Anleitung Inbetriebnahme Parkregler
Checkliste vor– Voraussetzungen für die Remote-Inbetriebnahme EZA-/Parkregler
Stand: [TT.MM.JJJJ]
Diese Checkliste beschreibt die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Remote-Inbetriebnahme eines SmartDog® EZA-/Parkreglers durch die ecodata solutions GmbH.
Soweit diese Checkliste im Angebot, in der gemeinsamenAuftragsbestätigung Inbetriebnahmeoder
Damitin einer vereinbarten Leistungsbeschreibung einbezogen wird, konkretisiert sie die gemeinsameMitwirkungs- und Vorbereitungspflichten des Auftraggebers für die Remote-Inbetriebnahme.
Für den jeweiligen Auftrag ist die bei Vertragsschluss bzw. bei Beauftragung der Remote-Inbetriebnahme einbezogene Fassung maßgeblich.
Remote-InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme ohnedurch unnötigeecodata Verzögerungenerfolgt durchgeführtausschließlich werdenper kann,Fernzugriff. Montage-, Installations-, Verdrahtungs-, Mess-, Prüf- oder sonstige Arbeiten an der Anlage vor Ort sind nicht Bestandteil der Remote-Inbetriebnahme.
Bitte vor dem Termin vollständig vorbereitenAlle für das jeweilige Projekt zutreffenden Punkte dieser Checkliste müssen die folgenden Arbeiten vor dem vereinbarten Inbetriebnahmetermin abgeschlossenerfüllt sein.
VorbereitungBitte arbeiten Sie die folgenden Punkte vor dem Inbetriebnahmetermin vollständig ab. SolltenKönnen einzelne PunkteVoraussetzungen nicht umgesetzthergestellt werden können,werden, klären Sie diesedies bitte vorabrechtzeitig vor dem Termin mit unserem Support.
1. SmartDog® montieren und anschließen
Vor der Remote-Inbetriebnahme muss der SmartDog® vollständig installiert und betriebsbereit sein.
- SmartDog®
montierenfachgerecht montiert - SmartDog® entsprechend der Anlagendokumentation elektrisch
verdrahtenverdrahtet - Spannungsversorgung
herstellenhergestellt - SmartDog® eingeschaltet
- Netzwerkverbindung
herstellenhergestellt - erforderliche Schnittstellen und Erweiterungsmodule montiert und angeschlossen
Die elektrische Installation und Verdrahtung erfolgt bauseits durch entsprechend qualifiziertes Fachpersonal.
Keine Elektroarbeiten durch ecodataecodata prüft im Rahmen der Remote-Inbetriebnahme nicht die fachgerechte Ausführung der elektrischen Installation. Die Verantwortung für Montage, Verdrahtung, Schutzmaßnahmen und elektrische Prüfung verbleibt beim ausführenden Fachunternehmen.
2. NetzwerkverbindungNetzwerk- und PortfreigabenInternetverbindung prüfenvorbereiten
Der SmartDog® benötigt für die Remote-Inbetriebnahme eine funktionsfähige Netzwerk- und Internetverbindung.
- SmartDog® mit dem lokalen Netzwerk
verbindenverbunden - Internetverbindung
prüfenvorhanden -
Erforderlicheerforderliche Netzwerk- und Firewallfreigabenkontrolliereneingerichtet - DNS- und Gateway-Einstellungen funktionsfähig
- SmartDog® kann mit den erforderlichen ecodata-Diensten kommunizieren
Netzwerk und erforderliche Portfreigaben
Netzwerk vor der Inbetriebnahme prüfenDerEine SmartDog® muss für die gemeinsame Inbetriebnahme über eine funktionierendestabile Netzwerk- und Internetverbindung verfügen. Dies ist insbesondereVoraussetzung für die Fernwartung erforderlich.und damit für die Remote-Inbetriebnahme.
Änderungen oder Fehlerbehebungen an kundenseitigen Routern, Firewalls, VPN-Systemen, Mobilfunkroutern oder sonstiger IT-Infrastruktur sind nicht Bestandteil der Remote-Inbetriebnahme, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
3. Einrichtungsassistent (Wizard) durchführen
Vor dem Inbetriebnahmetermin muss die Grundeinrichtung des SmartDog® abgeschlossen sein.
- Einrichtungsassistent (Wizard) vollständig
durchführendurchgeführt - Netzwerkparameter eingerichtet
- Grundeinstellungen gespeichert
- Kommunikationstest des Wizards erfolgreich abgeschlossen, soweit verfügbar
Führen Sie die Grundeinrichtung des SmartDog® anhand der folgendenaktuellen Anleitung durch:
Folgen Sie dort den beschriebenen Schritten für das entsprechende SmartDog®-Gerät und schließen Sie den Wizard vollständig ab.
WizardDie einzelnen Schritte des Einrichtungsassistenten werden an dieser Stelle nicht erneut beschrieben. Verwenden Sie für die Grundeinrichtung die aktuellezum eingesetzten SmartDog® passende Wizard-Anleitung.
4. Fernwartung aktivieren und VPN-Verbindung prüfen
Für die Remote-Inbetriebnahme muss die Fernwartungsverbindung vollständig aufgebaut sein.
- Fernwartung
aktivieren Prüfen, ob eine VPN-IP-Adresse vorhanden istaktiviert- Einstellungen
speicherngespeichert - VPN-IP-Adresse vorhanden
Aktivieren Sie die Fernwartung wie in der folgenden Anleitung beschrieben:
Anleitung: Diagnose und Fernwartung
Nach der Aktivierung der Fernwartung muss sich eine VPN-IP-Adresse aufbauen.
VPN-Verbindung unbedingt kontrollierenDie Aktivierung der Fernwartung darfallein reicht nicht nur aktiviert sein.aus. Prüfen Sie anschließend unbedingt, ob anschließend tatsächlich eine VPN-IP-Adresse angezeigt wird. Nur dann stehtist die Fernwartungsverbindung für die gemeinsame Remote-Inbetriebnahme zurgrundsätzlich Verfügung.verfügbar.
Keine VPN-IP-Adresse vorhanden
Wird nach der Aktivierung der Fernwartung keine VPN-IP-Adresse angezeigt, prüfen Sie:Sie insbesondere:
- Internetverbindung des SmartDog®
- Netzwerkeinstellungen
- Gateway- und DNS-Einstellungen
- Firewall-Einstellungen
- erforderliche
PortfreigabenNetzwerkfreigaben
Portfreigaben und Netzwerkanforderungen prüfen
Keine VPN-VerbindungWird keine VPN-IP-Adresse angezeigt, ist die Fernwartung nicht vollständig aufgebaut. Klären Sie die Netzwerk- beziehungsweisebzw. Firewall-Einstellungen vor dem Inbetriebnahmetermin.
Fernwartung bereitWird eine VPN-IP-Adresse angezeigt und wurden die Einstellungen gespeichert, ist die Fernwartunggrundlegende Fernwartungsverbindung für die gemeinsame Remote-Inbetriebnahme vorbereitet.
5. Wechselrichter und Erzeugungseinheiten vorbereiten
Alle in die Regelung einzubindenden Wechselrichter bzw. Erzeugungseinheiten müssen zum vereinbarten Termin installiert, grundsätzlich betriebsbereit und für die vorgesehene Kommunikation vorbereitet sein.
- Wechselrichter AC-seitig
anschließenangeschlossen - Wechselrichter DC-seitig
anschließenangeschlossen - Wechselrichter
in Betrieb nehmenbetriebsbereit -
AktuellefürFirmwarediebeziehungsweiseSmartDog®-AnbindungSoftwaregeeigneterinstallierenbzw. kompatibler Software-/Firmwarestand vorhanden - erforderliche Kommunikationsschnittstelle
vorbereitenaktiviert - erforderliche Geräte-, Bus- bzw. Netzwerkadressen eingestellt
- externe Sollwertvorgabe bzw. externe Steuerung aktiviert, soweit dies beim jeweiligen Gerät erforderlich ist
Anleitungen zu Wechselrichtern
Kommunikation über Netzwerk
Bei Wechselrichtern,Geräten, die über dasEthernet Netzwerkbzw. Modbus TCP mit dem SmartDog® kommunizieren:
statischegeeignete dauerhafte IP-AdresseKonfigurationvergebeneinrichtenNetzwerkverbindungsicherstellen,herstellendass SmartDog® und Gerät sich gegenseitig im vorgesehenen lokalen Netzwerk erreichen können- erforderliches Kommunikationsprotokoll am Gerät aktivieren
- erforderliche
KommunikationsportslokalefreigebenFirewallregeln einrichten - bei Modbus TCP
gegebenenfallssicherstellen, dass der Modbus-TCP-Dienst des Geräts für den SmartDog® erreichbar ist
Hinweis zu Modbus TCP / Port 502Mit freigebender erforderlichen Erreichbarkeit von Modbus TCP ist keine Portweiterleitung aus dem öffentlichen Internet gemeint. Richten Sie keine externe Portweiterleitung auf Port 502 ein, sofern dies nicht ausdrücklich mit ecodata abgestimmt wurde.
Kommunikation über BUS / RS485
Bei Wechselrichtern, die über einen BUSGeräten mit dem SmartDog® kommunizieren:BUS-Kommunikation:
- BUS-Verbindung entsprechend der Anschlussanleitung verdrahten
- erforderliche BUS-Adresse einstellen
- auf eindeutige BUS-Adressen achten
- erforderliche Baudrate und Kommunikationsparameter gemäß Geräteanleitung einstellen
- erforderliche Abschlusswiderstände entsprechend der jeweiligen BUS-Anleitung berücksichtigen
Wechselrichter vorbereitenDie notwendige Grundkonfiguration und Freischaltung der Kommunikations- bzw. Steuerschnittstellen am Wechselrichter erfolgt bauseits. ecodata unterstützt im Rahmen der beauftragten Remote-Inbetriebnahme bei der Einbindung der unterstützten Geräte in den SmartDog®.
6. Zähler, Netzanalysatoren und Messsysteme vorbereiten
Alle für die Regelung erforderlichen Messgeräte müssen vor demder InbetriebnahmeterminRemote-Inbetriebnahme elektrischvollständig installiert, verdrahtet und betriebsbereit und für die vorgesehene Kommunikation vorbereitet sein.
6. Zähler und Sensoren vorbereiten
- Zähler
montierenbzw.undNetzanalysatorenelektrisch anschließenmontiert -
ZählerSpannungsmessung fachgerecht angeschlossen - Strommessung bzw. Stromwandler fachgerecht angeschlossen
- Messgerät mit
SpannungBetriebsspannungversorgenversorgt - Kommunikationsschnittstelle
vorbereitenvorbereitet -
ErforderlicheerforderlicheSensorenGeräte-montierenbzw. Netzwerkadresse eingestellt - Stromwandlerverhältnis bekannt
- gegebenenfalls Spannungswandlerverhältnis bekannt
- Einbaurichtung und
anschließenZuordnung der Messung geprüft
Informationen zu Zählern und RS485-Netzwerken
Zähler über Netzwerk
Bei einem Netzwerkzähler:
statischegeeignete dauerhafte IP-AdresseKonfigurationvergebeneinrichten- Netzwerkverbindung herstellen
erforderlicheerforderlichesKommunikationsportsKommunikationsprotokollfreigebenaktivieren- sicherstellen, dass der Zähler vom SmartDog® im lokalen Netzwerk erreichbar ist
- bei Modbus TCP
gegebenenfallssicherstellen,Portdass502derfreigebenModbus-TCP-Dienst für den SmartDog® erreichbar ist
Zähler über BUS / RS485
Bei einem Zähler mit BUS-Kommunikation:
- BUS-Verbindung entsprechend der Anschlussanleitung verdrahten
- erforderliche BUS-Adresse einstellen
- auf eindeutige BUS-Adressen achten
- Baudrate und Kommunikationsparameter entsprechend der jeweiligen Dokumentation einstellen
Wandlerdaten bereithaltenFehlende oder fehlerhafte Strom- bzw. Spannungswandlerverhältnisse können zu falschen Messwerten und damit zu fehlerhaftem Regelverhalten führen. Die korrekten Wandlerverhältnisse müssen vor der Remote-Inbetriebnahme bekannt sein.
7. Weitere Geräte und Systeme vorbereiten
Soweit weitere Geräte Bestandteil der beauftragten Regelung oder des Energiemanagements sind, müssen auch diese installiert, betriebsbereit und für die vorgesehene Kommunikation vorbereitet sein.
Dies betrifft beispielsweise:
- Batteriespeicher
- Batteriewechselrichter
- Ladeinfrastruktur
- zusätzliche Erzeugungsanlagen
- Verbraucher bzw. steuerbare Lasten
- SPS-Systeme
- externe Steuerungen
- weitere Zähler und Sensoren
Für diese Geräte gelten die gleichen grundlegenden Anforderungen an Installation, Betriebsbereitschaft und Kommunikation wie für Wechselrichter und Zähler.
8. Einstrahlsensor bei Bedarf vorbereiten
Falls für die verwendete Fernwirktechnik oder Regelungsfunktion ein Einstrahlsensor vorgeschriebenerforderlich ist:
- Einstrahlsensor
montierenmontiert - Einstrahlsensor am vorgesehenen BUS
anschließenangeschlossen - Einstrahlsensor mit Spannung
versorgenversorgt - Kommunikation vorbereitet
- Daten des zugehörigen Modulfeldes
bereithaltenvollständig vorhanden
ModulfeldModulfelddaten erforderlichSollteWird dieaus Fernwirktechnikden einenMesswerten Einstrahlsensordes voraussetzenEinstrahlsensors und darüber dieeine theoretisch verfügbare Wirkleistung ermitteln,bestimmt, müssen die Daten des zugehörigen Modulfeldes vollständig und korrekt hinterlegt werden.vorliegen.
Für die Konfiguration des Modulfeldes werden insbesondere folgende Angaben benötigt:
- Modulfläche
- Modulwirkungsgrad
- Modulneigung
- Ausrichtung
Nur bei korrekten Angaben können die Messwerte des Einstrahlsensors für eine realistische Berechnung der theoretisch verfügbaren Leistung verwendet werden.
Moduldaten kontrollierenUnvollständige oder fehlerhafte Angaben zu Modulfläche, Modulwirkungsgrad, Neigung oder Ausrichtung können zu ungenauen beziehungsweisebzw. falschen Berechnungen führen.
8.9. Anlagen- und Projektdaten bereitstellen
ecodata benötigt vor der Remote-Inbetriebnahme alle für die beauftragte Regelungsfunktion erforderlichen technischen Angaben.
Soweit für das jeweilige Projekt relevant, müssen insbesondere folgende Informationen vorliegen:
- aktuelles Übersichtsschaltbild bzw. Einlinienschaltbild
- installierte Anlagenleistung
- maximale Einspeiseleistung bzw. vereinbarte Leistungsgrenze
- Hersteller, Typ und Anzahl der Wechselrichter bzw. Erzeugungseinheiten
- Hersteller und Typ der eingesetzten Zähler bzw. Netzanalysatoren
- Strom- und Spannungswandlerverhältnisse
- Angaben zum Netzanschlusspunkt
- Angaben zu weiteren Erzeugungsanlagen am Netzanschlusspunkt
- Angaben zu Batteriespeichern
- Angaben zu steuerbaren Verbrauchern, soweit relevant
- verwendete Kommunikationsschnittstellen
- erforderliche IP-, Geräte- und BUS-Adressen
- sonstige für den beauftragten Funktionsumfang erforderliche technische Informationen
Die vom Auftraggeber bereitgestellten Informationen müssen vollständig und richtig sein.
Änderungen mitteilenÄndert sich die Anlagenkonfiguration gegenüber den Angaben, die dem Angebot bzw. der technischen Auslegung zugrunde lagen, informieren Sie ecodata bitte vor dem Inbetriebnahmetermin.
10. Vorgaben für den EZA-/Parkregler bereitstellen
Die für die jeweilige Anlage geltenden Regelungsanforderungen müssen vor der Remote-Inbetriebnahme vollständig vorliegen.
Die projektspezifischen Vorgaben werden durch den Auftraggeber, dessen Planer, den Anlagenzertifizierer, den Netzbetreiber oder eine sonstige hierfür verantwortliche Stelle bereitgestellt.
Soweit für die jeweilige Anlage relevant, werden insbesondere benötigt:
- Vorgaben zur Wirkleistungsregelung
- maximale Einspeise- bzw. Bezugsleistung
- Vorgaben zur Blindleistungsregelung
- anzuwendendes Regelverfahren
- Q(U)-Kennlinie
- Q(P)-Kennlinie
- cos-φ-Vorgaben bzw. cos-φ-Kennlinien
- feste Q- bzw. cos-φ-Sollwerte
- Vorgaben zu P(U), soweit erforderlich
- Sollwertgrenzen
- Angaben zum maßgeblichen Netzanschlusspunkt
- Messkonzept
- Anforderungen an die Regel- bzw. Reaktionszeiten, soweit projektspezifisch erforderlich
- weitere für die Parametrierung relevante Vorgaben des Netzbetreibers bzw. Anlagenzertifizierers
Aufgabe von ecodataecodata setzt die bereitgestellten und vereinbarten projektspezifischen Vorgaben im Rahmen der technischen Möglichkeiten und des beauftragten Leistungsumfangs im SmartDog® EZA-/Parkregler um. Die Ermittlung bzw. fachliche Festlegung der für die Gesamtanlage geltenden Netzanschluss- oder Zertifizierungsanforderungen ist nicht Bestandteil der Remote-Inbetriebnahme.
11. Fernwirktechnik bei Bedarf vorbereiten
Dieser Abschnitt ist nur relevant, wenn eine Fernwirkschnittstelle Bestandteil des Auftrags ist.
Vor Beginn der Remote-Inbetriebnahme der Fernwirktechnik müssen die für die Schnittstelle erforderlichen Unterlagen und Kommunikationsparameter vorliegen.
- Fernwirktechnik vollständig installiert
- Fernwirktechnik betriebsbereit
- Gegenstelle konfiguriert
- finale Datenpunktliste vorhanden
- verwendetes Kommunikationsprotokoll bekannt
- IP-Adressen und Ports bekannt
- erforderliche protokollspezifische Kommunikationsparameter vorhanden
- Zuordnung von Messwerten, Statusmeldungen, Sollwerten und Befehlen bekannt
- erforderliche Skalierungen bzw. Wertebereiche bekannt
- erforderliche VPN-Zugänge, Zertifikate oder sonstige Zugangsdaten vorhanden
- technischer Ansprechpartner für die Fernwirktechnik bzw. Gegenstelle bekannt
Bei einem vereinbarten Netzbetreibertest muss die netzbetreiberseitige bzw. kundenseitige Gegenstelle zum vereinbarten Termin betriebsbereit sein.
Bei vorgeschriebenem Vorabtest
Verlangt der Netzbetreiber vor dem eigentlichen Inbetriebnahme- bzw. Abnahmetermin einen separaten Vorabtest, müssen zusätzlich vorliegen:
- finale freigegebene Datenpunktliste
- Vorgaben zum Ablauf des Vorabtests
- gegebenenfalls vom Netzbetreiber vorgegebenes Test- bzw. Protokollformular
- Ansprechpartner für den Vorabtest
- Anforderungen an die zu dokumentierenden Testergebnisse
Der Vorabtest und dessen Dokumentation sind nur Bestandteil der Leistung, wenn ein entsprechendes Fernwirktechnik-Inbetriebnahmepaket bzw. eine entsprechende Zusatzleistung beauftragt wurde.
12. Ansprechpartner und Fachpersonal vor Ort
Während der Remote-Inbetriebnahme muss bei Bedarf eine geeignete Person an der Anlage erreichbar sein.
- technischer Ansprechpartner steht zum vereinbarten Termin zur Verfügung
- Zugang zu den relevanten Anlagenkomponenten ist möglich
- bei erforderlichen elektrischen Arbeiten oder Schalthandlungen steht eine qualifizierte Elektrofachkraft zur Verfügung
Die Person vor Ort muss – soweit erforderlich – beispielsweise folgende Maßnahmen durchführen können:
- Gerätezustände und lokale Anzeigen kontrollieren
- Fehlermeldungen ablesen
- Geräte neu starten
- Netzwerkverbindungen prüfen
- lokale Geräteeinstellungen vornehmen
- Kommunikationsleitungen kontrollieren
- zulässige elektrische Schalthandlungen durchführen
ecodata ist nicht vor OrtAlle Handlungen, die einen physischen Zugang zur Anlage erfordern, werden durch den Auftraggeber bzw. das von ihm beauftragte Fachpersonal durchgeführt.
13. Betriebsbereitschaft für Funktionstests
Die Anlage muss zum vereinbarten Termin soweit betriebsbereit sein, dass die vorgesehenen Regelungs- und Funktionstests durchgeführt werden können.
- Erzeugungsanlage grundsätzlich betriebsbereit
- erforderliche Wechselrichter bzw. Erzeugungseinheiten verfügbar
- Messsysteme liefern plausible Werte
- erforderliche Kommunikationsverbindungen betriebsbereit
- erforderliche Freigaben für den Testbetrieb liegen vor
- Regel- und Sollwertänderungen dürfen im vorgesehenen Umfang durchgeführt werden
Soweit für einen Funktionstest tatsächliche Erzeugungs-, Speicher-, Lade- oder Verbrauchsleistung erforderlich ist, müssen die Anlagen- und Betriebsbedingungen die Durchführung des Tests ermöglichen.
Witterungs- und betriebsabhängige TestsEinzelne Funktionstests können von der aktuell verfügbaren Anlagenleistung, den Betriebsbedingungen oder anderen nicht von ecodata beeinflussbaren Voraussetzungen abhängen. Kann ein solcher Test beim vereinbarten Termin nicht sinnvoll durchgeführt werden, wird das weitere Vorgehen mit dem Auftraggeber abgestimmt.
14. Inbetriebnahmetermin vereinbaren
Bitte beantragen Sie einen Inbetriebnahmetermin erst, wenn die für Ihr Projekt zutreffenden Voraussetzungen dieser Checkliste erfüllt sind.
-
VorbereitungentechnischevollständigVorbereitung abgeschlossen - Fernwartung aktiviert
- VPN-IP-Adresse vorhanden
- erforderliche Projektunterlagen vorhanden
- EZA-/Parkreglervorgaben vorhanden
- gegebenenfalls Fernwirktechnik vorbereitet
- Ansprechpartner verfügbar
- Anlage für die vorgesehenen Tests betriebsbereit
- Inbetriebnahmetermin angefragt
Senden Sie Ihre Terminanfrage bitte mindestens 14 Tage vor dem gewünschten Inbetriebnahmetermin an:
support@ecodata-sl.de
Mindestens 14 Tage Vorlauf einplanenBitte berücksichtigen Sie bei Ihrer PlanungProjektplanung grundsätzlich einen Vorlauf von mindestens 14 Tagen. Ein bestimmter oder kurzfristiger Inbetriebnahmetermin kann nichterst garantiertnach Terminbestätigung durch ecodata als vereinbart angesehen werden.
15. Was passiert, wenn Voraussetzungen fehlen?
Sind zum vereinbarten Termin erforderliche Voraussetzungen nicht oder nur teilweise erfüllt, wird ecodata zunächst prüfen, ob die Remote-Inbetriebnahme sinnvoll fortgeführt werden kann.
Ist eine sinnvolle Fortführung nicht möglich, kann die Remote-Inbetriebnahme unterbrochen und nach Abstimmung mit dem Auftraggeber zu einem neuen Termin fortgesetzt werden.
Dies kann insbesondere erforderlich sein bei:
- nicht fertiggestellter Installation oder Verdrahtung
- fehlender Spannungsversorgung
- fehlender oder instabiler Internet- bzw. VPN-Verbindung
- nicht erreichbaren Fremdgeräten
- nicht aktivierten Kommunikationsschnittstellen
- fehlerhaften Geräte- oder Netzwerkeinstellungen
- fehlenden Strom- bzw. Spannungswandlerdaten
- fehlenden Netzbetreiber- oder Regelungsvorgaben
- fehlender oder noch nicht finaler Datenpunktliste
- nicht betriebsbereiter Fernwirktechnik
- fehlendem Ansprechpartner bzw. Fachpersonal vor Ort
- nicht betriebsbereiter Anlage
- sonstigen fehlenden kundenseitigen Voraussetzungen
Ein erforderlicher zusätzlicher Remote-Termin oder zusätzlicher Aufwand, der aufgrund nicht erfüllter kundenseitiger Voraussetzungen entsteht und nicht vom ursprünglich beauftragten Leistungsumfang umfasst ist, kann gesondert berechnet werden.
Bevor weitergehende kostenpflichtige Leistungen erbracht werden, informiert ecodata den Auftraggeber über den zusätzlichen Leistungsbedarf und stimmt die weitere Beauftragung mit ihm ab.
Unser ZielDie Checkliste soll sicherstellen, dass die für die Inbetriebnahme vorgesehene Zeit tatsächlich für die Konfiguration und Prüfung des SmartDog® EZA-/Parkreglers genutzt werden kann und nicht für vermeidbare Vorarbeiten oder die Fehlersuche an noch nicht betriebsbereiten Fremdsystemen benötigt wird.
Kurzcheck vor dem Termin
KontrollierenBitte kontrollieren Sie unmittelbar vor dem vereinbarten InbetriebnahmeterminTermin noch einmal:einmal alle für Ihr Projekt zutreffenden Punkte:
- SmartDog® ist
montiertmontiert, verdrahtet undelektrisch angeschlossen SmartDog® isteingeschaltet-
NetzwerkverbindungNetzwerk-funktioniert - und Internetverbindung
funktioniert Erforderliche Portfreigaben wurden geprüftfunktionieren- Wizard wurde
anhand der aktuellen Anleitungvollständig durchgeführt - Fernwartung
wurdeist aktiviert - VPN-IP-Adresse wird
am SmartDog®angezeigt -
EinstellungenWechselrichterwurdenbzw.gespeichertErzeugungseinheiten sind betriebsbereit -
WechselrichtererforderlichesindKommunikationsschnittstellenAC- und DC-seitig angeschlossen - der Wechselrichter sind
in Betrieb Wechselrichter besitzen einen aktuellen SoftwarestandKommunikation der Wechselrichter ist vorbereitetaktiviert- Zähler und Netzanalysatoren sind
angeschlosseninstalliert undmit Spannung versorgtbetriebsbereit -
KommunikationStrom-derundZählerSpannungswandlerverhältnisseistsind bekannt - weitere einzubindende Geräte sind vorbereitet
-
ErforderlichealleSensorenerforderlichen Kommunikationsverbindungen sindangeschlossenhergestellt -
GegebenenfallsAnlagen-erforderlicherundEinstrahlsensorProjektdatenistliegenvorbereitetvollständig vor -
ErforderlicheNetzbetreiber-/EZA-ReglervorgabenModulfelddatenliegen vollständig vor - bei Fernwirktechnik: finale Datenpunktliste und Kommunikationsparameter liegen vor
-
InbetriebnahmeterminbeiwurdeFernwirktechnik:rechtzeitigGegenstelleangefragtist betriebsbereit - erforderlicher Ansprechpartner bzw. eine Elektrofachkraft ist bei Bedarf vor Ort
- Anlage ist für die vorgesehenen Funktionstests betriebsbereit
Bereit für die gemeinsame Remote-InbetriebnahmeSind alle für das Projekt zutreffenden Punkte erledigterfüllt und wird insbesondere eine VPN-IP-Adresse für die Fernwartung angezeigt, sind die grundlegenden technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die gemeinsame Remote-Inbetriebnahme erfüllt.