# Alpitronic

## Unterstützte Typen

Folgende Alpitronic Hypercharger werden aktuell für das SmartDog® Lastmanagement unterstützt beziehungsweise befinden sich in Prüfung:

| Typ | PV-Überschussladen | Lastmanagement | Besonderheiten / Status |
|---|:---:|:---:|---|
| **HYC150** | ❌ | ✅ | Offiziell unterstützt |
| **HYC300** | ❌ | ✅ | Offiziell unterstützt |
| **HYC200** | ❌ | ✅ | Offiziell unterstützt |
| **HYC400** | ❌ | ✅ | Offiziell unterstützt |
| **HYC50*** | ❌ | ⚠️ | Vermutlich kompatibel, Freigabetest erforderlich |
| **HYC400 Series 2*** | ❌ | ⚠️ | Vermutlich kompatibel, Freigabetest erforderlich |
| **HYC1000** | ❌ | ❓ | Noch nicht geprüft – separate technische Prüfung erforderlich |

<p class="callout info"><strong>* Vermutlich kompatibel – Test erforderlich</strong>Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Hypercharger verfügen nach aktuellem Stand über eine für das externe Lastmanagement geeignete Schnittstelle beziehungsweise gehören zur gleichen Gerätefamilie. Eine offizielle SmartDog®-Freigabe erfolgt jedoch erst nach einem erfolgreichen Test an einem realen Gerät.</p>

<p class="callout info"><strong>Gerät für einen Freigabetest vorhanden?</strong>Wenn Sie eines der mit <strong>*</strong> gekennzeichneten Modelle einsetzen möchten, senden Sie bitte eine Anfrage mit der vollständigen Typenbezeichnung und Softwareversion an <a href="mailto:anfragen@ecodata-sl.de">anfragen@ecodata-sl.de</a>. Für eine offizielle Freigabe kann uns ein Gerät zur Verfügung gestellt oder ein Test an einer vorhandenen Anlage mit uns abgestimmt werden.</p>

<p class="callout warning"><strong>Andere Hypercharger-Generationen</strong>Andere beziehungsweise neuere Alpitronic-Systeme sind nicht automatisch durch die bestehende SmartDog®-Einbindung abgedeckt. Insbesondere beim <strong>HYC1000</strong> muss die technische Schnittstelle vor dem Einsatz separat geprüft werden.</p>

## Funktion

Die unterstützten Alpitronic Hypercharger können in das **SmartDog® Lastmanagement** eingebunden werden.

Der SmartDog® gibt dabei die für den jeweiligen Ladepunkt verfügbare maximale Ladeleistung an den Hypercharger vor.

<p class="callout info"><strong>DC-Ladestation</strong>Die Alpitronic Hypercharger werden ausschließlich im SmartDog® Lastmanagement verwendet. Eine Einbindung in die Funktion PV-Überschussladen ist nicht vorgesehen.</p>

## Voraussetzungen

Vor der Einbindung in den SmartDog® muss der Hypercharger:

- vollständig installiert und in Betrieb genommen sein,
- mit dem lokalen Netzwerk verbunden sein,
- für den SmartDog® dauerhaft über das Netzwerk erreichbar sein,
- und für die externe Steuerung über Modbus TCP vorbereitet sein.

## Modbus TCP und externes Lastmanagement aktivieren

Die Kommunikation zwischen SmartDog® und Hypercharger erfolgt über **Modbus TCP**.

Im Konfigurationsbereich des Hyperchargers muss die Modbus-Kommunikation beziehungsweise das externe Lastmanagement aktiviert werden.

Je nach Gerätegeneration und Softwarestand kann die Bezeichnung der Einstellung leicht abweichen.

Bei älteren Geräten finden Sie die Einstellung unter:

**GENERAL → Power → ModBus Enabled**

Stellen Sie:

**ModBus Enabled = True**

ein.

Bei neueren HYC-Geräten muss zusätzlich beziehungsweise entsprechend der installierten Software die externe **Modbus-Loadmanagement-Funktion** aktiviert sein.

<p class="callout warning"><strong>Externes Lastmanagement erforderlich</strong>Die reine Erreichbarkeit der Modbus-TCP-Schnittstelle reicht nicht aus. Die Leistungssteuerung durch ein externes Lastmanagement muss im Hypercharger freigegeben sein.</p>

## Netzwerk

Der Hypercharger muss über Ethernet mit demselben beziehungsweise einem vom SmartDog® erreichbaren Netzwerk verbunden sein.

Wir empfehlen eine dauerhaft zugeordnete IP-Adresse beziehungsweise eine feste DHCP-Zuweisung.

<p class="callout info"><strong>IP-Adresse</strong>Ändert sich die IP-Adresse des Hyperchargers, kann die Kommunikation mit dem SmartDog® unterbrochen werden.</p>

## Maximale Ladeleistung

Die maximale Ladeleistung des Hyperchargers beziehungsweise der einzelnen Ladepunkte wird in der Konfiguration der Ladestation festgelegt.

Der SmartDog® kann die Ladeleistung anschließend innerhalb dieser zulässigen Grenzen reduzieren.

<p class="callout warning"><strong>Leistungsgrenzen korrekt konfigurieren</strong>Die im Hypercharger hinterlegten maximalen Leistungsgrenzen müssen zur elektrischen Auslegung der Anlage und zur jeweiligen Ladestationskonfiguration passen.</p>

## Mehrere Ladepunkte

Ein Hypercharger kann abhängig von der Geräteausführung mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden.

Im SmartDog® wird dabei **jeder steuerbare Ladepunkt einzeln im Lastmanagement berücksichtigt**.

<p class="callout info"><strong>Lizenz pro Ladepunkt</strong>Für das SmartDog® Lastmanagement wird pro Ladepunkt eine Lastmanagement-Lizenz benötigt. Besitzt ein Hypercharger beispielsweise zwei gleichzeitig nutzbare Ladepunkte, werden zwei Lastmanagement-Lizenzen benötigt.</p>

## Verhalten bei Kommunikationsausfall

Der Hypercharger verfügt über eine eigene Fallback-Funktion für den Fall, dass die Verbindung zum externen Lastmanagement unterbrochen wird.

Die dafür im Hypercharger hinterlegte Fallback-Leistung muss bei der Inbetriebnahme passend zur Anlage eingestellt werden.

<p class="callout warning"><strong>Fallback-Leistung beachten</strong>Die Fallback-Einstellung bestimmt, mit welcher Leistung der Hypercharger bei einem Ausfall der Kommunikation zum SmartDog® weiter betrieben werden darf. Die Einstellung muss deshalb entsprechend der elektrischen Auslegung und den Anforderungen der Anlage festgelegt werden.</p>

## Lastmanagement

Nach der Vorbereitung des Hyperchargers kann dieser im **SmartDog® Lastmanagement** eingerichtet werden.

Der SmartDog® berücksichtigt anschließend die aktuell verfügbare Leistung und gibt die zulässige Ladeleistung an die einzelnen Ladepunkte weiter.

[Anleitung: Lastmanagement](LINK_LASTMANAGEMENT)