Modbus Server Modbus Server So finden Sie diese Einstellung 1 Einstellungen › 2 Modbus Funktion Nach dem Erwerb der entsprechenden Lizenz kann der SmartDog® über Modbus TCP oder Modbus RTU gesteuert werden. Zusätzlich können über die Modbus-Schnittstelle Daten aus dem SmartDog® ausgelesen werden. Die Einstellungen und Funktionen sind bei SmartDog® Rev. PI3 und SmartDog® Rev. PI4 identisch. Lizenz erforderlich Die Modbus-Funktion steht erst zur Verfügung, nachdem die entsprechende Lizenz für den SmartDog® freigeschaltet wurde. Die verfügbaren Register und ihre Bedeutung finden Sie in der folgenden Übersicht: Modbus-Registerliste Die Modbus-Schnittstelle kann beispielsweise bei einer Direktvermarktung in Verbindung mit einer OpenVPN-Verbindung verwendet werden: OpenVPN einrichten Voraussetzungen Für die Einrichtung werden abhängig von der verwendeten Schnittstelle folgende Informationen benötigt: Modbus TCP IP-Adresse des SmartDog® verwendeter Modbus-TCP-Port Netzwerkverbindung zwischen SmartDog® und Modbus-Teilnehmer passende Modbus-Registeradressen Modbus RTU verwendeter Bus am SmartDog® übereinstimmende Baudrate identische Einstellungen für Parität, Datenbits und Stopbits korrekte RS485-Verkabelung passende Modbus-Registeradressen Kommunikationseinstellungen müssen übereinstimmen Bei Modbus RTU müssen die Kommunikationseinstellungen am SmartDog® und auf der Master-Seite identisch sein. Abweichende Einstellungen verhindern die Kommunikation. Modbus-Einstellungen Modbus TCP konfigurieren Modbus-TCP-Port Legen Sie unter Modbus TCP Port den Port fest, über den die Modbus-TCP-Verbindung zum SmartDog® aufgebaut wird. Der verwendete Port muss ebenfalls in der Konfiguration des zugreifenden Modbus-Masters eingetragen werden. Port im Netzwerk freigeben Stellen Sie sicher, dass der eingestellte Port nicht durch eine Firewall oder andere Netzwerkregeln blockiert wird. Modbus RTU konfigurieren Modbus-RTU-Bus Aktivieren Sie unter Modbus RTU Bus den Bus, über den die Modbus-RTU-Kommunikation erfolgen soll. Achten Sie darauf, dass der ausgewählte Bus nicht gleichzeitig für eine andere, nicht kompatible Kommunikation verwendet wird. Baudrate Stellen Sie die Baudrate ein, die für die Modbus-RTU-Kommunikation verwendet werden soll. Die Baudrate muss mit der Einstellung auf der Master-Seite übereinstimmen. Weitere Kommunikationseinstellungen Für die Modbus-RTU-Verbindung gelten folgende Einstellungen: Einstellung Wert Parität Keine Datenbits 8 Stopbits 1 Timeout am Modbus-Master Stellen Sie die Antwortzeitüberschreitung am Modbus-Master nicht zu kurz ein. Als Richtwert empfehlen wir einen Timeout von ungefähr 2 Sekunden. Modbus-Server aktivieren Aktivieren Sie unter Modbus Server die zuvor eingerichteten Modbus-Verbindungen. Die Farbe des Schalters zeigt den aktuellen Zustand: Anzeige Zustand Rot Modbus-Server deaktiviert Grün Modbus-Server aktiviert Konfiguration allein reicht nicht aus Eine eingerichtete Modbus-Verbindung kann erst verwendet werden, nachdem der zugehörige Modbus-Server aktiviert wurde. Slave-Geräte konfigurieren Über Slaves konfigurieren können weitere SmartDog®- oder Modbus-Geräte hinzugefügt werden, die sich im selben lokalen Netzwerk befinden. 1. Slave-Konfiguration öffnen Öffnen Sie den Bereich Slaves konfigurieren . 2. Neues Slave-Gerät hinzufügen Klicken Sie auf das grüne Plus , um ein neues Slave-Gerät anzulegen. 3. Verbindungsdaten eintragen Tragen Sie die Daten des Slave-Gerätes ein: Eingabefeld Beschreibung Name Frei wählbare Bezeichnung des Slave-Gerätes IP-Adresse IP-Adresse des Slave-Gerätes im lokalen Netzwerk Eindeutigen Namen vergeben Verwenden Sie einen eindeutigen Namen, über den sich das Gerät später sicher identifizieren lässt, beispielsweise den Standort oder die Anlagenbezeichnung. Feste Erreichbarkeit sicherstellen Die IP-Adresse des Slave-Gerätes sollte sich nicht unkontrolliert ändern. Verwenden Sie bei Bedarf eine feste IP-Adresse oder eine DHCP-Reservierung im Router. 4. Slave-Gerät kontrollieren Nach dem Hinzufügen wird das Slave-Gerät in der Übersicht angezeigt. Prüfen Sie, ob der eingetragene Name und die IP-Adresse korrekt angezeigt werden. 5. DVM-Vorgabe und Anlagenleistung einstellen Für den eingerichteten Slave können weitere Einstellungen vorgenommen werden. Sie können festlegen: ob die DVM-Vorgabe an den Slave weitergegeben werden soll, welche Gesamtleistung den verbundenen Anlagen zugeordnet ist. Gesamtleistung korrekt eintragen Kontrollieren Sie die eingetragene Gesamtleistung sorgfältig. Eine falsche Anlagenleistung kann zu fehlerhaften Leistungs- oder Regelvorgaben führen. Verbindung prüfen Kontrollieren Sie nach Abschluss der Konfiguration: Der Modbus-Server ist aktiviert. Der eingestellte TCP-Port stimmt mit der Master-Konfiguration überein. Bei Modbus RTU sind Bus und Baudrate korrekt eingestellt. Parität, Datenbits und Stopbits stimmen überein. Der Timeout des Masters ist ausreichend lang eingestellt. Die IP-Adressen der Slave-Geräte sind korrekt. Alle beteiligten Netzwerkgeräte befinden sich im selben erreichbaren Netzwerk. Die benötigten Modbus-Register werden gemäß Registerliste verwendet. Konfiguration abgeschlossen Die Einrichtung ist abgeschlossen, wenn der Modbus-Server aktiviert ist und der Modbus-Master Daten erfolgreich lesen beziehungsweise Vorgaben an den SmartDog® übertragen kann.