Heidelberg
Unterstützte Typen
Folgende Heidelberg-Ladestationen werden aktuell unterstützt:
| Typ | PV-Überschussladen | Lastmanagement | Besonderheiten / Softwarestand |
|---|---|---|---|
| Heidelberg Connect | ✅ | ✅ | Modbus TCP erforderlich. Phasenumschaltung nur bei Connect Solar möglich. |
| Heidelberg Energy Control | ✅ | ✅ | Kommunikation über Modbus RTU. Ab Softwareversion 1.0.8. |
Ihr Typ ist nicht aufgeführt?Wenn Sie eine andere Heidelberg-Ladestation verwenden möchten, senden Sie bitte eine Anfrage mit der vollständigen Typenbezeichnung und Softwareversion an anfragen@ecodata-sl.de. Wir prüfen, ob eine Einbindung mit dem SmartDog® möglich ist.
Funktion
Die unterstützten Heidelberg-Ladestationen können mit dem SmartDog® für folgende Funktionen verwendet werden:
- PV-Überschussladen
- Lastmanagement
Abhängig vom verwendeten Gerät erfolgt die Kommunikation entweder über:
- Modbus TCP bei Heidelberg Connect
- Modbus RTU bei Heidelberg Energy Control
Strombegrenzung an der Ladestation
Vor der Einbindung in den SmartDog® muss die maximale Strombegrenzung der Ladestation korrekt eingestellt werden.
Im Auslieferungszustand kann der maximale Ladestrom auf 6 A begrenzt sein.
Die Strombegrenzung wird direkt an der Ladestation über den entsprechenden Dreh- beziehungsweise DIP-Schalter eingestellt.
Strombegrenzung kontrollierenIst die Strombegrenzung an der Ladestation beispielsweise auf 6 A eingestellt, kann der SmartDog® keinen höheren Ladestrom vorgeben. Stellen Sie die Strombegrenzung entsprechend der elektrischen Auslegung der Anlage und der Heidelberg-Bedienungsanleitung ein.
Heidelberg Connect
Kommunikation
Die Heidelberg Connect wird über Modbus TCP mit dem SmartDog® verbunden.
Die Modbus-Schnittstelle ist im Auslieferungszustand nicht zwingend aktiviert und muss vor der SmartDog®-Einbindung im Webinterface der Ladestation freigeschaltet werden.
Modbus TCP aktivieren
Öffnen Sie im Webinterface der Heidelberg Connect:
Configuration → Modbus → Activate/deactivate interface
und aktivieren Sie die Modbus-Schnittstelle.
Modbus TCP erforderlichIst die Modbus-Schnittstelle nicht aktiviert, kann der SmartDog® die Ladestation nicht auslesen oder steuern.
Netzwerk
Die Ladestation muss über das lokale Netzwerk vom SmartDog® erreichbar sein.
Wir empfehlen:
- eine feste IP-Adresse beziehungsweise feste DHCP-Zuweisung,
- eine stabile Netzwerkverbindung,
- Modbus TCP aktiviert.
Port 502Die Kommunikation mit der Heidelberg Connect erfolgt über Modbus TCP auf Port 502.
PV-Überschussladen
Die Heidelberg Connect kann für das SmartDog® PV-Überschussladen verwendet werden.
Phasenumschaltung
Eine automatische Phasenumschaltung ist nur mit der Heidelberg Connect Solar möglich.
Connect Business und Connect HomeDie Varianten Connect Business und Connect Home unterstützen keine automatische Phasenumschaltung. Das Überschussladen kann daher nur ohne SmartDog®-Phasenumschaltung verwendet werden.
Lastmanagement
Die Heidelberg Connect kann ebenfalls in das SmartDog® Lastmanagement eingebunden werden.
Für das Lastmanagement ist keine automatische Phasenumschaltung erforderlich.
Heidelberg Energy Control
Kommunikation
Die Heidelberg Energy Control wird über Modbus RTU mit dem SmartDog® verbunden.
Für die Kommunikation muss an der Ladestation eine eindeutige BUS-Adresse eingestellt sein.
Bei mehreren Ladestationen muss jede Station eine eigene BUS-Adresse besitzen.
Modbus RTUDie notwendigen BUS-Einstellungen und die Verdrahtung müssen entsprechend der Heidelberg-Bedienungsanleitung vorgenommen werden.
Kommunikationsparameter
Die Kommunikation erfolgt mit folgenden Einstellungen:
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Baudrate | 19200 |
| Parität | Gerade |
| Datenbits | 8 |
| Stopbits | 1 |
PV-Überschussladen
Die Heidelberg Energy Control kann für das SmartDog® PV-Überschussladen verwendet werden.
Einphasiger AnschlussBei einem einphasigen Anschluss dürfen L und N nicht vertauscht werden.
Lastmanagement
Die Heidelberg Energy Control kann ebenfalls in das SmartDog® Lastmanagement eingebunden werden.
Mehrere LadestationenWerden mehrere Energy-Control-Ladestationen eingesetzt, muss jede Ladestation über eine eindeutige BUS-Adresse verfügen.
Vor der Inbetriebnahme prüfen
Vor der Einrichtung im SmartDog® sollte Folgendes vorbereitet sein:
- Der verwendete Gerätetyp ist in der Tabelle „Unterstützte Typen“ aufgeführt.
- Die Ladestation ist vollständig installiert und betriebsbereit.
- Die maximale Strombegrenzung an der Ladestation ist korrekt eingestellt.
- Bei Heidelberg Connect ist Modbus TCP aktiviert.
- Bei Heidelberg Connect ist die Ladestation über das Netzwerk erreichbar.
- Bei Heidelberg Energy Control ist die Modbus-RTU-Verbindung vorbereitet.
- Bei Heidelberg Energy Control ist eine eindeutige BUS-Adresse eingestellt.
- Bei mehreren Ladestationen besitzt jede Station eine eigene BUS-Adresse.
- Die gewünschte SmartDog®-Regelung für Überschussladen oder Lastmanagement kann anschließend eingerichtet werden.
Ladestation vorbereitetSind Strombegrenzung und Kommunikationsschnittstelle korrekt eingestellt, sind die grundlegenden Voraussetzungen für die Einbindung der Heidelberg-Ladestation in den SmartDog® erfüllt.
