Batterien Batterien-Hausbatteriesysteme Allgemeine Informationen -> -> -> Arten der Batteriespeicher Mit dem SmartDog können sowohl Standalone Batterie Systeme als auch Batterien die an einem Hybridwechselrichter angeschlossen sind eingelesen werden Vorgehen Standalone Batteriesysteme Hier müssen Sie entsprechend der Anleitung der Hausbatterie Systeme vorgehen Vorgehen Hybridwechselrichter Batteriesysteme Diese können Sie einfach unter Bussystem einlesen, entsprechend der nachfolgenden Anleitungen. Nach einlesen des Hybridwechselrichters werden Sie gefragt ob am Wechselrichter eine Batterie und ein Zähler angeschlossen sind. Sollten Sie die Batterie und den Zähler nachträglich angeschlossen haben machen Sie einen Haken bei diesen Beiden Bauteilen Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 Solarinvert Batteryinvert Fronius Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP SMA Sunny Island Funktion Hier können Sie einen SMA Ethernet Speicher einbinden Sunny Island, Sunny Boy Storage Terminierung Adressierung Schnittstelle Nein Ja LAN Anschluss der Batterie Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch Kommunikationsadresse auf 1 lassen Arbeitsschritte: IP-Adresse statisch/fest vergeben Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45) ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45) Hinweis: JedeBatterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein Hierzu muss man über den Webserver des Wechselrichters, an jedem Wechselrichter die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Wechselrichter über einen Switch in das Netzwerk einbinden Einbindung eines SMA Batteriesystems SMA SUNNY EXPLORER unter dem Menüpunkt -> Externe Kommunikation „TCP Server“ auf „EIN“ stellen; Port=502 Standardmäßig steht dieser Eintrag auf „AUS“ Gehen Sie auf Einstellungen Anlagenkommunikation -> Speedwire Automatische Konfiguration eingeschaltet und stellen dies auf „AUS“ Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetz des SmartDog. Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 › Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254) Mit „Speichern“ bestätigen Nach dem Umstellen sollte man sicherheitshalber den Wechselrichter neu starten Alternativ können manche Geräte per Webbroswer über ihre IP erreicht werden Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden Anlegen des Bausteins Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2 Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an Wählen Sie SMA Sunny Island Name Legen Sie einen Namen für den Baustein fest Kapazität Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen Wechselrichterleistung Laden/Entladen Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen Batterie Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern E3DC Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP GMDE Voltronix IF3000 Voltronic IFI10000 Steca PLI offgrid Varta Funktion Hier können Sie einen Varta Ethernet Speicher einbinden Varta pulse, Varta plse neo, Varta element Terminierung Adressierung Schnittstelle Nein Ja LAN Anschluss der Batterie Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch Kommunikationsadresse auf 1 lassen Arbeitsschritte: IP-Adresse statisch/fest vergeben Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45) ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45) Hinweis: JedeBatterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein Hierzu muss man über den Webserver des Wechselrichters, an jedem Wechselrichter die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Wechselrichter über einen Switch in das Netzwerk einbinden Einbindung eines Varta Batteriesystems: Rufen Sie das lokale Webinterface des Batteriesystems auf mit http://varta123456789 (123456789 muss die Seriennummer sein) Loggen Sie sich mit dem Installateurpasswort in das Webinterface ein Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden › Gehen Sie auf Einstellungen -> Netzwerk -> Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers Deaktivieren Sie dazu das Häkchen „DHCP aktivieren“ und passen Sie die Adressen nach Bedarf an Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetzdes SmartDog Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 -› Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254) Mit „Übernehmen“ bestätigen Anlegen des Bausteins Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2 Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an Wählen Sie VARTA Name Legen Sie einen Namen für den Baustein fest Kapazität Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen Wechselrichterleistung Laden/Entladen Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen Batterie Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern Alpha ESS Sonnen Funktion Hier können Sie einen Sonnen Ethernet Speicher einbinden Terminierung Adressierung Schnittstelle Nein Ja LAN Anschluss der Batterie Verkabelung über Netzwerkkabel (Patchkabel) und Ethernet-Router oder Switch Kommunikationsadresse auf 1 lassen Arbeitsschritte: IP-Adresse statisch/fest vergeben Wechselrichter und SmartDog stromlos schalten Wechselrichter an Router/switch verkabeln (RJ45) ggf. weitere Batteriewechselrichter ebenfalls an Router/Switch verkabeln (RJ45) Hinweis: Jede Batterie muss einzeln über das Netzwerk erreichbar sein Hierzu muss man über den Webserver der Batterie, an jeder Batterie die Netzwerkschnittstelle aktivieren und die Batterie über einen Switch in das Netzwerk einbinden Einbindung eines Sonnen Batteriesystems Rufen Sie das lokale Webinterface des Batteriesystems auf Vergeben Sie eine freie statische IP-Adresse im Adressbereich des Routers Die Einstellungen müssen durch eine zertifizierte Fachkraft durchgeführt werden Bitte wählen Sie eine IP-Adresse aus dem gleichen Klasse C-Subnetz des SmartDog. Beispiel: SmartDog hat 192.168.178.12 › Das Batteriesystem muss in diesem Fall eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.178.xxx haben (xxx steht für eine Zahl zwischen 1 – 254) Mit „Übernehmen“ bestätigen Anlegen des Bausteins Gehen Sie in die Geräteeinstellungen und dort mit Weiter auf Seite 2 Wählen Sie Batterien aus und legen mit dem Grünen Plus ein neues Hausbatteriesystem an Wählen Sie Sonnen Name Legen Sie einen Namen für den Baustein fest Kapazität Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen Wechselrichterleistung Laden/Entladen Falls nach der Suche (unter *Wähle Batterie) dieser Wert nicht automatisch angelegt wurde müssen Sie diesen entsprechend des Batterie Typens eintragen Batterie Drücken Sie auf Wähle Batterie und geben Sie anschließend die zuvor fest vergebene IP Adresse der Batterie an Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern Studer Extender Kostal Plenticore Einrichten der Batterie Da es sich hierbei um ein Hybrid-Wechselrichtersystem handelt, wird die Einbindung wie folgt realisiert: Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP GoodWe Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP ABBreact Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP BatSolaredge Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Huawei Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Kaco Hybrid Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Unterstützte Typen Aktuell werden folgende KACO Wechselrichter unterstützt: Kaco – Netzwerk Alle Kaco-Wechselrichter, die SunSpec unterstützen Kaco – Seriell Alle Kaco-Wechselrichter, die SunSpec unterstützen, sowie Wechselrichter mit dem alten Kaco-Protokoll Kaco Hybrid – Netzwerk Die Kommunikation mit Kaco Hybrid-Wechselrichtern über Netzwerk ist nur mit SmartDog Rev. PI3.0 möglich Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären. | Solax Unterstützte Typen Aktuell werden folgende Solax Wechselrichter unterstützt: Solax Hybrid – Seriell/Netzwerk genaue Typen folgen! Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären. Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP | Sungrow Hybrid Unterstützte Typen Aktuell werden folgende Sungrow Hybrid Wechselrichter unterstützt: Sungrow Hybrid – Netzwerk SH3.0RS, SH3.6RS, SH4.0RS, SH5.0RS, SH5.0RT, SH5.0RT-V112, SH5.0RT-V122, SH5.0RT-20, SH5T, SH6.0RS, SH6.0RT, SH6.0RT-V112, SH6.0RT-V122, SH6.0RT-20, SH6T, SH8.0RS, SH8.0RT, SH8.0RT-V112, SH8.0RT-V122, SH8.0RT-20, SH8T, SH10RS, SH10RT, SH10RT-V112, SH10RT-V122, SH10RT-20, SH10T, SH12T, SH15T, SH20T, SH25T, MG5RL, MG6RL, MG8RL, MG10RL Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären. Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP RCT Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Senec Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Sofar Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Intillion Victron Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP BatSolaredge RS485 Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Solax RS485 Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Deye Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 Solplanet Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Tesla Powerwall Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP | Sigenergy Einrichten der Batterie Da es sich hier um ein Hybridwechselrichter System handelt wird die Einbindung folgendermaßen realisiert : Hybridwechselrichter einlesen per BUS RS485 oder Hybridwechselricher einlesen per Netzwerk TCP/IP Der Hybridspeicher kann sowohl über RS485, als auch über Netzwerk mit dem SmartDog verbunden werden. Unterstützte Typen Aktuell werden folgende ABB Wechselrichter unterstützt: Sigenergy Hybrid – Netzwerk/Seriell SigenStor EC (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0) SP series Sigen Hybrid (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0) SP Sigen Hybrid (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0, 30.0) TP series SigenStor EC (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0, 30.0) TP/TPLV series Sigen PV (50, 60, 80, 100, 110, 125) MI-HYA series PG Controller (3.8, 4.8, 5.7, 7.6, 9.6, 11.4) series Sigen PV (50, 60, 80, 99.9, 100, 110,125)M1-HYB series Sigen Hybrid (2.0, 2.5, 3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0) SP2series Sigen Hybrid (3.0, 4.0, 5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0) TP2series Sigenergy – Netzwerk/Seriell Sigen PV Max (3.0, 3.6, 4.0, 4.6, 5.0, 6.0) SP Sigen PV Max (5.0, 6.0, 8.0, 10.0, 12.0, 15.0, 17.0, 20.0, 25.0) TP Sigen PV (50, 60, 80, 99.9, 100, 110, 125) M1 series Sigen PV (500) H1 series Sigen PV (370, 400) H2 series Geräte mit mehr als 8 MPPT bzw. mehr als 16 Stromeingängen – beispielsweise Modelle mit bis zu 36 Stromeingängen – müssen vorab auf ihre Kompatibilität geprüft werden. Bitte klären Sie die Kompatibilität solcher Geräte im vorhinein mit dem Support ab Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären. Steuerung durch den SmartDog Das Sigenergy Batteriesystem kann vom SmartDog gesteuert werden. Damit dies reibungslos funktioniert, müssen folgende Einstellungen in der App von Sigenergy vorgenommen werden: Ablauf: Vergeben Sie jedem Wechselrichter eine eigene statische IP-Adresse Diese muss sich im gleichen IP-Bereich wie der SmartDog befinden Öffnen Sie anschließend die Anlage im Portal, wechseln Sie zum jeweiligen Gerät und rufen Sie die Einstellungen auf Aktivieren Sie bei jedem Wechselrichter den Modbus-Server und vergeben Sie bei allen Wechselrichtern die gleiche Slave-Adresse Wechseln Sie nun in der Gesamtanlage unter System auf das Menü mit den drei Punkten Öffnen Sie dort unter Installationswerkzeuge die Einstellungen für den Modbus-TCP-Server Legen Sie für jeden vorhandenen Wechselrichter eine eigene Konfiguration an Wählen Sie in der jeweiligen Konfiguration die Seriennummer des entsprechenden Wechselrichters aus und tragen Sie die IP-Adresse des SmartDog ein Stellen Sie in den Energieverwaltungseinstellungen den Betriebsmodus auf Fern-EMS-Modbus Die Datenübernahme kann einige Minuten in Anspruch nehmen! Anschließend kann der Wechselrichter im SmartDog eingelesen werden Einstellung bei einem älteren Softwarestand Huawei Luna Ablauf: Einstellungen am SmartLogger unter Setup auf Modbus TCP und Geräteadresse 100 einstellen Einstellungen am SmartDog Wechselrichter per RS485 am SmartDog anschließen Wechslrichter nicht am SmartLogger anschließen! Kompatiblen Zähler einlesen und als Globalen Liefer- und Bezugszähler konfigurieren Batterielizenz aufspielen (kann in unterschiedlichen kW Abstufungen erworben werden) unter Hausbatteriesysteme, Luna Speicher auswählen und mit Speichern bestätigen Überschussladen / Solaroptimiertes Laden -> -> Funktion Hier können Sie eine Ladestation für die Solaroptimierte Überschussladung einbinden Anlegen des Bausteins Wechseln Sie in die Geräteeinstellungen und gehen Sie mit Weiter auf Seite 2 Wählen Sie den Menüpunkt Batterien aus und legen Sie mit dem grünen Plus ein neues Gerät an Wählen Sie Elektroauto-Ladestation und anschließend den Hersteller Ihrer Ladestation aus Vor der Konfiguration Ihrer Ladestation müssen ein Lieferzähler und ein Bezugszähler angelegt worden sein! Name Legen Sie einen Namen für den Baustein fest Suche Ladestation Hier wird die Kommunikation zur Ladestation hergestellt Wähle externe Freigabe Nur für Profis Über Regelungen oder externe Schaltungen (siehe Handbuch, Kapitel Regelungen) kann eine zusätzliche Bedingung zur Freigabe der Ladung definiert werden manuelle Vorgabe (optional) Nur für Profis Über einen Schieberegler im Homescreen kann ein manueller Ladewert vorgegeben werden Diese Funktion wird ausschließlich zu Diagnosezwecken benötigt Nacht-Strom-Tarif Hier können Zeitfenster für den Nachtstromtarif hinterlegt werden Einschalt-/Ausschaltverzögerung Dient zur Vermeidung von häufigem Ein- und Ausschalten der Ladestation Seite 2 Minimaler Eigenstromanteil Hier legen Sie fest, wie hoch der Netzstromanteil beim Laden maximal sein darf Jedes Fahrzeug benötigt eine Mindestladeleistung, um den Ladevorgang zu starten Beispiel (Mindestleistung 2.000 W): 100 % Eigenstromanteil: → Mindestens 2.000 W PV-Überschuss → Netzbezug: 0 W 50 % Eigenstromanteil: → Mindestens 1.000 W PV-Überschuss → Netzbezug: 1.000 W Besonders sinnvoll bei kleinen PV-Anlagen oder hohem Eigenverbrauch Überschuß Regelpunkt Gibt an, auf welchen Wert am Übergabepunkt (EVU-Zähler) geregelt werden soll Positiver Wert: Einspeisung Negativer Wert: Netzbezug Bezugs- und Einspeisezähler Hier können die Zähler manuell zugewiesen werden Im Normalfall erkennt der PowerDog die bereits angelegten Zähler automatisch Regelung in Prioritätenliste aufnehmen Die Prioritätenliste wird verwendet, wenn mehrere Verbraucher nacheinander abgearbeitet werden sollen Beispiel: Batteriespeicher laden Warmwasser Elektroauto laden Es kann automatisch erkannt werden, mit welcher Ladeleistung das angeschlossene Fahrzeug geladen werden kann Dazu wird nach dem Anstecken des Autos ein etwa 10-minütiger Lastgang durchgeführt Während dieses Vorgangs wird das Fahrzeug nur mit sehr geringer Energie geladen, auch wenn zu diesem Zeitpunkt möglicherweise kein Überschuss vorhanden ist. Die Erkennung wird jedes Mal erneut durchgeführt, sobald ein Fahrzeug angesteckt wird Ist die Schnelle Erkennung aktiviert, verkürzt sich dieser Vorgang auf etwa 3 Minuten Sollte es dabei zu Problemen kommen (z. B. wenn das Fahrzeug anschließend nicht mehr geladen werden kann), muss diese Option wieder deaktiviert werden Alternativ können auch feste Fahrzeugprofile hinterlegt werden In dieser Übersicht sehen Sie alle angelegten Profile Ihrer Elektrofahrzeuge Bei der Erstinbetriebnahme legt das System automatisch vordefinierte Profile an, die Sie anschließend bearbeiten, löschen oder durch neue Profile ergänzen können Über das Plus-Symbol lassen sich weitere Profile anlegen Zum Ändern eines bestehenden Profils klicken Sie einfach in die entsprechende Zeile Geben Sie einen Namen ein und den minimalen sowie maximalen Ladestrom welcher im schlechtesten Fall ver-wendet werden soll. Z.B. wird der Renault Zoe einphasig mit 6A und 16A jedoch dreiphasig mit 10A und 16 gela-den. Tragen Sie in diesem Fall bei „Minimaler Ladestrom“ 10A und bei „Maximaler Ladestrom“ 16A ein. Art der Ladung ist dann „dreiphasig“ und die Phasenumschaltung aktivieren wir. Börsenstromnutzung Für die Nutzung der Börsenstrom-Funktion muss diese zunächst unter Regelungen → Börsenstrom aktiviert werden. Nur so können die EPEX-Spot-Preisdaten abgefragt und verwendet werden In den Einstellungen der Ladestation kann die Börsenstrom-Funktion auf Seite 3 aktiviert werden Diese Einstellung gilt nur für die aktuell ausgewählte Ladestation. Besitzen Sie mehrere Ladestationen, muss die Konfiguration für jede Station separat vorgenommen werden! Strompreis [ct/kWh] Ist der aktuelle Börsenstrompreis kleiner oder gleich dem eingestellten Wert, wird die Börsenstrom-Funktion aktiviert, sofern der Lademodus auf Überschussladung eingestellt ist Im Börsenstrom-Baustein legen Sie fest, ob sich der eingestellte Preis auf Brutto- oder Netto-Strompreise bezieht Ladeleistung [kW] Wird das Fahrzeug mit der Funktion Börsenstrom geladen, kann hier die minimale Ladeleistung angegeben werden Sollte die Börsenstromladung aktiviert werden und es ist ausreichend Überschuss vorhanden, hat der Überschussmodus eine höhere Priorität und lädt das Fahrzeug mit der berechneten Leistung Nur wenn keine Überschuss vorhanden ist, wird diese Ladeleistung verwendet Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget Bestätigen Sie mit 2 mal OK und anschließend mit Speichern Entladung der Batterie verhindern Wenn Sie über ein steuerbares Batteriesystem verfügen, können Sie auf dieser Seite festlegen, dass die Batterie bei einer einmaligen Volladung oder während einer Zwangsladung nicht durch die Wallbox entladen wird Widget bei manueller Fahrzeugauswahl Customview (Homescreen) Hier können Sie ein Widget anzeigen lassen Möchten Sie Einstellungen ändern, klicken Sie bitte auf das Bearbeiten-Symbol In diesem Widget werden ausschließlich folgende Informationen dargestellt: Status geplante Ladeleistung aktuelle Ladeleistung Informationen zur Zwangsladung bisher geladene Energiemenge Anzeige des Betriebsmodus Über das Dropdown-Menü können Sie vor dem Anstecken des Fahrzeugs eines der hinterlegten Fahrzeugprofile auswählen In den Einstellungen lassen sich sowohl die Betriebsart als auch die Parameter der Zwangsladung anpassen Vorgabe Ladung Folgende Lademodi stehen zur Verfügung: Deaktiviert → Die Ladung wird nicht gestartet bzw. eine laufende Ladung wird abgebrochen. Sofort mit max. Leistung → Die Ladung startet sofort und erfolgt mit der maximal möglichen Ladeleistung min. Leistung + PV → Solaroptimierte Überschussladung Überschussladung/Zwangsladung : Zwangsladung von: Eingabe der zu ladenden Energiemenge in kWh Bis: Uhrzeit, bis zu der die Energiemenge vollständig geladen sein soll Mit Leistung: Maximale Ladeleistung, was aus dem Netz bezogen werden darf Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget Widget bei automatischer Fahrzeugerkennung Customview (Homescreen) Hier können Sie ein Widget anzeigen lassen Möchten Sie Einstellungen ändern, klicken Sie bitte auf das Bearbeiten-Symbol In diesem Widget werden ausschließlich folgende Informationen dargestellt: Status geplante Ladeleistung aktuelle Ladeleistung Informationen zur Zwangsladung bisher geladene Energiemenge Anzeige des Betriebsmodus Über das Dropdown-Menü können Sie vor dem Anstecken des Fahrzeugs eines der hinterlegten Fahrzeugprofile auswählen In den Einstellungen lassen sich sowohl die Betriebsart als auch die Parameter der Zwangsladung anpassen Vorgabe Ladung Folgende Lademodi stehen zur Verfügung: Deaktiviert → Die Ladung wird nicht gestartet bzw. eine laufende Ladung wird abgebrochen. Sofort mit max. Leistung → Die Ladung startet sofort und erfolgt mit der maximal möglichen Ladeleistung min. Leistung + PV → Solaroptimierte Überschussladung Überschussladung/Zwangsladung : Zwangsladung von: Eingabe der zu ladenden Energiemenge in kWh Bis: Uhrzeit, bis zu der die Energiemenge vollständig geladen sein soll Mit Leistung: Maximale Ladeleistung, was aus dem Netz bezogen werden darf Zwangsladung bei aktiver Börsenstromregelung erfolgt während der günstigsten Zeiten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder alternativ zwischen 0-24 Uhr, einstellbar im Widget Allgemeine Funktionsbeschreibung Am Übergabepunkt wird ein Zweirichtungszähler eingebunden, über den sowohl der Bezugsstrom als auch der Überschussstrom erfasst werden Die Ladestation wird über das Netzwerk ausgelesen und gesteuert Sobald ein Fahrzeug an die Ladestation angeschlossen wird, erkennt der PowerDog diesen Vorgang und prüft, ob ausreichend Überschussstrom zur Verfügung steht Ist genügend Überschuss vorhanden und die konfigurierte Einschaltverzögerung abgelaufen, beginnt der Ladevorgang automatisch Sinkt der Überschuss unter den eingestellten Minimalwert, wird die Ladung nach Ablauf der Ausschaltverzögerung beendet Die jeweils verfügbare Überschussleistung wird dabei kontinuierlich an die Ladestation übermittelt und die Ladeleistung dynamisch angepasst Phasenumschaltung (1-phasig / 3-phasig) Verfügt die Ladestation über eine automatische Umschaltung zwischen 1-phasigem und 3-phasigem Laden, erfolgt der Wechsel von 1-phasig auf 3-phasig, wenn: der aktuelle Ladestrom mindestens 90 % des maximalen Ladestroms erreicht ausreichend Überschuss für eine 3-phasige Ladung verfügbar ist Um ein ständiges Hin- und Herschalten zu vermeiden (was das Ladegerät beschädigen könnte), wird zusätzlich eine Hysterese von 500 W berücksichtigt Außerdem muss vor der Umschaltung eine Einschaltverzögerung von 5 Minuten erfüllt sein Die Umschaltung von 3-phasig auf 1-phasig erfolgt nach dem gleichen Prinzip Das Beenden des Ladevorgangs ist ausschließlich im 1-Phasen-Modus möglich Erkennung einer vollen Fahrzeugbatterie Der SmartDog erkennt automatisch, wenn die Fahrzeugbatterie vollständig geladen ist, und zeigt diesen Status im Widget an Sollte es dabei zu einer Fehlauswertung kommen, trennen Sie das Fahrzeug kurz von der Ladestation, warten einige Sekunden und stecken Sie es anschließend erneut an Einmalige Vollladung Wird der Button Einmalige Vollladung aktiviert, beginnt das Fahrzeug sofort mit der maximal erlaubten Ladeleistung zu laden – unabhängig vom Überschuss Die Ladung endet automatisch, sobald die Batterie voll ist oder das Fahrzeug abgesteckt wird Anschließend wird die Funktion automatisch deaktiviert Nicht unterstützte Fahrzeuge Renault ZOE Q210 Batterie-Ladeoptimierung nach Börsenpreis & Prognosen Funktion Intelligente Batteriesteuerung mit Börsenstrom – Überblick für Anwender Die intelligente Batterieladung von SmartDog basiert auf einer Prognoseoptimierung. Hierbei werden Börsenstrompreise, Wettervorhersagen, PV-Ertragsprognosen, historische Verbrauchsdaten sowie der aktuelle Batteriezustand berücksichtigt. Anstatt die Batterie pauschal bei günstigen Strompreisen zu laden, berechnet SmartDog fortlaufend den voraussichtlichen Energiebedarf und lädt nur die Energiemenge, die voraussichtlich benötigt wird. Dadurch werden Stromkosten reduziert, unnötige Ladezyklen vermieden und die verfügbare Batteriekapazität optimal genutzt. Die aktuelle Optimierung ist dabei auf klassische PV-Anlagen mit passend dimensioniertem Batteriespeicher ausgelegt. Es wird davon ausgegangen, dass eine vollständig geladene Batterie den Verbrauch bis zur nächsten relevanten PV-Erzeugung weitgehend abdecken kann. Dadurch bleibt ausreichend freie Speicherkapazität verfügbar, um am Folgetag wieder PV-Überschüsse aufzunehmen. Diese Betriebsweise eignet sich insbesondere für Wohngebäude und Gewerbebetriebe, bei denen Speichergröße, PV-Leistung und Energieverbrauch sinnvoll aufeinander abgestimmt sind. Funktionen und Möglichkeiten des Systems Intelligente Batterieladung mit SmartDog Mit SmartDog wird die Batterie nicht einfach bei billigem Strom geladen, sondern gezielt und vorausschauend unter Berücksichtigung von Verbrauchsprognosen, Wettervorhersagen und Börsenstrompreisen. Die Wettervorhersage wird automatisch berücksichtigt und muss nicht separat freigegeben werden. Damit die Wettervorhersage greift, müssen die Modulfelder vollständig konfiguriert sein – siehe Anleitung Wettervorhersage. Betriebsarten Dynamische Zwangsladung (Prognosebasierte Optimierung) Die dynamische Zwangsladung ist die empfohlene Betriebsart und berücksichtigt: PV-Ertragsprognosen Verbrauchsprognosen Börsenstrompreise Batteriezustand (SoC, SoH und verfügbare Kapazität) Tagesmodus (Nachtbetrieb oder 24h-Betrieb) Mindest-Ersparnis zur Vermeidung unnötiger Ladezyklen Vorratsladung bei erkannten Prognoseabweichungen (z. B. Schnee auf den Modulen) Die Batterie wird nur in dem Umfang geladen, der laut Prognose tatsächlich benötigt wird. Dadurch werden unnötige Netzladungen vermieden und die Batterie geschont. Ziel: Günstige Strompreise nutzen, teure Preisstunden vermeiden und gleichzeitig sicherstellen, dass ausreichend Energie zur Verfügung steht. Statische Zwangsladung Bei der statischen Zwangsladung wird täglich ein definierter Ladezustand (SoC) erreicht. Hierfür werden eingestellt: Ziel-SoC Ladeleistung SmartDog sucht anschließend die günstigsten Preisstunden und lädt die Batterie bis zum gewünschten SoC. Dabei werden keine Verbrauchs- oder PV-Prognosen berücksichtigt. Eigenschaften Einfache Konfiguration Fester Ziel-SoC Keine Berücksichtigung des tatsächlichen Energiebedarfs Keine Berücksichtigung der erwarteten PV-Erzeugung Hinweis: Diese Betriebsart ist funktional einfach, führt jedoch häufig zu unnötigen Netzladungen oder ungenutzten PV-Erträgen. In den meisten Anwendungsfällen ist die dynamische Zwangsladung wirtschaftlich überlegen. Zusatzfunktionen Dynamische Ladesperre Die dynamische Ladesperre ist eine Zusatzfunktion für Anlagen mit dynamischem Einspeisetarif. Bei hohen Einspeisepreisen wird das Laden der Batterie gezielt verhindert, damit möglichst viel PV-Energie direkt ins Netz eingespeist werden kann. Das System: blockiert die Batterieladung bei hohen Einspeisepreisen erlaubt die Batterieladung bei niedrigeren Preisen verhindert niemals die Entladung für den Eigenverbrauch lädt nie automatisiert aus dem Netz Ziel: Maximierung der Einspeiseerlöse bei dynamischen Einspeisetarifen. Diese Funktion ist nur bei dynamischen Einspeisetarifen sinnvoll. Bei festen Einspeisevergütungen sollte sie deaktiviert bleiben. Peak Shaving Die Batterie-Ladeoptimierung kann mit Peak Shaving kombiniert werden. Dabei wird ein frei definierbarer Teil der Batteriekapazität für die Lastspitzenbegrenzung reserviert. Beispiel Batterie: 100 kWh 30 % Reserve für Peak Shaving 70 % für Eigenverbrauch und Ladeoptimierung Der reservierte Batteriebereich steht der Ladeoptimierung nicht zur Verfügung. Der verbleibende Teil der Batteriekapazität kann weiterhin für die dynamische oder statische Zwangsladung genutzt werden. Einschränkung bei Peak Shaving mit Zeitfenstern Werden feste Zeitfenster für Peak Shaving verwendet, sind folgende Funktionen nicht verfügbar: Dynamische Zwangsladung Dynamische Ladesperre Der Grund ist, dass SmartDog die für das Peak Shaving benötigte Energie nicht mehr flexibel prognostizieren kann. Die statische Zwangsladung bleibt weiterhin nutzbar. Vorratsladung bei unzureichender PV-Prognose Diese Funktion dient dazu, Situationen zu erkennen, in denen die tatsächliche PV-Erzeugung deutlich von der Prognose abweicht, beispielsweise durch Schnee, Nebel oder technische Störungen. Funktion Automatische Erkennung von Prognoseabweichungen Nachladung der Batterie zu den günstigsten verfügbaren Strompreisen Berücksichtigung der Verbrauchsprognose Temporäre Deaktivierung der PV-Prognose bis die Erzeugungswerte wieder plausibel sind Dadurch bleibt die Energieversorgung auch bei unerwartet geringer PV-Produktion sichergestellt. Weitere Steuerungsmöglichkeiten Zeitschaltuhr Definierte Lade- und Entladezeiten Einstellbare Leistungen und SoC-Grenzen Kombination mit Ladesperren möglich, sofern keine positiven Ladeleistungen konfiguriert werden Direktvermarkter Externe Steuerung über Modbus TCP SmartDog-Börsenlogik wird deaktiviert Lade- und Entladeleistung werden vollständig durch den Direktvermarkter vorgegeben Automatische Funktionen Vollständige SoC-Prognose für heute und morgen Permanente Anpassung bei neuen Börsenpreisen Permanente Anpassung bei aktualisierten Wetterdaten Permanente Anpassung bei veränderten Verbrauchsdaten 10 Minuten Vorwarnung vor jeder geplanten Zwangsladung Visualisierung aller Prognosen im Vorhersagegraph Kombinationsmöglichkeiten Funktion Dynamische Zwangsladung Statische Zwangsladung Dynamische Ladesperre ✅ ❌ Peak Shaving ohne Zeitfenster ✅ ✅ Peak Shaving mit Zeitfenstern ❌ ✅ Direktvermarkter ❌ ❌ Zeitschaltuhr Eingeschränkt ✅ Nicht unterstützte Funktionen Exakte Vorhersagen (alle Berechnungen basieren auf Prognosen) Kombination von Direktvermarkter und SmartDog-Börsenoptimierung Dynamische Zwangsladung zusammen mit Peak Shaving-Zeitfenstern Dynamische Ladesperre zusammen mit Peak Shaving-Zeitfenstern Netz-Entladung (Zwangsentladung) Vollautomatische Preisarbitrage für reine Netzspeicher Steuerung von Batterien außerhalb des Automatikmodus Vorteile für den Nutzer Maximale Kostenersparnis durch intelligente Nutzung von Börsenstrompreisen Komfortabler Betrieb ohne manuelle Eingriffe Batterieschonender Betrieb durch Vermeidung unnötiger Ladezyklen Optimale Nutzung von PV-Erzeugung und Batteriespeicher Automatische Vorratsladung bei schlechten PV-Bedingungen Transparente Darstellung aller Entscheidungen im Vorhersagegraph Flexible Kombination mit Peak Shaving zur Reduzierung von Leistungsspitzen Parametrierung Gehen Sie auf der zweiten Seite zu Batterien und Hausbatteriesystem und wählen Sie Ihren Hersteller aus Anschließend gehen Sie in der Batterieeinstellungsebene über die Pfeile auf der rechten Seite zur dritten Seite Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Entladen durch andere Börsenstrom-Regelungen verhindern Diese Option verhindert, dass die Batterie entladen wird, wenn eine andere Regelung aufgrund ihres eingestellten Börsenstrompreises aktiv wird Dadurch kann z. B. ein Heizstab bereits bei einem Strompreis von 10 ct/kWh aktiviert werden, ohne die Batterie zu entladen – auch wenn die Batterie erst bei 5 ct/kWh geladen werden soll Zwangsladung bei niedrigen Strompreisen Hier stehen drei Varianten zur Auswahl: Deaktiviert Es erfolgt keine automatische Ladung oder Entladung durch das System anhand des Börsenstrompreises Die Anlage arbeitet in diesem Modus rein eigenverbrauchsoptimiert Statisch Die Batterie wird zu den günstigsten Preisstunden auf den festgelegten SoC (Ladezustand) geladen Dynamisch Diese Funktion ist nur auswählbar, wenn zuvor der Zähler Verbrauchsprognose angelegt wurde Nun lädt der SmartDog die Batterie intelligent, abgestimmt auf Ihre Verbrauchsprognose und der Wettervorhersage Sowohl bei der statischen als auch bei der dynamischen Zwangsladung werden die gewünschten Parameter im Widget eingestellt. Achtung: Legen Sie immer ein Widget im Custom View an! Custom View Widget Aus Die Batterie wird deaktiviert. Es findet keine Ladung und Entladung statt, der SmartDog sperrt beide Parameter (wenn dennoch eine Ladung oder Entladung stattfindet, wird dies vom BMS der Batterie durchgeführt, aufgrund Sicherheitstechnischer Gegebenheiten) Auto Wenn Sie keinen Wert unter Zwangsladung vorgeben, wird Eigenverbrauchsoptimiert geladen Zwangsladung je nach gewählter Ladefunktion ist die Funktion der Zwangsladung unterschiedlich statisch Hier können Sie festlegen auf welchen SOC mit welcher Leistung die Batterie geladen werden soll. Die günstigsten Zeiten im Tarfi erkennt der SmartDog dann automatisch und lädt die Batterie entweder im Modus : Sonnenunter-/aufgang: Hierbei wird die Batterie ausschließlich während der Nacht zu den günstigsten verfügbaren Preisen geladen Dies hat zur Folge, dass ein möglicherweise noch günstigerer Strompreis während des Tages ignoriert wird 0-24 Uhr: Hierbei wird der günstigste Strompreis im Zeitraum zwischen zwei Sonnenuntergängen ermittelt und die Batterie bis auf den eingestellten SoC geladen Liegt der günstigste Strompreis tagsüber und wurde die Batterie zu diesem Zeitpunkt bereits durch die PV-Erzeugung über den eingestellten SoC hinaus geladen, erfolgt keine Zwangsladung dynamisch mit Leistung Hier können Sie festlegen mit welcher Leistung die Batterie geladen werden soll, falls eine intelligente Ladung durch Börsenstrompreis aktiviert wird diese Funktion ist vorhanden, um den Speicher zu schonen und nicht mit voller Leistung aus dem Netz zu beladen, die Ladedauer wird dadurch natürlich erhöht und kann zu Laden bei teureren Preisen führen Modus Betriebsmodus der dynamischen Zwangsladung Für die dynamische Zwangsladung stehen zwei Betriebsmodi zur Verfügung: 24h-Modus (empfohlen) Im 24h-Modus betrachtet SmartDog den gesamten Tagesverlauf und kann die Batterie zu jeder Tages- und Nachtzeit laden, sofern dies wirtschaftlich sinnvoll ist. Dadurch können die günstigsten Preisstunden des gesamten Tages genutzt werden. Dieser Modus ist für die meisten Anlagen die empfohlene Einstellung und erzielt in der Regel die höchste Einsparung. Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang In diesem Modus wird die Netzladung ausschließlich zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang durchgeführt. Tagsüber wird grundsätzlich keine Netzladung vorgenommen. Die Batterie wird während dieser Zeit ausschließlich durch PV-Überschüsse geladen. Dieser Modus kann sinnvoll sein, wenn: der Energiebedarf überwiegend durch die PV-Anlage gedeckt wird tagsüber ausreichend PV-Erzeugung zur Verfügung steht günstige Strompreise überwiegend nachts auftreten Da sich die günstigsten Börsenstrompreise (vor allem im Sommer) häufig auch tagsüber ergeben, ist der 24h-Modus in den meisten Anwendungsfällen wirtschaftlich vorteilhafter. Mindest-Ersparnis Bei Verwendung des Modus Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang kann zusätzlich eine Mindest-Ersparnis definiert werden. Der Wert wird in Cent angegeben und beschreibt die erforderliche Gesamtersparnis, bevor SmartDog eine Netzladung durchführt. Beispiel Mindest-Ersparnis: 1000 Cent entspricht: 10,00 € SmartDog berechnet anhand der Strompreisprognose, der Verbrauchsprognose und der geplanten Batterienutzung die zu erwartende Einsparung. Erst wenn die berechnete Ersparnis mindestens den eingestellten Wert erreicht, wird eine Netzladung durchgeführt. Dadurch können sehr kleine Einsparungen vermieden werden, die zwar wirtschaftlich möglich wären, jedoch zu zusätzlichen Lade- und Entladezyklen der Batterie führen würden. Für die meisten Anlagen wird ein kleiner positiver Wert empfohlen, um unnötige Ladezyklen bei nur geringem wirtschaftlichem Vorteil zu vermeiden. einm. Volladung Hier können Sie eine einmalige Volladung erzwingen. Die Batterie wird dann unabhängig von Börsenstrom und PV-Erzeugung sofort auf 100% geladen anschließend springt das Widget wieder auf den vor der Volladung aktivierten Status Manuell Hier können Sie einen manuellen Lade- oder Entladewert festlegen, die Batterie lädt dann mit dem eingestellten Wert bis sie voll oder leer ist Manuelle Ladung und Entladung per Zeitschaltuhr Wenn Sie nicht die intelligente Ladung über die Börsenstrom-Funktion verwenden möchten (diese muss deaktiviert sein, um die folgende Funktion nutzen zu können), haben Sie die Möglichkeit, Ihre Batterie mithilfe eines konfigurierbaren Zeitschaltuhr-Programms zu bestimmten Zeiten gezielt zu laden oder zu entladen. Schritt-für-Schritt-Anleitung Öffnen Sie die Batterie-Einstellungen Wechseln Sie auf die dritte Seite der Einstellungen Gehen Sie auf Zeitschaltuhr bearbeiten , um die gewünschten Zeiten festzulegen Zeiten und Leistungswerte festlegen In der Tabelle können Sie für jeden Zeitraum festlegen, ob die Batterie geladen werden soll → positiver Wert (z. B. 50 %) entladen werden soll → negativer Wert (z. B. –80 %) Der eingegebene Prozentwert (%) bezieht sich dabei auf die Nennlade- bzw. Nennentladeleistung Ihrer Batterie Beispiel: Ihre Batterie verfügt über eine Lade-/Entladeleistung von 10 kW Bei 50 % lädt die Batterie mit 5 kW Bei –80 % entlädt sie mit 8 kW Ladezustände begrenzen Nachdem Sie Ihre Zeiten und Werte eingetragen und mit OK bestätigt haben, können Sie anschließend zusätzlich folgende Grenzwerte festlegen: Einstellung Beschreibung Minimaler Ladezustand für Zeitschaltuhr Legt fest, bis zu welchem Ladezustand die Batterie entladen werden darf Maximaler Ladezustand für Zeitschaltuhr Legt fest, bis zu welchem Ladezustand die Batterie geladen werden darf Feste Ladefenster definieren Mit dieser Funktion können Sie feste Ladezeiten festlegen – ideal, wenn Sie beispielsweise: günstige Nachtstromtarife nutzen möchten eigene Zeitfenster zur Eigenverbrauchsoptimierung definieren wollen Teil einer Energiegemeinschaft sind, die zu bestimmten Zeiten einen gemeinsamen Energiebedarf hat Visualisierung der Daten am Portal Beispiel Börsenstrom Kommandos Zeit Status Beschreibung 00:00 - 03:00 Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung 03:00 - 03:18 Laden Laden der Batterie vom Netz wegen günstigem Energiepreis 03:18 - 04:30 Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung 04:30 - 04:59 Entladesperre Entladung gesperrt, es entsteht Bezug, da zuvor mehr Strom als erwartet verbraucht wurde, nun wird die Entladung auf die teuersten 15 Minuten getaktet 04:59 - 00:00 Optimale Ersparnis durch Eigenverbrauchssteuerung Eingebundene Systeme kompatible Hersteller Liste Lastspitzenkappung (Peak shaving) Funktion Die Lastspitzenkappung (Peak Shaving) begrenzt die maximale Netzbezugsleistung am Übergabepunkt. Überschreitet der Netzbezug den eingestellten Grenzwert, stellt die Batterie automatisch Leistung zur Verfügung und reduziert dadurch die Leistungsspitze. Verfügbarkeit der Batterie beachten Die Lastspitzenkappung kann nur funktionieren, solange die Batterie betriebsbereit ist und die benötigte Leistung zur Verfügung stellen kann. Ist die Batterie beispielsweise aufgrund einer Kalibrierung, einer internen Schutzfunktion oder zu hoher beziehungsweise zu niedriger Temperatur nicht verfügbar, kann die Vermeidung von Lastspitzen nicht gewährleistet werden. Beachten Sie hierzu auch die Vorgaben des Batterieherstellers. Voraussetzungen Für die Lastspitzenkappung werden folgende Komponenten und Lizenzen benötigt: SmartDog® EMS Batteriespeicher Modus 3 ( vollständig vom SmartDog® steuerbar ) Lizenz Batteriesteuerung Lizenz Lastspitzenkappung Kompatibler Übergabezähler am Netzanschlusspunkt Kompatible Übergabezähler anzeigen Hersteller Typen TCP RS485 Besonderheiten Janitza UMG 604 PRO JA JA PQ Plus UMD 96EL / UMD 705E / UMD 98RCM JA JA Wago Wago Powertransmitter NEIN JA Siemens PAC 3200 und aufwärts JA NEIN Carlo Gavazzi EM530 NEIN JA Phoenix Contact EEM-MA370 JA JA ZIEHL EFR4001IP / EFR4002IP JA NEIN Messpunkt beachten Der Übergabezähler muss die Leistung am tatsächlichen Netzanschlusspunkt erfassen, an dem die Lastspitzenkappung wirken soll. Einrichtung Konfigurator Batterie Vereinbarte Bezugsleistung Die vereinbarte Bezugsleistung ist die Leistung, auf die der Netzbezug durch die Lastspitzenkappung begrenzt werden soll. Greift die Lastspitzenkappung ein, regelt der SmartDog® die Leistung am Übergabepunkt auf diesen Wert. Reservierter SoC für Lastspitzenkappung Der reservierte SoC legt fest, welcher Anteil der Batterie für die Lastspitzenkappung vorgehalten werden soll. Dieser Bereich steht nicht für die normale Eigenverbrauchsoptimierung zur Verfügung. Hysterese: Beginn Eigenverbrauchsoptimierung Nach Erreichen des reservierten SoC wird die Batterie nicht sofort wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung freigegeben. Erst wenn der Ladezustand den Wert reservierter SoC + eingestellte Hysterese überschreitet, darf die Batterie wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung entladen werden. Hysterese: Beginn Vorratsladung Sinkt der Ladezustand unter den reservierten SoC, kann die Batterie aus dem Netz wieder aufgeladen werden. Die Vorratsladung beginnt erst, wenn der Ladezustand unter reservierter SoC – eingestellte Hysterese fällt. Dadurch werden unnötige Netzladungen bei kurzen Eingriffen der Lastspitzenkappung vermieden. Zeitschaltuhr Über die Zeitschaltuhr kann festgelegt werden, zu welchen Zeiten die Lastspitzenkappung aktiv sein soll. Dauerhafte Aktivierung empfohlen Wenn möglich, sollte die Lastspitzenkappung dauerhaft aktiviert bleiben und nicht über Zeitfenster eingeschränkt werden. Bei zeitlich begrenztem Betrieb muss sichergestellt sein, dass die Batterie rechtzeitig vor einer möglichen Lastspitze über ausreichend Ladezustand und verfügbare Leistung verfügt. Eine zeitabhängige Konfiguration muss deshalb vom Anlagenplaner beziehungsweise Installateur sorgfältig ausgelegt werden. Netzmanager / EZA-Regler Die Lastspitzenkappung regelt den Netzbezug am Übergabepunkt und berücksichtigt dabei bei Bedarf die Vorgaben des Netzmanagers beziehungsweise EZA-Reglers. Regelverhalten Normalbetrieb Solange der Ladezustand über dem reservierten SoC liegt, kann die Batterie für die Eigenverbrauchsoptimierung verwendet werden. Der Regelpunkt der Eigenverbrauchsoptimierung kann entsprechend der Anlagenkonfiguration eingestellt werden. Reservierter SoC erreicht Wird der reservierte SoC erreicht, wird die weitere Entladung für die Eigenverbrauchsoptimierung gesperrt. Die Batterie kann weiterhin geladen werden, beispielsweise durch: PV-Überschuss Zeitschaltuhr Börsenstrom DVM-Vorgaben Der reservierte Bereich bleibt damit für die Lastspitzenkappung verfügbar. Lastspitzenkappung Erreicht die Leistung am Übergabepunkt 90 % der vereinbarten Bezugsleistung , aktiviert der SmartDog® die Lastspitzenkappung. Dabei gilt: Regelpunkt = vereinbarte Bezugsleistung die Batterie darf auch unterhalb des reservierten SoC entladen werden Lastspitzen oberhalb der vereinbarten Bezugsleistung werden durch Batterieleistung reduziert Reserve für Lastspitzen Der reservierte SoC sperrt die Batterie für die normale Eigenverbrauchsoptimierung. Muss eine Lastspitze begrenzt werden, darf diese Reserve dafür verwendet werden. Vorratsladung Ist die Batterie unter den für die Lastspitzenkappung vorgesehenen Ladezustand gefallen, kann sie bei ausreichend geringer Netzbelastung wieder geladen werden. Die Vorratsladung beginnt, wenn beide Bedingungen erfüllt sind: Netzbezug liegt unter 88 % der vereinbarten Bezugsleistung SoC liegt unter reservierter SoC – Hysterese Vorratsladung Während der Vorratsladung wird auf einen Netzbezug von maximal 90 % der vereinbarten Bezugsleistung geregelt. Dadurch wird die Batterie wieder aufgefüllt, ohne durch die Vorratsladung selbst eine neue Lastspitze zu verursachen. Reservierter SoC wieder erreicht Hat die Batterie den reservierten SoC wieder erreicht, wird die Vorratsladung beendet. Die Batterie bleibt für die Eigenverbrauchsoptimierung gesperrt, bis zusätzlich die eingestellte Hysterese überschritten wurde. Rückkehr zur Eigenverbrauchsoptimierung Die Batterie wird wieder für die Eigenverbrauchsoptimierung freigegeben, sobald: SoC > reservierter SoC + Hysterese Eigenverbrauchsoptimierung gilt. Zwangsladungen Auch oberhalb des reservierten SoC können andere Funktionen eine Batterieladung anfordern, beispielsweise: Zeitschaltuhr Börsenstrom DVM Der SmartDog® begrenzt die Ladeleistung dabei so, dass die vereinbarte Bezugsleistung möglichst nicht überschritten wird. Automatikmodus Die Lastspitzenkappung arbeitet nur, wenn die Batterie im SmartDog® auf Auto steht. Im Automatikmodus können unter anderem folgende Funktionen ausgeführt werden: Eigenverbrauchsoptimierung EVU-/DVM-Steuerung Zeitschaltuhr Börsenstrom Lastspitzenkappung Lastspitzenkappung deaktiviert Steht die Batterie auf Aus , einmalige Volladung oder Manuell , ist die automatische Lastspitzenkappung nicht aktiv. Zusammenspiel mit anderen Steuerungen Die Lastspitzenkappung hat Vorrang vor einer Batteriesteuerung über: Zeitschaltuhr Börsenstrom Dadurch soll verhindert werden, dass eine gleichzeitig aktive Ladeanforderung eine Lastspitze verursacht. DVM-Vorgaben am Übergabepunkt Externe DVM-Vorgaben werden nur innerhalb der zulässigen Grenzen des Systems umgesetzt. Greift die Lastspitzenkappung ein, hat die Begrenzung des Netzbezugs Vorrang vor einer entgegenstehenden Vorgabe. Dadurch soll verhindert werden, dass durch eine externe Batterievorgabe die eingestellte Bezugsleistung überschritten wird. Planung und Auslegung Reservierten SoC festlegen Der erforderliche reservierte SoC kann nicht pauschal festgelegt werden. Er hängt insbesondere ab von: nutzbarer Batteriekapazität minimal zulässigem SoC des Batteriesystems erwarteter Höhe der Lastspitzen erwarteter Dauer der Lastspitzen verfügbarer Entladeleistung der Batterie weiteren Batteriefunktionen und Betriebsgrenzen Reserve individuell auslegen Die Batterie muss zum Zeitpunkt einer möglichen Lastspitze ausreichend Energie und Entladeleistung zur Verfügung stellen können. Der reservierte SoC muss deshalb anhand der tatsächlichen Anlage und des zu erwartenden Lastprofils festgelegt werden. Vereinbarte Bezugsleistung Die vereinbarte Bezugsleistung sollte nicht unnötig knapp eingestellt werden. Kurze Messwertschwankungen, Regelzeiten und Änderungen der Verbraucherleistung können dazu führen, dass der eingestellte Grenzwert kurzzeitig überschritten wird. Ein entsprechender Sicherheitsabstand sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Zeitfenster Die sicherste Betriebsweise ist eine dauerhaft aktive Lastspitzenkappung . Werden Zeitfenster verwendet, muss vor Beginn des Zeitfensters sichergestellt sein, dass ausreichend Energie in der Batterie vorhanden ist. Beispiel: Verwendung eines Zeitfensters Beispiel Angenommen: erwartete Lastspitze zwischen 12:00 und 14:00 Uhr Batterie mit 100 kW Ladeleistung gewünschter reservierter SoC: 50 % Batterie zu Beginn leer kein PV-Überschuss vorhanden Die Batterie kann nur innerhalb der noch verfügbaren Netzleistung geladen werden. Ist zwischen der aktuellen Netzlast und der vereinbarten Bezugsleistung nur wenig Leistung verfügbar, dauert der Aufbau der benötigten Reserve entsprechend länger. Wird die Lastspitzenkappung erst kurz vor der erwarteten Lastspitze aktiviert, kann die Batterie möglicherweise nicht rechtzeitig ausreichend geladen werden. Zu wenig Vorlauf Ist beim Beginn der erwarteten Lastspitze nicht ausreichend Energie in der Batterie vorhanden, kann die Lastspitzenkappung die Bezugsleistung möglicherweise nicht zuverlässig begrenzen. Ausreichend Vorlauf Beginnt das Zeitfenster früh genug, kann die Batterie vor der erwarteten Lastspitze die benötigte Reserve aufbauen. Zeitfenster sorgfältig planen Die benötigte Vorlaufzeit hängt von Batteriekapazität, aktuellem SoC, verfügbarer Ladeleistung und der vorhandenen Netzreserve ab. Wenn keine zwingende Notwendigkeit für Zeitfenster besteht, sollte die Lastspitzenkappung dauerhaft aktiv bleiben. Kompatible Zähler für Steuerung Batterie nach Modus 3 Kompatible Energiezähler für Modus 3 (Batteriesteuerung) Allgemeines Bei einer Modus-3-Anbindung übernimmt SmartDog die Regelung des Batteriesystems. Dies betrifft insbesondere folgende Anwendungsfälle: Eigenverbrauchsregelung , bei der die Batterie nicht eigenständig anhand eines Energiezählers regelt, sondern die Steuerung vollständig durch SmartDog erfolgt. Direktvermarktungsanwendungen , bei denen der Direktvermarkter die Lade- und Entladeleistung der Batterie über SmartDog vorgibt und hierfür aktuelle Leistungswerte sowie eine schnelle Datenerfassung erforderlich sind. Für diese Betriebsart ist ein kompatibler Energiezähler zwingend erforderlich . Anforderungen an den Energiezähler Damit SmartDog die benötigten Messwerte mit ausreichend hoher Geschwindigkeit erfassen und gleichzeitig alle erforderlichen Informationen für die Fernwirktechnik bereitstellen kann, muss einer der nachfolgend aufgeführten Energiezähler verwendet werden. Hinweis: Der Einsatz anderer Zähler ist in dieser Betriebsart nicht freigegeben und kann zu Einschränkungen oder einer fehlerhaften Regelung führen. Kompatible Zähler Hersteller Typen TCP RS485 Besonderheiten Janitza UMG 604 PRO JA JA PQ Plus UMD 96EL / UMD 705E / UMD 98RCM JA JA Wago Powertransmitter NEIN JA Kommunikation ausschließlich über RS485 Siemens PAC 3200 und aufwärts JA NEIN Kommunikation ausschließlich über TCP Carlo Gavazzi EM530 NEIN JA Kommunikation ausschließlich über RS485 Phoenix Contact EEM-MA370 JA JA ZIEHL EFR4001IP / EFR4002IP JA NEIN Kommunikation ausschließlich über TCP Empfehlung Sofern bei der Projektplanung freie Wahl besteht, empfehlen wir den Einsatz eines Energiezählers mit TCP-Schnittstelle , da diese in der Regel eine einfachere Integration ermöglicht und den Verdrahtungsaufwand reduziert. Soll bereits eine RS485-Infrastruktur vorhanden sein, können selbstverständlich auch die entsprechend freigegebenen RS485-Geräte verwendet werden.