Bausteins

Vor der Konfiguration Ihrer Ladestation müssen ein Lieferzähler und ein Bezugszähler angelegt worden sein!

Name

Suche Ladestation

Wähle externe Freigabe

Nur für Profis

manuelle Vorgabe (optional)

Nur für Profis

Nacht-Strom-Tarif

Einschalt-/Ausschaltverzögerung


Seite 2

Minimaler Eigenstromanteil

Beispiel (Mindestleistung 2.000 W):

100 % Eigenstromanteil: → Mindestens 2.000 W PV-Überschuss → Netzbezug: 0 W

50 % Eigenstromanteil: → Mindestens 1.000 W PV-Überschuss → Netzbezug: 1.000 W

Besonders sinnvoll bei kleinen PV-Anlagen oder hohem Eigenverbrauch

Überschuß Regelpunkt

Bezugs- und Einspeisezähler

Regelung in Prioritätenliste aufnehmen

Während dieses Vorgangs wird das Fahrzeug nur mit sehr geringer Energie geladen, auch wenn zu diesem Zeitpunkt möglicherweise kein Überschuss vorhanden ist. Die Erkennung wird jedes Mal erneut durchgeführt, sobald ein Fahrzeug angesteckt wird


Börsenstromnutzung

Für die Nutzung der Börsenstrom-Funktion muss diese zunächst unter Regelungen → Börsenstrom aktiviert werden. Nur so können die EPEX-Spot-Preisdaten abgefragt und verwendet werden

Diese Einstellung gilt nur für die aktuell ausgewählte Ladestation. Besitzen Sie mehrere Ladestationen, muss die Konfiguration für jede Station separat vorgenommen werden!

Strompreis [ct/kWh]

Im Börsenstrom-Baustein legen Sie fest, ob sich der eingestellte Preis auf Brutto- oder Netto-Strompreise bezieht

Ladeleistung [kW]

Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget

Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern

Entladung der Batterie verhindern

Widget bei manueller Fahrzeugauswahl

Customview (Homescreen)



Vorgabe Ladung

Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget

Widget bei automatischer Fahrzeugerkennung

Customview (Homescreen)



Vorgabe Ladung

Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget

Allgemeine Funktionsbeschreibung

Phasenumschaltung (1-phasig / 3-phasig)

Das Beenden des Ladevorgangs ist ausschließlich im 1-Phasen-Modus möglich

Erkennung einer vollen Fahrzeugbatterie

Einmalige Vollladung

Nicht unterstützte Fahrzeuge

Batterie-Ladeoptimierung nach Börsenpreis & Prognosen

Funktion

Intelligente Batteriesteuerung mit Börsenstrom – Überblick für Anwender

Die intelligente Batterieladung von SmartDog basiert auf einer Prognoseoptimierung. Hierbei werden Börsenstrompreise, Wettervorhersagen, PV-Ertragsprognosen, historische Verbrauchsdaten sowie der aktuelle Batteriezustand berücksichtigt.

Anstatt die Batterie pauschal bei günstigen Strompreisen zu laden, berechnet SmartDog fortlaufend den voraussichtlichen Energiebedarf und lädt nur die Energiemenge, die voraussichtlich benötigt wird. Dadurch werden Stromkosten reduziert, unnötige Ladezyklen vermieden und die verfügbare Batteriekapazität optimal genutzt.

Die aktuelle Optimierung ist dabei auf klassische PV-Anlagen mit passend dimensioniertem Batteriespeicher ausgelegt. Es wird davon ausgegangen, dass eine vollständig geladene Batterie den Verbrauch bis zur nächsten relevanten PV-Erzeugung weitgehend abdecken kann. Dadurch bleibt ausreichend freie Speicherkapazität verfügbar, um am Folgetag wieder PV-Überschüsse aufzunehmen.

Diese Betriebsweise eignet sich insbesondere für Wohngebäude und Gewerbebetriebe, bei denen Speichergröße, PV-Leistung und Energieverbrauch sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.


Funktionen und Möglichkeiten des Systems

Intelligente Batterieladung mit SmartDog

Mit SmartDog wird die Batterie nicht einfach bei billigem Strom geladen, sondern gezielt und vorausschauend unter Berücksichtigung von Verbrauchsprognosen, Wettervorhersagen und Börsenstrompreisen.

Die Wettervorhersage wird automatisch berücksichtigt und muss nicht separat freigegeben werden.

Damit die Wettervorhersage greift, müssen die Modulfelder vollständig konfiguriert sein – siehe Anleitung Wettervorhersage.


Betriebsarten

Dynamische Zwangsladung (Prognosebasierte Optimierung)

Die dynamische Zwangsladung ist die empfohlene Betriebsart und berücksichtigt:

Die Batterie wird nur in dem Umfang geladen, der laut Prognose tatsächlich benötigt wird. Dadurch werden unnötige Netzladungen vermieden und die Batterie geschont.

Ziel:
Günstige Strompreise nutzen, teure Preisstunden vermeiden und gleichzeitig sicherstellen, dass ausreichend Energie zur Verfügung steht.

Statische Zwangsladung

Bei der statischen Zwangsladung wird täglich ein definierter Ladezustand (SoC) erreicht.

Hierfür werden eingestellt:

SmartDog sucht anschließend die günstigsten Preisstunden und lädt die Batterie bis zum gewünschten SoC.

Dabei werden keine Verbrauchs- oder PV-Prognosen berücksichtigt.

Eigenschaften

Hinweis:
Diese Betriebsart ist funktional einfach, führt jedoch häufig zu unnötigen Netzladungen oder ungenutzten PV-Erträgen. In den meisten Anwendungsfällen ist die dynamische Zwangsladung wirtschaftlich überlegen.

Zusatzfunktionen

Dynamische Ladesperre

Die dynamische Ladesperre ist eine Zusatzfunktion für Anlagen mit dynamischem Einspeisetarif.

Bei hohen Einspeisepreisen wird das Laden der Batterie gezielt verhindert, damit möglichst viel PV-Energie direkt ins Netz eingespeist werden kann.

Das System:

Ziel: Maximierung der Einspeiseerlöse bei dynamischen Einspeisetarifen.

Diese Funktion ist nur bei dynamischen Einspeisetarifen sinnvoll. Bei festen Einspeisevergütungen sollte sie deaktiviert bleiben.


Peak Shaving

Die Batterie-Ladeoptimierung kann mit Peak Shaving kombiniert werden.

Dabei wird ein frei definierbarer Teil der Batteriekapazität für die Lastspitzenbegrenzung reserviert.

Beispiel

Der reservierte Batteriebereich steht der Ladeoptimierung nicht zur Verfügung. Der verbleibende Teil der Batteriekapazität kann weiterhin für die dynamische oder statische Zwangsladung genutzt werden.

Einschränkung bei Peak Shaving mit Zeitfenstern

Werden feste Zeitfenster für Peak Shaving verwendet, sind folgende Funktionen nicht verfügbar:

Der Grund ist, dass SmartDog die für das Peak Shaving benötigte Energie nicht mehr flexibel prognostizieren kann.

Die statische Zwangsladung bleibt weiterhin nutzbar.


Vorratsladung bei unzureichender PV-Prognose

Diese Funktion dient dazu, Situationen zu erkennen, in denen die tatsächliche PV-Erzeugung deutlich von der Prognose abweicht, beispielsweise durch Schnee, Nebel oder technische Störungen.

Funktion

Dadurch bleibt die Energieversorgung auch bei unerwartet geringer PV-Produktion sichergestellt.


Weitere Steuerungsmöglichkeiten

Zeitschaltuhr

Direktvermarkter


Automatische Funktionen


Kombinationsmöglichkeiten

Funktion Dynamische Zwangsladung Statische Zwangsladung
Dynamische Ladesperre ✅ ❌
Peak Shaving ohne Zeitfenster ✅ ✅
Peak Shaving mit Zeitfenstern ❌ ✅
Direktvermarkter ❌ ❌
Zeitschaltuhr Eingeschränkt ✅

Nicht unterstützte Funktionen


Vorteile für den Nutzer


Parametrierung

Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

Entladen durch andere Börsenstrom-Regelungen verhindern

Zwangsladung bei niedrigen Strompreisen

Hier stehen drei Varianten zur Auswahl:



Sowohl bei der statischen als auch bei der dynamischen Zwangsladung werden die gewünschten Parameter im Widget eingestellt.

Achtung: Legen Sie immer ein Widget im Custom View an!

Custom View Widget

Aus

Die Batterie wird deaktiviert. Es findet keine Ladung und Entladung statt, der SmartDog sperrt beide Parameter (wenn dennoch eine Ladung oder Entladung stattfindet, wird dies vom BMS der Batterie durchgeführt, aufgrund Sicherheitstechnischer Gegebenheiten)

Auto

Wenn Sie keinen Wert unter Zwangsladung vorgeben, wird Eigenverbrauchsoptimiert geladen

Zwangsladung

statisch
  • Hier können Sie festlegen auf welchen SOC mit welcher Leistung die Batterie geladen werden soll. Die günstigsten Zeiten im Tarfi erkennt der SmartDog dann automatisch und lädt die Batterie entweder im Modus :

    • Sonnenunter-/aufgang:
      • Hierbei wird die Batterie ausschließlich während der Nacht zu den günstigsten verfügbaren Preisen geladen
      • Dies hat zur Folge, dass ein möglicherweise noch günstigerer Strompreis während des Tages ignoriert wird
    • 0-24 Uhr:
      • Hierbei wird der günstigste Strompreis im Zeitraum zwischen zwei Sonnenuntergängen ermittelt und die Batterie bis auf den eingestellten SoC geladen
      • Liegt der günstigste Strompreis tagsüber und wurde die Batterie zu diesem Zeitpunkt bereits durch die PV-Erzeugung über den eingestellten SoC hinaus geladen, erfolgt keine Zwangsladung
dynamisch

mit Leistung

  • Hier können Sie festlegen mit welcher Leistung die Batterie geladen werden soll, falls eine intelligente Ladung durch Börsenstrompreis aktiviert wird diese Funktion ist vorhanden, um den Speicher zu schonen und nicht mit voller Leistung aus dem Netz zu beladen, die Ladedauer wird dadurch natürlich erhöht und kann zu Laden bei teureren Preisen führen

Modus

Betriebsmodus der dynamischen Zwangsladung

Für die dynamische Zwangsladung stehen zwei Betriebsmodi zur Verfügung:

24h-Modus (empfohlen)

Im 24h-Modus betrachtet SmartDog den gesamten Tagesverlauf und kann die Batterie zu jeder Tages- und Nachtzeit laden, sofern dies wirtschaftlich sinnvoll ist.

Dadurch können die günstigsten Preisstunden des gesamten Tages genutzt werden.

Dieser Modus ist für die meisten Anlagen die empfohlene Einstellung und erzielt in der Regel die höchste Einsparung.

Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang

In diesem Modus wird die Netzladung ausschließlich zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang durchgeführt.

Tagsüber wird grundsätzlich keine Netzladung vorgenommen. Die Batterie wird während dieser Zeit ausschließlich durch PV-Überschüsse geladen.

Dieser Modus kann sinnvoll sein, wenn:

  • der Energiebedarf überwiegend durch die PV-Anlage gedeckt wird
  • tagsüber ausreichend PV-Erzeugung zur Verfügung steht
  • günstige Strompreise überwiegend nachts auftreten

Da sich die günstigsten Börsenstrompreise (vor allem im Sommer) häufig auch tagsüber ergeben, ist der 24h-Modus in den meisten Anwendungsfällen wirtschaftlich vorteilhafter.


Mindest-Ersparnis

Bei Verwendung des Modus Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang kann zusätzlich eine Mindest-Ersparnis definiert werden.

Der Wert wird in Cent angegeben und beschreibt die erforderliche Gesamtersparnis, bevor SmartDog eine Netzladung durchführt.

Beispiel

  • Mindest-Ersparnis: 1000 Cent
  • entspricht: 10,00 €

SmartDog berechnet anhand der Strompreisprognose, der Verbrauchsprognose und der geplanten Batterienutzung die zu erwartende Einsparung.

Erst wenn die berechnete Ersparnis mindestens den eingestellten Wert erreicht, wird eine Netzladung durchgeführt.

Dadurch können sehr kleine Einsparungen vermieden werden, die zwar wirtschaftlich möglich wären, jedoch zu zusätzlichen Lade- und Entladezyklen der Batterie führen würden.

Für die meisten Anlagen wird ein kleiner positiver Wert empfohlen, um unnötige Ladezyklen bei nur geringem wirtschaftlichem Vorteil zu vermeiden.

einm. Volladung

Manuell

Manuelle Ladung und Entladung per Zeitschaltuhr

Wenn Sie nicht die intelligente Ladung über die Börsenstrom-Funktion verwenden möchten (diese muss deaktiviert sein, um die folgende Funktion nutzen zu können), haben Sie die Möglichkeit, Ihre Batterie mithilfe eines konfigurierbaren Zeitschaltuhr-Programms zu bestimmten Zeiten gezielt zu laden oder zu entladen.


Schritt-für-Schritt-Anleitung


Zeiten und Leistungswerte festlegen

In der Tabelle können Sie für jeden Zeitraum festlegen, ob die Batterie

Der eingegebene Prozentwert (%) bezieht sich dabei auf die Nennlade- bzw. Nennentladeleistung Ihrer Batterie

Beispiel:

Ihre Batterie verfügt über eine Lade-/Entladeleistung von 10 kW

  • Bei 50 % lädt die Batterie mit 5 kW
  • Bei –80 % entlädt sie mit 8 kW

Ladezustände begrenzen

Nachdem Sie Ihre Zeiten und Werte eingetragen und mit OK bestätigt haben, können Sie anschließend zusätzlich folgende Grenzwerte festlegen:

Einstellung Beschreibung
Minimaler Ladezustand für Zeitschaltuhr Legt fest, bis zu welchem Ladezustand die Batterie entladen werden darf
Maximaler Ladezustand für Zeitschaltuhr Legt fest, bis zu welchem Ladezustand die Batterie geladen werden darf


Feste Ladefenster definieren

Mit dieser Funktion können Sie feste Ladezeiten festlegen – ideal, wenn Sie beispielsweise:

Visualisierung der Daten am Portal

Beispiel Börsenstrom Kommandos

Zeit Status Beschreibung
00:00 - 03:00 Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung
03:00 - 03:18 Laden Laden der Batterie vom Netz wegen günstigem Energiepreis
03:18 - 04:30 Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung
04:30 - 04:59 Entladesperre Entladung gesperrt, es entsteht Bezug, da zuvor mehr Strom als erwartet verbraucht wurde, nun wird die Entladung auf die teuersten 15 Minuten getaktet
04:59 - 00:00 Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung

Eingebundene Systeme

kompatible Hersteller Liste

Lastspitzenkappung (Peak shaving)

Funktion

Die Lastspitzenkappung (Peak Shaving) begrenzt die maximale Netzbezugsleistung am Übergabepunkt.

Überschreitet der Netzbezug den eingestellten Grenzwert, stellt die Batterie automatisch Leistung zur Verfügung und reduziert dadurch die Leistungsspitze.

Verfügbarkeit der Batterie beachtenDie Lastspitzenkappung kann nur funktionieren, solange die Batterie betriebsbereit ist und die benötigte Leistung zur Verfügung stellen kann. Ist die Batterie beispielsweise aufgrund einer Kalibrierung, einer internen Schutzfunktion oder zu hoher beziehungsweise zu niedriger Temperatur nicht verfügbar, kann die Vermeidung von Lastspitzen nicht gewährleistet werden. Beachten Sie hierzu auch die Vorgaben des Batterieherstellers.

Voraussetzungen

Für die Lastspitzenkappung werden folgende Komponenten und Lizenzen benötigt:

Kompatible Übergabezähler anzeigen
Hersteller Typen TCP RS485 Besonderheiten
Janitza UMG 604 PRO JA JA
PQ Plus UMD 96EL / UMD 705E / UMD 98RCM JA JA
Wago Wago Powertransmitter NEIN JA
Siemens PAC 3200 und aufwärts JA NEIN
Carlo Gavazzi EM530 NEIN JA
Phoenix Contact EEM-MA370 JA JA
ZIEHL EFR4001IP / EFR4002IP JA NEIN

Messpunkt beachtenDer Übergabezähler muss die Leistung am tatsächlichen Netzanschlusspunkt erfassen, an dem die Lastspitzenkappung wirken soll.

Einrichtung

Konfigurator Batterie

Vereinbarte Bezugsleistung

Die vereinbarte Bezugsleistung ist die Leistung, auf die der Netzbezug durch die Lastspitzenkappung begrenzt werden soll.

Greift die Lastspitzenkappung ein, regelt der SmartDog® die Leistung am Übergabepunkt auf diesen Wert.

Reservierter SoC für Lastspitzenkappung

Der reservierte SoC legt fest, welcher Anteil der Batterie für die Lastspitzenkappung vorgehalten werden soll.

Dieser Bereich steht nicht für die normale Eigenverbrauchsoptimierung zur Verfügung.

Hysterese: Beginn Eigenverbrauchsoptimierung

Nach Erreichen des reservierten SoC wird die Batterie nicht sofort wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung freigegeben.

Erst wenn der Ladezustand den Wert

reservierter SoC + eingestellte Hysterese

überschreitet, darf die Batterie wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung entladen werden.

Hysterese: Beginn Vorratsladung

Sinkt der Ladezustand unter den reservierten SoC, kann die Batterie aus dem Netz wieder aufgeladen werden.

Die Vorratsladung beginnt erst, wenn der Ladezustand unter

reservierter SoC – eingestellte Hysterese

fällt.

Dadurch werden unnötige Netzladungen bei kurzen Eingriffen der Lastspitzenkappung vermieden.

Zeitschaltuhr

Über die Zeitschaltuhr kann festgelegt werden, zu welchen Zeiten die Lastspitzenkappung aktiv sein soll.

Dauerhafte Aktivierung empfohlenWenn möglich, sollte die Lastspitzenkappung dauerhaft aktiviert bleiben und nicht über Zeitfenster eingeschränkt werden. Bei zeitlich begrenztem Betrieb muss sichergestellt sein, dass die Batterie rechtzeitig vor einer möglichen Lastspitze über ausreichend Ladezustand und verfügbare Leistung verfügt. Eine zeitabhängige Konfiguration muss deshalb vom Anlagenplaner beziehungsweise Installateur sorgfältig ausgelegt werden.

Netzmanager / EZA-Regler

Die Lastspitzenkappung regelt den Netzbezug am Übergabepunkt und berücksichtigt dabei bei Bedarf die Vorgaben des Netzmanagers beziehungsweise EZA-Reglers.

Regelverhalten

Normalbetrieb

Solange der Ladezustand über dem reservierten SoC liegt, kann die Batterie für die Eigenverbrauchsoptimierung verwendet werden.

Der Regelpunkt der Eigenverbrauchsoptimierung kann entsprechend der Anlagenkonfiguration eingestellt werden.

Reservierter SoC erreicht

Wird der reservierte SoC erreicht, wird die weitere Entladung für die Eigenverbrauchsoptimierung gesperrt.

Die Batterie kann weiterhin geladen werden, beispielsweise durch:

Der reservierte Bereich bleibt damit für die Lastspitzenkappung verfügbar.

Lastspitzenkappung

Erreicht die Leistung am Übergabepunkt 90 % der vereinbarten Bezugsleistung, aktiviert der SmartDog® die Lastspitzenkappung.

Dabei gilt:

Reserve für LastspitzenDer reservierte SoC sperrt die Batterie für die normale Eigenverbrauchsoptimierung. Muss eine Lastspitze begrenzt werden, darf diese Reserve dafür verwendet werden.

Vorratsladung

Ist die Batterie unter den für die Lastspitzenkappung vorgesehenen Ladezustand gefallen, kann sie bei ausreichend geringer Netzbelastung wieder geladen werden.

Die Vorratsladung beginnt, wenn beide Bedingungen erfüllt sind:

  1. Netzbezug liegt unter 88 % der vereinbarten Bezugsleistung
  2. SoC liegt unter reservierter SoC – Hysterese Vorratsladung

Während der Vorratsladung wird auf einen Netzbezug von maximal 90 % der vereinbarten Bezugsleistung geregelt.

Dadurch wird die Batterie wieder aufgefüllt, ohne durch die Vorratsladung selbst eine neue Lastspitze zu verursachen.

Reservierter SoC wieder erreicht

Hat die Batterie den reservierten SoC wieder erreicht, wird die Vorratsladung beendet.

Die Batterie bleibt für die Eigenverbrauchsoptimierung gesperrt, bis zusätzlich die eingestellte Hysterese überschritten wurde.

Rückkehr zur Eigenverbrauchsoptimierung

Die Batterie wird wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung freigegeben, sobald:

SoC > reservierter SoC + Hysterese Eigenverbrauchsoptimierung

gilt.

Zwangsladungen

Auch oberhalb des reservierten SoC können andere Funktionen eine Batterieladung anfordern, beispielsweise:

Der SmartDog® begrenzt die Ladeleistung dabei so, dass die vereinbarte Bezugsleistung möglichst nicht überschritten wird.

Automatikmodus

Die Lastspitzenkappung arbeitet nur, wenn die Batterie im SmartDog® auf Auto steht.

Im Automatikmodus können unter anderem folgende Funktionen ausgeführt werden:

Lastspitzenkappung deaktiviertSteht die Batterie auf Aus, einmalige Volladung oder Manuell, ist die automatische Lastspitzenkappung nicht aktiv.

Zusammenspiel mit anderen Steuerungen

Die Lastspitzenkappung hat Vorrang vor einer Batteriesteuerung über:

Dadurch soll verhindert werden, dass eine gleichzeitig aktive Ladeanforderung eine Lastspitze verursacht.

DVM-Vorgaben am Übergabepunkt

Externe DVM-Vorgaben werden nur innerhalb der zulässigen Grenzen des Systems umgesetzt.

Greift die Lastspitzenkappung ein, hat die Begrenzung des Netzbezugs Vorrang vor einer entgegenstehenden Vorgabe.

Dadurch soll verhindert werden, dass durch eine externe Batterievorgabe die eingestellte Bezugsleistung überschritten wird.

Planung und Auslegung

Reservierten SoC festlegen

Der erforderliche reservierte SoC kann nicht pauschal festgelegt werden.

Er hängt insbesondere ab von:

Reserve individuell auslegenDie Batterie muss zum Zeitpunkt einer möglichen Lastspitze ausreichend Energie und Entladeleistung zur Verfügung stellen können. Der reservierte SoC muss deshalb anhand der tatsächlichen Anlage und des zu erwartenden Lastprofils festgelegt werden.

Vereinbarte Bezugsleistung

Die vereinbarte Bezugsleistung sollte nicht unnötig knapp eingestellt werden.

Kurze Messwertschwankungen, Regelzeiten und Änderungen der Verbraucherleistung können dazu führen, dass der eingestellte Grenzwert kurzzeitig überschritten wird.

Ein entsprechender Sicherheitsabstand sollte bei der Planung berücksichtigt werden.

Zeitfenster

Die sicherste Betriebsweise ist eine dauerhaft aktive Lastspitzenkappung.

Werden Zeitfenster verwendet, muss vor Beginn des Zeitfensters sichergestellt sein, dass ausreichend Energie in der Batterie vorhanden ist.

Beispiel: Verwendung eines Zeitfensters

Beispiel

Angenommen:

Die Batterie kann nur innerhalb der noch verfügbaren Netzleistung geladen werden.

Ist zwischen der aktuellen Netzlast und der vereinbarten Bezugsleistung nur wenig Leistung verfügbar, dauert der Aufbau der benötigten Reserve entsprechend länger.

Wird die Lastspitzenkappung erst kurz vor der erwarteten Lastspitze aktiviert, kann die Batterie möglicherweise nicht rechtzeitig ausreichend geladen werden.

Zu wenig VorlaufIst beim Beginn der erwarteten Lastspitze nicht ausreichend Energie in der Batterie vorhanden, kann die Lastspitzenkappung die Bezugsleistung möglicherweise nicht zuverlässig begrenzen.

Ausreichend VorlaufBeginnt das Zeitfenster früh genug, kann die Batterie vor der erwarteten Lastspitze die benötigte Reserve aufbauen.

Zeitfenster sorgfältig planenDie benötigte Vorlaufzeit hängt von Batteriekapazität, aktuellem SoC, verfügbarer Ladeleistung und der vorhandenen Netzreserve ab. Wenn keine zwingende Notwendigkeit für Zeitfenster besteht, sollte die Lastspitzenkappung dauerhaft aktiv bleiben.

Kompatible Zähler für Steuerung Batterie nach Modus 3

Kompatible Energiezähler für Modus 3 (Batteriesteuerung)

Allgemeines

Bei einer Modus-3-Anbindung übernimmt SmartDog die Regelung des Batteriesystems. Dies betrifft insbesondere folgende Anwendungsfälle:

Für diese Betriebsart ist ein kompatibler Energiezähler zwingend erforderlich.

Anforderungen an den Energiezähler

Damit SmartDog die benötigten Messwerte mit ausreichend hoher Geschwindigkeit erfassen und gleichzeitig alle erforderlichen Informationen für die Fernwirktechnik bereitstellen kann, muss einer der nachfolgend aufgeführten Energiezähler verwendet werden.

Hinweis: Der Einsatz anderer Zähler ist in dieser Betriebsart nicht freigegeben und kann zu Einschränkungen oder einer fehlerhaften Regelung führen.

Kompatible Zähler

Hersteller Typen TCP RS485 Besonderheiten
Janitza UMG 604 PRO JA JA
PQ Plus UMD 96EL / UMD 705E / UMD 98RCM JA JA
Wago Powertransmitter NEIN JA Kommunikation ausschließlich über RS485
Siemens PAC 3200 und aufwärts JA NEIN Kommunikation ausschließlich über TCP
Carlo Gavazzi EM530 NEIN JA Kommunikation ausschließlich über RS485
Phoenix Contact EEM-MA370 JA JA
ZIEHL EFR4001IP / EFR4002IP JA NEIN Kommunikation ausschließlich über TCP

Empfehlung

Sofern bei der Projektplanung freie Wahl besteht, empfehlen wir den Einsatz eines Energiezählers mit TCP-Schnittstelle, da diese in der Regel eine einfachere Integration ermöglicht und den Verdrahtungsaufwand reduziert.

Soll bereits eine RS485-Infrastruktur vorhanden sein, können selbstverständlich auch die entsprechend freigegebenen RS485-Geräte verwendet werden.