Keba
Unterstützte KEBA Ladestationen
Aktuell werden die KEBA P30 und KEBA P40 unterstützt.
- die Kommunikation erfolgt ausschließlich über Modbus
- für den Einsatz mit dem Lastmanagement muss die Ladestation Messwerte über Modbus bereitstellen
- Ladestationen, die keine Messwerte liefern, können nicht sinnvoll durch das Lastmanagement geregelt werden
Sie möchten einen anderen, hier nicht aufgeführten Typ verwenden? Wenden Sie sich bitte vorab an den Support, um die Kompatibilität und das weitere Vorgehen abzuklären.
KEBA P40
Die getestete KEBA P40 kann für den Einsatz mit dem Lastmanagement verwendet werden.
- Modbus: wird unterstützt
- Messwerte: werden bereitgestellt
- Lastmanagement: wird unterstützt
- Phasenumschaltung: wird nicht unterstützt
-
getestete Firmware:
1.04.05
KEBA P30
Die KEBA P30 wird grundsätzlich unterstützt. Allerdings muss das konkrete Modell geprüft werden.
- Modbus: wird unterstützt
- Messwerte: müssen vom jeweiligen Modell bereitgestellt werden
- Lastmanagement: nur sinnvoll möglich, wenn Messwerte verfügbar sind
- Phasenumschaltung: wird nicht unterstützt
-
getestete Firmware:
30.10.74.0
Phasenumschaltung
Eine Phasenumschaltung wird aktuell weder bei der KEBA P30 noch bei der KEBA P40 unterstützt.
Die Ladestation kann daher nicht automatisch zwischen 1-phasigem und 3-phasigem Laden umschalten.
- die Ladestation kann entweder 1-phasig oder 3-phasig betrieben werden
- welche Ladeart genutzt wird, hängt vom angeschlossenen Fahrzeug bzw. dessen Ladegerät ab
- eine automatische Umschaltung zwischen 1- und 3-phasigem Laden durch unser System wird aktuell nicht unterstützt
Zusammenfassung
| Modell | Modbus | Messwerte | Lastmanagement | Laden pausieren | Phasenumschaltung |
|---|---|---|---|---|---|
| KEBA P30 | ✓ | ⚠️ modellabhängig | ⚠️ nur mit Messwerten | ⚠️ modellabhängig | ✗ |
| KEBA P40 | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ |
Überschussladen
Voraussetzung zur Verbindung
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- die Modbus-Schnittstelle muss zunächst aktiviert werden
-
Maximalstrom in der Ladestation konfigurieren
- die max. Stromgrenze der Ladestation wird über die Dip-Switches DSW1.6 bis DSW1.8 eingestellt
- sobald Einstellungen an den Dip-Switches vorgenommen werden, muss die Ladestation neu gestartet werden
- die vorgenommenen Einstellungen können anschließend in der Web-Oberfläche überprüft werden
Lastmanagement
Voraussetzung zur Verbindung
- der Ladestation muss eine feste (statische) IP-Adresse zugewiesen werden
- für den Einsatz mit dem Lastmanagement muss die Ladestation Messwerte über Modbus bereitstellen
- Ladestationen, die keine Messwerte liefern, können nicht sinnvoll durch das Lastmanagement geregelt werden
Konfiguration in der Ladestation
-
Modbus TCP aktivieren
- die Modbus-Schnittstelle muss zunächst aktiviert werden
-
Maximalstrom in der Ladestation konfigurieren
- die max. Stromgrenze der Ladestation wird über die Dip-Switches DSW1.6 bis DSW1.8 eingestellt
- sobald Einstellungen an den Dip-Switches vorgenommen werden, muss die Ladestation neu gestartet werden
- die vorgenommenen Einstellungen können anschließend in der Web-Oberfläche überprüft werden
Nicht benötigte Schnittstellen und Einstellungen der Ladestation deaktivieren
- Um Störeinflüsse für das Lastmanagement ausschließen zu können, sollten diese Funktionen deaktiviert werden:
- Hierzu ist die API- und UDP-Schnittstelle der EVSE zu deaktivieren, indem der Dip-Switch DSW1.3 auf OFF gestellt wird
- Anschließend muss die Wallbox wieder neugestartet werden

