Ladestationen
- Alfen
- Heidelberg Connect
- Weidmüller
- Alpitronic Lastmanagement
- Sungrow
- Go-e
- Keba
- Heidelberg Energy Control
- Fronius Wattpilot
- wallbe
Alfen
Wenn eine Wallbox mit Typ-2-Steckdose verwendet wird und das Ladekabel nach Abschluss des Ladevorgangs nicht vom Fahrzeug getrennt wird, kann es zu einer Fehlermeldung an der Wallbox kommen. In diesem Fall ist eine einwandfreie Funktion der im SmartDog hinterlegten Steuerungsbausteine (z. B. zur Überschussladung) nicht gewährleistet. Bitte trenne das Ladekabel nach Beendigung des Ladevorgangs, um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen.
Firmware-Versionen der Reihe 5.x.x müssen zuerst auf die nächste 6.x.x-B-Version aktualisiert werden, bevor ein Update auf Version 7.x.x möglich ist
Wenn das Update auf die 6.x.x-B-Version abbricht, muss die Station kurzzeitig stromlos geschaltet werden. Danach kann das Update erfolgreich durchgeführt werden. Die B-Variante verwendet eine andere Verschlüsselung, weshalb diese unbedingt vorher aufgespielt werden muss
Unterstützte Modelle
- Alfen Eve Single 11kW und 22kW (1-Phasige und 3-Phasige Ladung möglich. Automatische Umschaltung)
Anschluss Kabel an Ladestation
- L1 = braun
- L2 = schwarz
- L3 = grau
Es geht nicht um die Zuleitung zur Ladestation, sondern von der Ladestation zum fest angebrachten Ladekabel.
Hinweis bei der Installation mehrerer Alfen Wallboxen:
Wenn Sie mehrere Alfen Wallboxen anschließen, empfiehlt es sich, die Phasen der Stromzuleitung aufzuteilen. Das bedeutet: Verwenden Sie für jede Wallbox eine unterschiedliche Phase (z. B. L1, L2, L3). So vermeiden Sie einseitige Belastungen im Stromnetz und beugen Problemen mit dem Lastmanagement vor
Ablauf
- schließen Sie die Wallbox am Netz und im Netzwerk an
- gehen Sie auf den Alfen Shop und suchen mit der ACE-Nummer Ihre Wallbox raus
- dann laden Sie sich den ACE Service Installer runter um die Wallbox zu konfigurieren
- Kommunikation im ACE Service Installer mit dem Standardpasswort von Ihrer Alfen-Wallbox aufbauen
- zu Beginn die Wallbox auf die aktuellste Firmware updaten
Überschussladen konfigurieren
Überschussladen konfigurieren
- Hacken bei Active Load Balancing setzen und Data Source auf Energy Management System ändern
- Safe current (A) auf 16 und Hacken bei Allow 1- and 3-phased charging setzen
- Validity Time (s) auf 600 stellen
- Authorization mode auf Plug and Charge stellen
- und unter Plug & charge ID die ACE-Nummer der Wallbox hinterlegen
- Offline action auf Accept known valid tags stellen
Lastmanagement konfigurieren
Lastmanagement konfigurieren
- Hacken bei Active Load Balancing setzen und Data Source auf Energy Management System ändern
- Safe current (A) auf 0 und Hacken bei Allow 1- and 3-phased charging setzen
- Validity Time (s) auf 600 stellen
- Authorization mode auf Plug and Charge stellen
- und unter Plug & charge ID die ACE-Nummer der Wallbox hinterlegen
- Offline action auf Accept known valid tags stellen
RFID einstellen
RFID einstellen
- Authorization mode RFID einstellen
- unter Auto add die entsprechenden Ladekarten hinterlegen
Heidelberg Connect
Überschussladen
Überschussladung mit Phasenumschaltung
Damit eine Überschussladung mit Phasenumschaltung korrekt funktioniert, wird eine Connect Solar benötigt und folgende Einstellungen an der Ladestation erforderlich:
Die Ladestationen Connect Business und Connect Home können keine Phasenumschaltung!
1. Strombegrenzung korrekt einstellen
- Der Drehschalter zur Strombegrenzung an der Ladestation muss richtig konfiguriert sein
- Hinweis: Werkseitig ist dieser auf 6 A eingestellt (bitte beachten Sie hierzu die Bedienungsanleitung der Heidelberg-Ladestation)
2. ModbusTCP aktivieren
- Im Webinterface der Ladestation muss ModbusTCP aktiviert werden
- Konfiguration → Modbus → Schnittstelle aktivieren/deaktivieren
3. Unterbrechungsdauer bei Phasenumschaltung anpassen
- Um die Unterbrechungsdauer auf 15 Sekunden zu setzen, gehen Sie wie folgt vor:
- Aktivieren Sie den Expertenmodus:
- Benutzer → Expertenmodus aktivieren
- Stellen Sie anschließend die Unterbrechungsdauer ein:
- Konfiguration → Ladepunkt → Phasenumschaltung → Unterbrechungsdauer → 15 s
Wichtige Hinweise:
-
Sobald die Ladestation mit dem SmartDog verbunden ist, ist eine Steuerung des Ladestroms über die Heidelberg-App nicht mehr möglich
-
Ladestationen der Connect-Serie können ausschließlich über ModbusTCP gesteuert werden
- Die RS485-Schnittstelle dient nur zur Anbindung eines zusätzlichen Zählers, dieser wird jedoch nicht benötigt
-
Standardmäßig akzeptiert die Ladestation nur RFID-Karten von Heidelberg
- Um auch andere RFID-Chips zuzulassen, muss im Webinterface folgende Option deaktiviert werden:
- Konfiguration → Allgemein → Verschlüsselung der RFID-Karte ein-/ausschalten
- Um auch andere RFID-Chips zuzulassen, muss im Webinterface folgende Option deaktiviert werden:
- Nach einem Stromausfall muss der Ladevorgang immer erneut autorisiert werden.
Lastmanagement
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 3.1.0 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- aktivieren Sie in der Ebene Modbus die Modbus-Schnittstelle
-
Maximalleistung in der Ladestation konfigurieren
- der max. Ladestrom kann in der Ladestation über einen Drehschalter begrenzt werden
Weidmüller
Unterstützte Modelle
- Weidmüller AC Smart
Überschussladen
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 01.01.10 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
- das Lastmanagement muss mindestens die Version 2.5.0 oder höher installiert haben
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- die Modbus-Schnittstelle ist dauerhaft aktiviert und muss daher nicht zusätzlich eingeschaltet werden
-
Maximalstrom in der Ladestation konfigurieren
- die max. Stromgrenze der Ladestation kann in der Web-Oberfläche unter dem Reiter General eingestellt werden
Wichtige Hinweise:
- Damit der Ladestrom vorgegeben werden kann, muss die Ladestation auf Satellite gestellt und die Control Box deaktiviert werden
- Nach einem Stromausfall muss die Ladung erneut freigegeben werden
- Bei einem Kommunikationsverlust wird die aktuelle Ladung unterbrochen
- Deshalb muss das Modbus-Register 11050 (Timeout des Slaves) kontinuierlich beschrieben werden
- Der Wert dieses Registers zählt rückwärts in Millisekunden
- Sobald 0 erreicht wird, wird die Ladung automatisch unterbrochen
- Für eine Phasenumschaltung muss in Modbus-Register 317 nur der Wert 0 für einphasig oder 1 für dreiphasig geschrieben werden
- Die Ladestation pausiert die Ladung automatisch, schaltet die Phase um und setzt die Ladung anschließend fort
- Bei zu geringer Ladestromvorgabe kann es vorkommen, dass auf jeder Phase ein Strom > 6 A gemessen wird, die Ladestation jedoch nur eine Leistung von ca. 10 W angibt
- Deshalb sollte bei der Ermittlung des minimalen Ladestroms überprüft werden, ob die angezeigte Leistung zum gemessenen Strom passt
Lastmanagement
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 01.01.10 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
- das Lastmanagement muss mindestens die Version 2.5.0 oder höher installiert haben
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- die Modbus-Schnittstelle ist dauerhaft aktiviert und muss daher nicht zusätzlich eingeschaltet werden
-
Maximalstrom in der Ladestation konfigurieren
- die max. Stromgrenze der Ladestation kann in der Web-Oberfläche unter dem Reiter General eingestellt werden
Wichtige Hinweise:
- Damit der Ladestrom vorgegeben werden kann, muss die Ladestation auf Satellite gestellt und die Control Box deaktiviert werden
- Nach einem Stromausfall muss die Ladung erneut freigegeben werden
- Bei einem Kommunikationsverlust wird die aktuelle Ladung unterbrochen
- Deshalb muss das Modbus-Register 11050 (Timeout des Slaves) kontinuierlich beschrieben werden
- Der Wert dieses Registers zählt rückwärts in Millisekunden
- Sobald 0 erreicht wird, wird die Ladung automatisch unterbrochen
- Für eine Phasenumschaltung muss in Modbus-Register 317 nur der Wert 0 für einphasig oder 1 für dreiphasig geschrieben werden
- Die Ladestation pausiert die Ladung automatisch, schaltet die Phase um und setzt die Ladung anschließend fort
- Bei zu geringer Ladestromvorgabe kann es vorkommen, dass auf jeder Phase ein Strom > 6 A gemessen wird, die Ladestation jedoch nur eine Leistung von ca. 10 W angibt
- Deshalb sollte bei der Ermittlung des minimalen Ladestroms überprüft werden, ob die angezeigte Leistung zum gemessenen Strom passt
Alpitronic Lastmanagement
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 2.12 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
- das Lastmanagement muss sich im selben lokalen IP-Adressbereich befinden wie die Ladestation
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- stellen Sie unter dem Reiter GENERAL in der Ebene Power die Einstellung Modbus Enabled auf True
- zudem kann der Grid Fallback Timeout gesetzt werden (min. 5 Sek. ; idealerweise 15 Sek.)
- sowie Grid Fallbock Power je nach Kundenwunsch (Bei Unterbrechung der Verbindung zum Lastmanagement wird die max. Ladeleistung auf den definierten Rückfallwert begrenzt)
-
Maximalleistung in der Ladestation konfigurieren
- Abhängig von der Leistung des Hyperchargers müssen sowohl die maximale Gesamtleistung als auch die Leistung der einzelnen Ladepunkte über die Parameter Max Grid Power und Connectors Power Limit konfiguriert werden
-
Nicht benötigte Schnittstellen und Funktionen der Ladestation deaktivieren
- Um Störeinflüsse auf das Lastmanagement auszuschließen, sollten nicht benötigte Funktionen deaktiviert werden
- Dabei muss in der Ebene OCPP die Einstellung ChargePointMaxProfileEnabled auf False gesetzt sein
Sungrow
Überschussladen
Lademodus
Die Ladestation unterstützt zwei Hauptbetriebsmodi: EMS und Plug&Play Im Modus Netzwerk ist die RS485-Schnittstelle deaktiviert.
EMS-Modus (Erforderlich für Überschussladung mit Phasenumschaltung)
- Phasenumschaltung möglich
- RFID-Karte ist zwingend erforderlich, die Ladung startet nur nach Autorisierung mit einer gültigen Karte
- Diese Einstellung kann nicht über die App geändert werden, nur im lokalen Webinterface
Plug&Play (nur im Lastmanagement erlaubt)
- Automatischer Ladevorgang, keine RFID-Karte notwendig
- Keine Phasenumschaltung möglich!
- Wird in diesem Modus dennoch versucht, eine Phasenumschaltung durchzuführen, beginnt die Ladestation nicht mehr zu laden, unabhängig von den beschriebenen Modbus-Registern
Weitere Hinweise!
- Die Ladestation muss dreiphasig angeschlossen sein
- Bei Verwendung der automatischen Phasenerkennung ist der minimale Ladestrom auf 8 A begrenzt.
- Wird das Fahrzeug manuell über das Widget ausgewählt, kann (je nach Fahrzeugunterstützung) auch mit weniger als 8 A geladen werden
Zugriff auf das lokale Webinterface
Einstellungen wie der Lademodus können nicht über die App vorgenommen werden. Sie müssen über das lokale Webinterface der Ladestation erfolgen!
Schritt für Schritt Anleitung:
- Ladestation neustarten
- entweder durch kurze Trennen vom Strom
- oder über die App neu starten
- Mit dem Hotspot der Ladestation verbinden
- Der Hotspot-Name entspricht der Seriennummer der Ladestation
- Im Browser die IP-Adresse 192.168.4.1 aufrufen
- Anmelden mit Passwort
- das Passwort finden Sie in der Bedienungsanleitung der Ladestation
- Ladegerät-Einstellungen aufrufen
- Lademodus auf EMS umstellen
- Zur Umstellung ist das Passwort der RFID-Karten erforderlich
Lastmanagement
Lademodus
Die Ladestation unterstützt zwei Hauptbetriebsmodi: EMS und Plug&Play Im Modus Netzwerk ist die RS485-Schnittstelle deaktiviert.
EMS-Modus (Erforderlich für Überschussladung mit Phasenumschaltung)
- Phasenumschaltung möglich
- RFID-Karte ist zwingend erforderlich, die Ladung startet nur nach Autorisierung mit einer gültigen Karte
- Diese Einstellung kann nicht über die App geändert werden, nur im lokalen Webinterface
Plug&Play (nur im Lastmanagement erlaubt)
- Automatischer Ladevorgang, keine RFID-Karte notwendig
- Keine Phasenumschaltung möglich!
- Wird in diesem Modus dennoch versucht, eine Phasenumschaltung durchzuführen, beginnt die Ladestation nicht mehr zu laden, unabhängig von den beschriebenen Modbus-Registern
Weitere Hinweise!
- Die Ladestation muss dreiphasig angeschlossen sein
- Bei Verwendung der automatischen Phasenerkennung ist der minimale Ladestrom auf 8 A begrenzt.
- Wird das Fahrzeug manuell über das Widget ausgewählt, kann (je nach Fahrzeugunterstützung) auch mit weniger als 8 A geladen werden
Zugriff auf das lokale Webinterface
Einstellungen wie der Lademodus können nicht über die App vorgenommen werden. Sie müssen über das lokale Webinterface der Ladestation erfolgen!
Schritt für Schritt Anleitung:
- Ladestation neustarten
- entweder durch kurze Trennen vom Strom
- oder über die App neu starten
- Mit dem Hotspot der Ladestation verbinden
- Der Hotspot-Name entspricht der Seriennummer der Ladestation
- Im Browser die IP-Adresse 192.168.4.1 aufrufen
- Anmelden mit Passwort
- das Passwort finden Sie in der Bedienungsanleitung der Ladestation
- Ladegerät-Einstellungen aufrufen
- Lademodus auf EMS umstellen
- Zur Umstellung ist das Passwort der RFID-Karten erforderlich
Go-e
Überschussladen
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 56.8 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
Allgemeine Infos
-
Standardmäßig wird der Stecker des Ladekabels bei einem Stromausfall nicht entriegelt
- Dieses Verhalten kann in der App unter Einstellungen → Kabelverriegelung → Bei Stromausfall entsperren angepasst werden
-
Die Vorgabe des Ladestroms muss im Bereich von 6 A bis 32 A liegen.
- Werte außerhalb dieses Bereichs werden nicht übernommen
-
Nach jedem Neustart der Ladestation muss die Ladefreigabe erneut erteilt werden
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- aktivieren Sie unter dem Reiter Verbindung in der Ebene API Einstellungen die Modbus-Kommunikationsschnittstelle Lokale Modbus TCP API zulassen sowie Zugriff auf lokale HTTP-API v2 zulassen
- zudem muss der Parameter Register tauschen gesetzt werden
Der Zugriff auf die HTTP-API v2 muss zwingend erteilt werden, da die Wallbox andernfalls nicht von uns gesteuert werden kann!
-
Maximalstrom und Phasenumschaltung in der Ladestation konfigurieren
- die max. Stromgrenze der Ladestation kann über die App oder direkt über die Bedientaste an der Station eingestellt werden
- die Phasenumschaltung kann nur über die App eingestellt werden
Lastmanagement
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 56.8 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
- das Lastmanagement muss mindestens die Version 3.0 oder höher installiert haben
Allgemeine Infos
-
Standardmäßig wird der Stecker des Ladekabels bei einem Stromausfall nicht entriegelt
- Dieses Verhalten kann in der App unter Einstellungen → Kabelverriegelung → Bei Stromausfall entsperren angepasst werden
-
Die Vorgabe des Ladestroms muss im Bereich von 6 A bis 32 A liegen.
- Werte außerhalb dieses Bereichs werden nicht übernommen
-
Nach jedem Neustart der Ladestation muss die Ladefreigabe erneut erteilt werden
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- aktivieren Sie unter dem Reiter Verbindung in der Ebene API Einstellungen die Modbus-Kommunikationsschnittstelle Lokale Modbus TCP API zulassen
- zudem muss der Parameter Register tauschen gesetzt werden
-
Maximalstrom und Phasenumschaltung in der Ladestation konfigurieren
- die max. Stromgrenze der Ladestation kann über die App oder direkt über die Bedientaste an der Station eingestellt werden
- die Phasenumschaltung kann nur über die App eingestellt werden
Keba
Überschussladen
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 1.18 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- die Modbus-Schnittstelle ist dauerhaft aktiviert und muss daher nicht zusätzlich eingeschaltet werden
-
Maximalstrom in der Ladestation konfigurieren
- die max. Stromgrenze der Ladestation wird über die Dip-Switches DSW1.6 bis DSW1.8 eingestellt
- sobald Einstellungen an den Dip-Switches vorgenommen werden, muss die Ladestation neu gestartet werden
- die vorgenommenen Einstellungen können anschließend in der Web-Oberfläche überprüft werden
Lastmanagement
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 1.18 oder höher installiert haben
- das Lastmanagement muss mindestens Version 2.15.0 installiert haben
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- die Modbus-Schnittstelle ist dauerhaft aktiviert und muss daher nicht zusätzlich eingeschaltet werden
-
Maximalstrom in der Ladestation konfigurieren
- die max. Stromgrenze der Ladestation wird über die Dip-Switches DSW1.6 bis DSW1.8 eingestellt
- sobald Einstellungen an den Dip-Switches vorgenommen werden, muss die Ladestation neu gestartet werden
- die vorgenommenen Einstellungen können anschließend in der Web-Oberfläche überprüft werden
Nicht benötigte Schnittstellen und Einstellungen der Ladestation deaktivieren
- Um Störeinflüsse für das Lastmanagement ausschließen zu können, sollten diese Funktionen deaktiviert werden:
- Hierzu ist die API- und UDP-Schnittstelle der EVSE zu deaktivieren, indem der Dip-Switch DSW1.3 auf OFF gestellt wird
- Anschließend muss die Wallbox wieder neugestartet werden
Heidelberg Energy Control
Überschussladen
Überschussladung Einphasig
Bei einphasigem Anschluss dürfen L und N nicht vertauscht werden!
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 1.0.8 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine BUS-Adresse eingestellt werden
Damit die Überschussladung korrekt funktioniert, sind folgende Einstellungen an der Ladestation erforderlich:
1. Strombegrenzung korrekt einstellen
- Der Drehschalter zur Strombegrenzung an der Ladestation muss richtig konfiguriert sein
- Hinweis: Werkseitig ist dieser auf 6 A eingestellt (bitte beachten Sie hierzu die Bedienungsanleitung der Heidelberg-Ladestation)
2. ModbusRTU anschließen
- Hierzu wird der SmartDog an die IN-Kontakte A und B der ersten Ladestation angeschlossen (A auf A, B auf B)
- Weitere Ladestationen können durch das Verbinden von OUT und IN in Reihe geschaltet werden
- Bei der letzten Ladestation muss der Abschlusswiderstand über den DIP-Schalter S6/2 aktiviert werden
3. BUS-Adresse einstellen
- Im Auslieferungszustand verfügen die Ladestationen über keine Bus-Adresse
- Diese muss zunächst über die DIP-Schalter S4 (Adressen 1–15) bzw. S2/4 festgelegt werden
- Kommunikations-Einstellungen:
- Baudrate: 19200
- Parität: Gerade
- Datenbits: 8
- Stopbits: 1
4. Ladesation auf Slave stellen
- Zusätzlich muss die Ladestation auf den Slave-Betrieb (Follower) eingestellt werden
- Dies erfolgt über den DIP-Schalter S5/4
Überschussladung Mehrphasig
- Mehrphasiges Laden ist bei automatischer Erkennung nur mit min. 8 A möglich
Wichtige Hinweise:
- Im Auslieferungszustand besitzt die Ladestation einen WatchDog für die Modbus-Kommunikation mit einem Timeout von 15 s (Register 257)
- Da dieser Wert etwas kurz ist und so schon beim Speichern der Einstellungen des SmartDogs ein Verbindungsverlust erkannt und ggfs. die Ladung unterbrochen wird, wird dieser Wert vom SmartDog auf min. 60 s erhöht
- Ist dies nicht gewünscht, so kann das Timeout manuell auf einen höheren Wert gesetzt oder durch den Wert 0 deaktiviert werden
- Bei der automatischen Fahrzeugerkennung kann beim mehrphasigen Laden der Strom nicht unter 8 A geregelt werden, da nicht zuverlässig erkannt werden kann, ob das Fahrzeug tatsächlich korrekt lädt
Lastmanagement
Lastmanagement Einphasig
Bei einphasigem Anschluss dürfen L und N nicht vertauscht werden!
Voraussetzung zur Verbindung
- die Ladestation muss mindestens die Version 1.0.8 oder höher installiert haben
- der Ladestation muss eine BUS-Adresse eingestellt werden
Damit das Lastmanagement korrekt funktioniert, sind folgende Einstellungen an der Ladestation erforderlich:
1. Strombegrenzung korrekt einstellen
- Der Drehschalter zur Strombegrenzung an der Ladestation muss richtig konfiguriert sein
- Hinweis: Werkseitig ist dieser auf 6 A eingestellt (bitte beachten Sie hierzu die Bedienungsanleitung der Heidelberg-Ladestation)
2. ModbusRTU anschließen
- Hierzu wird der SmartDog an die IN-Kontakte A und B der ersten Ladestation angeschlossen (A auf A, B auf B)
- Weitere Ladestationen können durch das Verbinden von OUT und IN in Reihe geschaltet werden
- Bei der letzten Ladestation muss der Abschlusswiderstand über den DIP-Schalter S6/2 aktiviert werden
3. BUS-Adresse einstellen
- Im Auslieferungszustand verfügen die Ladestationen über keine Bus-Adresse
- Diese muss zunächst über die DIP-Schalter S4 (Adressen 1–15) bzw. S2/4 festgelegt werden
- Kommunikations-Einstellungen:
- Baudrate: 19200
- Parität: Gerade
- Datenbits: 8
- Stopbits: 1
4. Ladesation auf Slave stellen
- Zusätzlich muss die Ladestation auf den Slave-Betrieb (Follower) eingestellt werden
- Dies erfolgt über den DIP-Schalter S5/4
Lastmanagent Mehrphasig
- Mehrphasiges Laden ist bei automatischer Erkennung nur mit min. 8 A möglich
Fronius Wattpilot
- Die Ladestation kann nur über WLAN mit dem Netzwerk verbunden werden
- Ein direkter Anschluss über LAN ist nicht möglich
Kompatible Typen
- Fronius Wattpilot Home 11 J 2.0 und Home 22 J 2.0
Einstellungen
- In der App sind keine weiteren Einstellungen notwendig
- Lediglich die initiale Einrichtung muss abgeschlossen werden, da hier das Passwort und die WLAN-Einstellungen festgelegt werden
Weitere Hinweise!
- Sollte es während des Ladevorgangs zu einem Stromausfall kommen, bleibt das Kabel weiterhin an der Ladestation verriegelt
- Wenn dies nicht erwünscht ist, kann die Funktion angepasst werden:
- Einstellungen → Kabelentriegelung → Bei Stromausfall entriegeln
- Der Ladestrom kann nur bis mindestens 6 A reduziert werden
Authentifizierung durch RFID
-
Standardmäßig ist die Ladestation so konfiguriert, dass der Ladevorgang automatisch nach dem Anstecken beginnt
-
Wenn eine Autorisierung durch RFID-Chips gewünscht ist, muss diese zunächst aktiviert werden
- Der entsprechende Menüpunkt ist zu finden unter: Einstellungen → Zugriffsverwaltung → Authentifizierung
Kommunikation
- Die Ladestation kommuniziert ausschließlich über WebSockets
- Eine Kommunikation über HTTP ist nicht möglich
Ablauf
Verbindungsaufbau
-
Es wird eine WebSocket-Verbindung aufgebaut:
-
ws://{IP_LADESTATION}/ws
-
Nach der Verbindung sendet die Ladestation Daten im JSON-Format
Erstes Datenpaket
- Das erste Paket hat den Typ hello und enthält allgemeine Informationen, z. B.: Gerätetyp, Seriennummer, Firmware-Version etc.
Authentifizierung
- Nach dem folgt eine Authentifizierungsanfrage, die korrekt beantwortet werden muss, bevor weitere Daten übertragen werden
- Benötigt werden Passwort und Seriennummer der Ladestation
- Diese werden zu einem Passwort-Hash verrechnet (PKCS5_PBKDF2_HMAC)
Regelmäßige Datenübertragung
-
Nach erfolgreicher Authentifizierung sendet die Ladestation alle paar Sekunden Statusinformationen:
- Strom, Leistung, etc.
-
Die Daten können direkt dekodiert werden
- Eine spezielle Antwort ist nicht erforderlich
Vorgabewerte
- Vorgabewerte werden als securedMsg übertragen
- Dieses JSON-Objekt enthält:
- den Parameter, der gesetzt werden soll und einen Daten-Hash, berechnet auf Basis des Passwort-Hashs
wallbe
Unterstützte Modelle
- wallbe Eco und Pro (keine Umschaltung der Phase möglich)
- wallbe Pro 11kW und 22kW PD Edition (1-Phasige und 3-Phasige Ladung möglich. Automatische Umschaltung)
Informationen
Die angegebenen Ladestationen der Firma wallbe sind Sonderanfertigungen für den PowerDog. Diese Ladestationen können ausschließlich bei uns bezogen werden. Standardversionen können nicht angesteuert werden!
Beschreibung
-
Die Standard Versionen der Firma wallbe können nicht automatisch zwischen 1- und 3 phasiger Ladung wechseln
-
Hier kann lediglich die Leistung zwischen dem minimalen und maximalen Ladestrom geregelt werden
- Die Lade-ströme sind abhängig von den angeschlossenen Elektroautos
-
Bei den wallbe Pro PD Edition und Alfen Ladestationen kann automatisch von 1-Phasig auf 3-Phasig und umge-kehrt gewechselt werden
-
Somit kann garantiert werden, dass bei geringer PV-Erzeugung bzw. bei geringen Über-schussstrom eine Ladung sichergestellt werden kann
Beispiel
-
Tesla mit wallbe 11 kW Pro
-
Minimaler Ladestrom bei einphasiger Ladung: 6 A (1.380 W)
-
Maximaler Ladestrom bei einphasiger Ladung: 16 A (3.680 W)
-
Minimaler Ladestrom bei dreiphasiger Ladung: 5 A (3.450 W)
-
Maximaler Ladestrom bei dreiphasiger Ladung: 16 A (11.040 W)
Erläuterung
- Die Ladung kann bereits gestartet werden, sobald ein Überschuss von 1.380 W zur Verfügung steht
- Würde ausschließlich dreiphasig geladen, wäre hierfür ein Überschuss von 3.450 W erforderlich
- Sobald eine Leistung von 3.680 W erreicht wird, schaltet die Ladestation automatisch von einphasiger auf dreiphasige Ladung um
- Dadurch wird sichergestellt, dass jederzeit möglichst viel verfügbarer PV-Überschuss effizient für die Ladung genutzt wird
Ab Version v1.97-r2993 kann auch der Renault Zoe zwischen 1- und 3 phasiger Ladung umschalten